World Weather: Animierte Vorhersagen für 79 Cent

Ist das Leben oder Wettervorhersage noch lebenswert? Unser User Dario vertraut jedenfalls auf die App World Weather und stellt sie den anderen Lesern vor.

Die App World Weather zeigt mit sehr schön animierten und realistisch wirkenden Bildern das aktuelle Wetter und eine Vorschau für die nächsten sechs Tage an (Querformat). Der Ort kann ausgewählt werden, man kann aber das Wetter auch für den aktuellen Ort anzeigen lassen.

Die Benutzeroberfläche ist erstaunlich gut. Durch wischen, wie auf dem Homebildschirm, wechselt man schnell zwischen beliebigen Orten hin und her. Mit Hilfe eines kleinen Pfeils lassen sich weitere Information, wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeit, -druck, Sonnenaufgang und -untergang, sowie die Mondphase einblenden. Dreht man das Gerät um 90° ändert die Ansicht in das Querformat und die 6-Tage-Vorhersage wird sichtbar.

Die Benutzeroberfläche ist schlicht gehalten, sodass sich die App einfach bedienen lässt, auch wenn sie komplett in englischer Sprache gehalten ist. Die Animationen füllen nahezu den gesamten Bildschirm aus. Sie sind realistisch und ansprechend gestaltet. Ein guter Kontrast ermöglicht, dass die Informationen gut ablesbar sind. Besonders gut gefällt mir auch das App Icon.

Der einzig negative Punkt, der mir auffällt, ist der, dass wenn mehrere Orte ausgewählt sind, das Wetter erst angezeigt wird, wenn sich alle Informationen aller Orte aktualisiert haben. Die Wartezeit ist demnach länger, je mehr Städte man ausgewählt hat.

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Im Test: Der neue Fanta 4 Flipper

Erst seit kurzer Zeit ist der Fanta 4 Flipper im App Store erhältlich. Wir haben und das Spiel bereits für euch angesehen und verraten, ob sich der Download lohnt.

Gibt es eigentlichen jemanden von uns, der „Die fantastischen Vier“ nicht kennt? Schon seit über zwei Jahrzehnten sind die vier Musiker im Musikbusiness unterwegs und haben in dieser Zeit mehrere Nummer-1-Hits geschaffen. Ob es ihr eigener Flipper auch so weit schafft?

Derzeit ist Fanta 4 Pinball für 2,99 Euro zu haben. Und gleich als erstes muss angemerkt werden, dass man – wie eigentlich bei jedem anderen Flipper auch – nicht einfach drauf los drücken kann. Schließlich steckt auch hinter dem Flipper der fantastischen Vier ein System – und wer hier alles richtig macht, wird nicht nur mit Punkten, sondern auch kleinen Samples aus dem Formika-Album belohnt.

Ziel des Spiel ist es, alle vier Lichter im Band-Logo zu aktivieren. Um eines dieser Lichter anzuschalten, müssen jeweils alle vier Lämpchen im Band-Logo direkt darüber angeschaltet werden. Dafür sich auf dem ganzen Tisch Ziele versteckt, die ihr mit euren Flipper-Künsten treffen müsst – etwa die Schallplatte auf der linken Seite. Auch die Reaktion der Flipperhebel, die ihr durch drücken der linken oder rechten Displayhälfte aktiviert, ist gut.

Alle der nötigen Ziele sind fair platziert. Natürlich trifft man nicht alles im ersten Anlauf, aber wer sich etwas Zeit und Ruhe gönnt, wird schnell den richtigen Dreh drauf haben. Auch die Physik der Kugeln, die im Multiball-Modus sogar zu zweit auf dem Tisch unterwegs sind, ist nachvollziehbar und gut.

