Bitte laden: Das abgedrehte Ridiculous Fishing im Test

Bei Super Stickman Golf 2 habe ich ja verkündet, dass es kaum verrückter geht. Nun musste feststellen: Es geht doch verrückter.

Wenn ihr auf abgefahrene Spiele steht, solltet ihr unbedingt einen Blick auf „Ridiculous Fishing – A Tale of Redemption“ (App Store-Link) werfen. Bisher war ich ja fest davon überzeugt, dass Angeln noch langweiliger ist als Golfen, aber da habe ich mich stark getäuscht. Dieses Spiel ist einfach nur klasse gemacht. Man muss zwar 2,69 Euro zahlen, um sich die Universal-App auf iPhone und iPad laden zu können, danach gibt es aber keine In-App-Käufe und dementsprechend auch keine weiteren Kosten.

Das Tolle an Ridiculous Fishing ist, dass es wirklich schnell zu erlernen ist, auch wenn eine deutsche Lokalisierung fehlt. Zunächst wird man seine Angelschnur ins Wasser und muss dann versuchen, den Köder so weit wie möglich sinken zu lassen. Dazu nutzt man die Neigungssensoren des iPhones oder iPads, denn sobald man auf ein Objekt trifft, wird die Leine wieder eingezogen.

Auf dem Weg nach oben gilt genau die andere Devise: Man muss so viele Fische wie möglich aufsammeln. Das ist gar nicht so einfach, schließlich bewegen sich die Fische und gleichzeitig muss man nicht gewünschten Fängen wie Quallen ausweichen. Informationen über die einzelnen Fische kann man übrigens auf seinem Pixel-Boot mit einem virtuellen Smartphone abrufen.

Wenn die Leine wieder an der Wasseroberfläche angelangt ist, ist der Job noch lange nicht vorbei: Die Fische werden in die Luft geschleudert und müssen abgeschossen werden – das macht man einfach per Fingertipp. Hier muss man darauf achten, dass die Wassertiere nicht wieder zurück in den Ozean fallen, dann nämlich gibt es keine Punkte.

Verzicht auf In-App-Käufe jeglicher Art

Mit dem gesammelten Geld (und nur damit, In-App-Käufe gibt es ja nicht), kann man im Shop zahlreiche Gadgets für seine Angel kaufen. Unter anderem gibt es längere Schnüre, um noch weiter nach unten zu gelangen, oder auch Kettensägen, mit denen man unter Wasser Hindernisse aus dem Weg räumen kann. Auch an der Waffenfront gibt es einige Optionen: Von der Pistole über die Shotgun bis hin zu Raketenwerfern gibt es quasi alle Möglichkeiten.

Und was ist das Ziel in Ridiculous Fishing? So viele verschiedene Tiere wie möglich an die Oberfläche zu holen, denn dann schaltet man auf einer Landkarte weitere Bereiche frei. Wenn man alles entdeckt hat (leider kann ich noch nicht genau sagen, wie viele Bereiche das sind), wird ein Endlos-Modus freigeschaltet, in dem man auf Highscore-Jagd gehen kann.

Ich bin fest davon überzeugt, dass man mit Ridiculous Fishing jede Menge Spaß haben kann. Dafür sorgt auch die gelungene Aufmachung mit der Retro-Grafik und dem tollen 8-Bit-Soundtrack. Bei diesem Spiel fällt mir die Entscheidung wirklich leicht: Der Download lohnt sich.

Kommentare 8 Antworten

  1. Die original Idee ist (zumindest kenne ich kein früheres it der gleichen gamemechanik) vom 2010 Flash game Radical Fishing und das stammt von eben den Entwicklern vlambeer von denen jetzt Ridicilous Fishing veröffentlicht wurde.

    Sehr cooles game OHNE IAPs von einem sehr coolen Indie dev!
    Unbedingt holen!

    1. Dir bleibt es immer selbst überlassen, ob du ein Spiel kaufst oder nicht. Die Überschrift deutet nur an das es sich um eine richtig gute Empfehlung handelt.

  2. Hm das klingt ziemlich ähnlich wie ninja fishing, welches ja seinerseits schon ein Klon war, dafür aber (meiner Meinung nach) schönere Grafik bietet… Über 2€ ist mir sowas dann nicht Wert…

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