Brushstroke: Von Apple empfohlene App wandelt Fotos in ansprechende Gemälde um

Wer gerne fotografiert und seine Werke mit ungewöhnlichen Effekten versehen möchte, sollte sich das neu erschienene Brushstroke ansehen.

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Die Universal-App ist seit dem 4. März im deutschen App Store zu finden und kann dort zum Preis von 2,69 Euro heruntergeladen werden. Brushstroke (App Store-Link) benötigt auf euren iPhones, iPod Touch oder iPads nur 26,3 MB an Speicherplatz, fordert aber mindestens iOS 7.0 als installiertes Betriebssystem ein.

Wörtlich übersetzt heißt Brushstroke im Deutschen „Pinselstrich“, und genau das ist es, was die kürzlich erschienene Applikation, die momentan von Apple im Store in der Rubrik „Die besten neuen Apps“ gefeatured wird, ausmacht. Denn: Viele Nutzer eines iDevices fotografieren gerne, wollen aber auch ebenso ungewöhnliche Effekte auf ihre Werke anwenden. Wer sich abseits von Instagram, Hipstamatic und Co. bewegen und den Bildern eine künstlerische Note verleihen will, greift daher zu Brushstroke. Die App verwandelt Fotos in nur wenigen Schritten in kleine gemalte Kunstwerke.

Nach der Installation kann sich der User zunächst entscheiden, ob er ein Foto aus der Bibliothek importieren oder direkt mit der Kamera des Geräts schießen will. In einem zweiten Schritt kann das zu bearbeitende Bild zugeschnitten und der Ausschnitt angepasst werden – bisher ist nur ein quadratisches Format möglich.

Direkt danach geht es an die direkte Bearbeitung des Fotos: Ganze 38 verschiedene Malstile vereint Brushstroke, die in unterschiedliche Kategorien wie „Medium“, „Washed“, „Bold“ und „Abstract“ eingeteilt sind. Über weitere Reiter lassen sich auch die Farbtöne des Bildes, die Leinwand und Oberflächen sowie Standard-Bearbeitungen wie Sättigung, Kontraste und Farbtemperatur anpassen.

Der Clou der App kommt zum Schluss: Eine kleine Eingabemaske erlaubt es dem Künstler, sein Werk am unteren rechten Bildrand in fünf verschiedenen Farben zu signieren. Abschließend kann das bearbeitete und in ein Gemälde verwandelte Foto entweder in der Camera Roll gespeichert, oder auch bei Facebook, Twitter und Instagram geteilt werden. Auch eine Weiterleitung per E-Mail oder iMessage ist möglich. Über den integrierten Fotodienst CanvasPop kann der Nutzer außerdem direkt eine Version auf Leinwand bestellen – allerdings zu nicht gerade moderaten Preisen.

Natürlich muss man sich fragen, ob der Kaufpreis von 2,69 Euro für ein paar künstlerische Effekte für Brushstroke gerechtfertigt sind. Nach einigen Testbildern und deren genaue Betrachtung auf einem großen Display bin ich persönlich sehr zufrieden mit den ausgegebenen Werken. In den Einstellungen lässt sich eine „High Resolution“-Option aktivieren, die auch prompt mein Foto mit 2.448 x 2.448 Pixel speicherte. Diese Auflösung sollte für einen Ausdruck im A4-Format auf jeden Fall ausreichen.

Auch die Effekte selbst wirken sehr gelungen, erfordern aber je nach Motiv etwas Einarbeitung und Herumprobieren, bis man die passende Kombination aus Malstil, Farbton und Oberfläche gefunden hat. Mein Testbild, das mit einem Leinwand-Filter versehen war, wies die typische Stoffstruktur sowie sichtbare Pinselstriche auf (Beispielbild). Daher gibt es auf jeden Fall eine Empfehlung für Brushstroke – iPhoneografen, die künstlerische Effekte mögen, werden mit der App sicher zufrieden sein.

Kommentare 5 Antworten

  1. Und noch eine Fotoapp und noch eine und noch eine und noch und noch und und …..
    Ich kann bald nicht mehr. Kann das sein dass die Möglichkeiten der Programmierer für Applegeräte ausgeschöpft sind ? Es gibt fast nur noch sinnloses Zeug.

  2. Ich finde das Ergebnis durchaus beeindruckend und suche gerade nach einem Tutorial für Photoshop, aber das sieht alles wesentlich schlechter aus.

  3. thx, ohne Mels Beispielbild hätt ich vermutlich die Finger von gelassen … schon zu viele Apps ausprobiert, und selten war was echt brauchbar

    … aber so ->
    http://img69.imageshack.us/img69/5809/z3iz.jpg

    die Preise von CanvasPop sind ECHT happig ! Aber wenn die Qualität hält was deren WebSite verspricht … hm … werd wohl noch mal ne Nacht drüber schlafen … oder auch zwei, oder drei 😉

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