Die Anzeigen auf dem Bildschirm beschränken sich auf ein Minimum, aber was soll man auch groß einblenden wollen? Ganz oben findet ihr eine Leiste, die den aktuellen eurer drei Bälle, die Anzahl der benötigten Bumps bis zum Super-Bump und eure Punktzahl anzeigt. Im Hauptmenü findet ihr zudem ein Abschnitt mit Online-Highscores, die über OpenFeint verwaltet werden, und Informationen über die Band selbst.

Leider gibt es auch einige negative Punkte, die wir nicht unerwähnt lassen wollen. Fällt ein Ball nach dem Start direkt nach unten durch, bekommt ihr keine zweite Chance, wie es bei den meisten anderen Flippern üblich ist. Auch eine Pause-Taste oder eine Möglichkeit eine Runde vorzeitig zu beenden, konnten wir nicht finden. Auch etwas mehr Abwechslung, etwa durch einen weiteren Tisch, hätte man für den Preis von derzeit 2,99 Euro erwarten können.

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Angry Birds: Ja, es macht süchtig!

Seit einigen Wochen rangiert Angry Birds unter den Top-5 der App Store-Charts. Wir haben uns näher mit der iPhone-App beschäftigt.

In irgendeiner Art und Weise war es gestern ja schon faszinierend, als wir gestern in der Uni saßen und zu dritt nebeneinander Angry Bird gespielt haben – natürlich jeder an seinem eigenen iPhone und immer mit dem Gedanken, einen neuen Highscore aufzustellen und es besser zu machen als der Nebenmann – das habe ich so bei noch keiner anderen App erlebt.

Das Spielprinzip von Angry Bird ist schnell erklärt. Ihr müsst verschiedene Arten von Vögeln mit einer Schleuder auf Schweine abschießen, um diese zu zerstören. Die Ziele sind dabei hinter Steinen, Eisblöcken oder Holzbrettern versteckt, die es auf dem Flug zu zerstören gilt.

In den ersten Leveln steht euch nur eine Vogelart zur Verfügung, später werden es immer mehr. Jeder Vogel hat dabei spezielle Eigenschaften: blaue Vögel schießen am besten durch Eis, gelbe Vögel lassen Holz spielend einfach zerbersten.

Um alle Schweine zu vernichten, bleibt euch in jedem Level nur eine bestimmte Anzahl an Vögeln, die ihr zudem in der vorgegeben Reihenfolge benutzen müsst. Durch kluges Taktieren und gutes Zielen richtet ihr großen Schaden an und sammelt damit Punkte.

Der Umfang des Spiels ist riesig. 120 Level mit verschiedenen Schwierigkeiten warten darauf, gelöst zu werden. Nicht immer klappt es im ersten Versuch, allerdings ist der Schwierigkeitsgrad auch nicht zu hoch. Im Spiel sind übrigens goldene Eier versteckt – wer sie findet, darf sich auf Bonus-Level freuen.

Um euch die Sache zu erleichtern, wird die Flugbahn des vorherigen Vogels angezeigt – so habt ihr eine bessere Orientierung. Zudem lässt sich auf dem Display in gewohnter Manier scrollen und zoomen. Auch die Grafik ist toll – einfach gehalten und prima gezeichnet.

Ein weiteres Sahnestück ist sicherlich die Physik des Spiels. Ihr könnt wahre Kettenreaktionen auslösen, um alle Schweine zur zerstören – manchmal geht es sogar gar nicht ohne. Selbst auf eine Online-Highscore-Liste muss nicht verzichtet werden, auch wenn dafür der eher unbekannte Dienst Chrystal verwendet wird.

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Zombieville USA: Es gibt nur ein Ziel

Wie unser User Tobias festgestellt hat, gibt es in Zombieville USA nur ein Ziel: Die Gegner niederstrecken und den Level beenden.

Zombieville USA ist ein Survival Gams, in dem man mit seinem Charakter zum Ende eines Levels laufen muss. Dabei stehen einem viele Waffen zu Wahl, vom Schwert bis zum Laserstrahl. Das Spiel ist unendlich – es geht lediglich um den Highscore.

Der Einfachheit halber gibt es nur zwei Buttons – einen für den Knüppfel oder das Schwert, der keine Munition verbraucht, und den anderen für die Waffe, die man vor jedem Level gegen eine neu gekaufte wechseln kann.

Es macht Spaß immer weiter zu kommen und wenn man es doch nicht schafft, wird nach jedem fünften Level ein Speicherpunkt gesetzt, bei dem man das nächste Mal anfangen kann.

In Häusern, die am Straßenrand stehen, finden sich Munition und Geld. In dem in 2D-Grafik gehaltenen Spiel gibt es verschiedene Zombiearten, zum einem Gegner mit viel Energie, schnellere, schwache, aber auch normale.

Die Vielfalt der Zombie-Arten ist dem Spiel auf jeden Fall positiv anzurechnen. Ebenso wie die Möglichkeit, die Gegner mit einer Vielzahl an Waffen zu bekämpfen. Zwar ist das Spiel so lange spaßig, letztlich bietet es aber wenig Abwechslung, da es immer nur darum geht durch das Level zu kommen und die Bösewichte zu besiegen.

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EyeTV-App: Macht Fernsehen auf dem iPhone Spaß?

Mit der EyeTV-App von Elgato macht Fernsehen auf dem iPhone tatsächlich Spaß. Allerdings sind einige Dinge zu beachten, wie wir in unserem Test festgestellt haben.

Viele unserer User haben einen Mac. Und wer auf dem Mac fernsehen möchte, greift in den meisten Fällen zu EyeTV. Seit einiger Zeit ist es damit ein leichtes, das TV-Programm für ein iPhone freizugeben und direkt auf das Gerät zu streamen. Neben einem schnell eingerichteten Account braucht man dazu entweder die kostenlose, aber eingeschränkte Web-Applikation oder die 3,99 Euro teure App.

Startet man die Applikation und gibt seine Account-Daten ein, wird der im Netzwerk oder Internet vorhandende Mac mit dem EyeTV-Empfangsgerät sofort gefunden. In wenigen Schritten kann man auf das Live-Fernsehen, das Filmarchiv, die Aufnahmeliste oder den Programmguide zugreifen.

Kommen wir zunächst zu den positiven Punkten. Zwar dauert die Herstellung der Verbindung einige Sekunden, gerade über W-Lan ist die Empfangqualität aber sehr gut. Auch im mobilen Datennetz kann man mit dem empfangenen Bild zufrieden sein, wenn man denn halbwegs guten Empfang hat. Die Bitrate kann übrigens manuell eingestellt oder automatisch verwaltet werden.

Sehr zu empfehlen ist auch die Option, Aufnahmen zu planen. Mit dem EPG findet man die gewünschte Sendung schnell und zuverlässig, hat man einen Sender ausgewählt, kann man durch die verschiedenen Tage blättern. Ist die gewünschte Sendung gefunden, reichten zwei Klicks um die Aufnahme zu aktivieren.

Natürlich kann man die geplante Aufnahme auch wieder stornieren. Wenn man sie allerdings aufnimmt und ansehen will, muss man den Film für das iPhone vorbereiten. Das geht entweder über eine automatische, zeitintensive Routine oder manuell am Mac – in der App selbst kann man die gewünschte Funktion nicht ausführen.

Das ist leider nicht der einzige negative Punkt. Zwar kann die EyeTV-App die EyeTV-Software auf dem Mac starten, sollte sie nicht laufen – der Mac wird allerdings nicht aus dem Ruhezustand aufgeweckt. Gerade wenn man unterwegs ist, steht man so auf dem Schlauch. Mit einigen technischen Mittel, bei einer kabelgebundenen Netzwerkverbindung und entsprechenden Einstellungen am Router kann man sich allerdings weiter helfen.

Ebenfalls kritisch: Wenn man sich in das Live-Fernsehen einloggt gibt es keinen Hinweis darauf, ob der Tuner bereits verwendet wird oder nicht. So kann es vorkommen, dass man den Sender wechselt und die daheimgelassenen TV-User aus ihrem Programm reißt. Hier wäre zumindest ein Hinweis oder eine Tuner-Auswahl (etwa bei einem Gerät mit Dual-Tuner) angebracht.

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Love Love: Lass uns Liebe machen

Vor rund 20 Jahren hat uns Tetris begeistert, das Spielprinzip ist bis heute aktuell. Auch Love Love aus Schweden baut darauf auf – allerdings mit deutlich mehr Liebe.

„Lass uns Liebe machen“ – bei dieser Aussage wird wahrscheinlich ein großer Teil unserer männlichen Leser hellhörig. Aber wir müssen euch bereits an dieser Stelle enttäuschen: In dem hier vorgestellten Love Love gibt es keine hübschen Damen und keine knisternde Erotik.

Vielmehr basiert das 1,59 Euro teure Spiel auf dem Tetris-Prinzip: Von oben fallen Steine herunter und ihr müsst durch gekonntes Abräumen verhindern, dass die Oberkante des Bildschirms erreicht wird. Liebe zu machen ist allerdings gar nicht so einfach, denn es gibt mehrere Dinge zu beachten.

Mindestens vier gleichfarbige Blöcke müssen aus den herunterfallenden und per Fingertipp drehbaren Herz-Paaren gebildet werden, doch die Farben machen euch des öfteren einen Strich durch die Rechnung. Platziert ihr Grundfarben nebeneinander, vermischen sich die Farben. Aus blau und gelb wird zum Beispiel grün.

Das erlaubt neue Kombinationsmöglichkeiten, macht das Spielgeschehen aber nicht leichter. Noch bunter wird es übrigens, wenn sich eine bereits gemischte Farbe mit einer weiteren Grundfarbe mixt – dann entstehen magische Herzen, für die es Bonuspunkte gibt. Um es etwas leichter zu machen, wird das nächste Herz-Paar oben rechts angezeigt – so kann man seine Züge planen.

Deutlich entspannter geht es mit den grauen, gebrochenen Herzen zu – hier findet keine Transformation statt. Nach den ersten Tests können wir euch sagen: bereits mit den sechs bestehenden Möglichkeiten, Herzen und Farben zu kombinieren, hat das Hirn genug zu tun.

Abgesehen von Combos, also der Zerstörung von mehreren Blöcken gleichzeitig, hat Love Love leider nicht viele Zusatz-Features. Immerhin gibt es eine Highscore-Liste und die Möglichkeit, die Soundeffekte, vor allem aber die eintönige Musik, abzuschalten.

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Pirate Battles: Multiplayer, Push und versenkt!

Einmal mehr haben wir eine App für euch getestet: Pirate Battle. Hier dreht sich alles um Schiffe versenken. Aber kommt wirklich Spielspaß auf?

Neben „Mensch ärgere dich dich nicht“ und „Vier Gewinnt“ gehört „Schiffe versenken“ sicherlich zu den Spielen, die ich in meiner Kindheit am meisten gespielt hat. Gerade auf Reisen oder unterwegs hatte man schnell den nötigen Spielblock, einen Partner und zwei Stifte parat. All das entfällt bei der 1,59 Euro teuren iPhone App Pirate Battle.

Nach einer unkomplizierten Registrierung kann man direkt ein neues Spiel starten und entweder einen Freund herausforderen oder einen zufälligen Gegner suchen. Dieser bekommt eine Push-Benachrichtigung zugesendet und schon kann es losgehen. Auf dem 9×9 Felder großen Spielfeld werden zunächst fünf Schiffe verteilt, die man mit einem Fingertap drehen kann.

Danach geht es in gewohnter Manier weiter. Auf einem leeren Feld versucht man die unsichtbaren Schiffe des Gegner zu treffen, um sie zu versenken. Trifft man nicht, ist der Gegenspieler an der Reihe. Leider ist der Wechsel zwischen gegnerischer und eigener Karte etwas umständlich – man muss öfter klicken und Meldungen bestätigen, als Schüsse abzufeuern.

Die Benachrichtigungen machen sich allerdings bezahlt, wenn man nicht in der App unterwegs ist. Hat der Gegner seinen Zug beendet, kann man Private Battle wieder öffnen und seinen eigenen Zug starten – so ist man nicht gezwungen, eine ganze Runde am Stück zu spielen.

Leider dauern zufällig gestartete Spiele mit unbekannten Gegner deswegen ziemlich lange, meistens geht es überhaupt gar nicht los. Hier fehlt ein Feature, das gerade aktive und spielbereite Gegner finden lässt und anzeigt. Immerhin kann man mehrere Spiele gleichzeitig beginnen und zwischendurch die Partie wechseln.

Zwar vermissen wir auch einen Einzelspieler-Modus, aber eine Funktion ist dennoch gut implementiert: unter Spielstände kann man alle bisher gewonnen und verlorenen Partien auf einen Blick sehen. Auch auf einen Chat mit dem Gegenspieler muss man nicht verzichten.

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South Park – top oder flop?

Unser User Tobias hat das Spiel zur gleichnamigen Serie angespielt. Lohnt sich ein Kauf wirklich, oder ist das Spiel ein Flop?

South Park zählt neben den Simpsons zu einer der beliebtesten amerikanischen Cartoon-Serien im deutschen Fernsehen. Selbstverständlich gibt es die kleinen Fieslinge auch im App Store – aber hält das Spiel wirklich, was der große Name verspricht? Die South Park App ist jedenfalls eine kleine Sammlung von größtenteils sehr ähnlichen Minispielen.

Die Steuerung ist jedenfalls schnell zu erlernen. So steuert man Cartman auf seinen Rollerblades durch neigen des iPhones. Allerdings wird man schnell feststellen, dass das Spielerlebnis selbst nicht viel schwieriger ist – und vor allem eintönig.

Das Gameplay ist wirklich sehr öde und die Abläufe wiederholen sich ständig. Zudem ändert sich die Grafik während des Spiels fast nie, der Schauplatz bleibt immer ein und die selbe Arena. Letztlich ist es nur ein unlustiges Umherlaufen in leichten und wenig abwechslungsreichen Parcours.

South Park Fans dürften sich lediglich an den Szenen zwischen den einzelnen Spielen erfreuen, denn die bringen einen etwas zum Schmunzeln – zum Beispiel wenn Cartman abstreitet, dass er fett ist.

79 Cent können eigentlich nicht viel Schmerzen bereiten, aber South Park setzt dreist auf den Gedanken, dass das Spiel an das Niveau der Serie herankommt.

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Testbericht: Öffnungszeiten immer im Blick

Und wieder einmal haben wir uns eine App für euch genauer angesehen. Mit dem Öffnungszeitenbuch soll man nie mehr vor verschlossenen Türen stehen – wirklich?

Bevor man sich den Weg durch die volle Innenstadt zum Postamt antut, würde man sehr oft sehr gerne wissen, ob die Beamten schon Feierabend haben oder noch arbeiten. Denn nur zu ungern steht man nach einer langen Parkplatzsuche oder einem Fußmarsch vor verschlossenen Türen. Helfen soll die kurzzeitig kostenlos erhältlich App Öffnungszeiten, die bisher 79 Cent gekostet hat.

Die Benutzerführung ist recht einfach und übersichtlich gehalten. Zunächst will das Programm auf die Ortungsdienste zurückgreifen, um die aktuelle Position zu ermitteln. Diese kann alternativ auch manuell eingegeben werden, entweder per Postleitzahl oder Ortsname.

Daraufhin listet die App alle Geschäfte in einem eingestellten Radius auf. Mit einem Klick auf den Titel bekommt man weiterführende Informationen angezeigt, wie etwa Homepage, Telefon oder eben die Öffnungszeiten.

Über 317.000 Einträge sind nach eigenen Angaben bisher hinterlegt. Auf dem dazugehörigen Online-Portal kann man als Benutzer Öffnungszeiten eintragen und damit sogar etwas Geld verdienen. Allerdings heißt das auch, dass die Angaben der App keineswegs korrekt sein müssen.

In unserem Test stimmten zwar in den meisten Geschäften die angegeben Zeiten, allerdings waren alleine in der direkten Umgebung einige Fehler zu finden. So war beispielsweise ein Burger King noch gelistet, obwohl er seit Monaten geschlossen hat. Außerdem fehlte ein Saturn, der schon seit fast drei Jahren existiert – und das in einer Großstadt.

Ein Pluspunkt ist allerdings, dass eine Vielzahl von Geschäften gelistet ist. Es wird sich nicht nur auf Supermärkte beschränkt, auch Postfilialen, Sparkassen und Bekleidungsgeschäfte wurden von den User hinterlegt.

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Ragdoll Blaster 2: Zielen, Schiessen und Treffen

Uns hat das Spiel Ragdoll Blasters 2 bisher nichts gesagt. Euch auch nicht? Kein Problem, denn dank appgefahren-User Tobias gibt es einen kleinen Erfahrungsbericht.

In Ragdoll Blaster 2 geht es darum, mit kleinen Crash Dummies Zielscheiben zu treffen. Dabei stehen einem unendlich viele von diesen zur Verfügung, aber es wird trotzdem oft kniffelig: Die Schwierigkeit der Levels reicht von leicht bis schwer, den die Zielscheibe befindet sich teilweise im Weltraum, ist mit Dynamit versperrt oder fliegt davon. Die Abwechslung hier ist riesig.

Die Steuerung ist leicht: Mit dem Finger zieht man das Zielrohr – auf Wunsch sogar mit Laserstrahl der die Intensität und Weite des Schusses verdeutlicht – und schießt seine Dummies ab. Auch wenn man unendlich Dummies hat, ist es teilweise sehr schwer eine Scheibe zu treffen.

Positiv anzumerken ist auf jeden Fall, dass es sehr viel Abwechslung gibt. Mal ist man im Weltraum unterwegs, wenige Minuten später sitzt man mitten in der Eiszeit. Vom Umfang her kann sich das Spiel wirklich sehen lassen es gibt richtig viele Level die teilweise sehr fordernd sein können.

Trotzdem begreifen Einsteiger die Physik des Spiels recht schnell und finden sich schon nach wenigen Runden gut zurecht. Eine neue Herausforderung gibt es, wenn es in den Weltraum geht – denn dort ist die Schwerkraft und damit auch die Flugbahnen der Dummies anders.

Der unbegrenzte Vorrat an Dummies lässt manche Level leider etwas zweckentfremdet wirken. Dort wo ein gezielter Schuss reichen würde, schiesst man oft eine ganze Salve ab – einen Treffer wird es schließlich schon geben.

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GT Racing: Viel Umfang, viel Spaß?

Motorsportfans haben GT Racing: Rennakademie von Gameloft bestimmt schon angespielt. Für alle anderen hat appgefahren-User Marc die ersten Eindrücke gesammelt.

GT Racing ist ein Rennspiel was inhaltlich stark an die berühmte Gran Turismo Reihe angelehnt ist. Das heißt, ihr müsst euch Lizenzen für verschiedene Rennserien und entsprechende Boliden erarbeiten. Fahrt ihr in den Rennen auf das Podium gewinnt ihr Punkte, die ihr in einen von über 100 Wagen investieren könnt, vom uralten Ford Model T von 1904 bis zum Sport Prototypen Audi R10, bekannt aus den 24 Stunden von Le Mans.

Im Spiel stehen zwei verschiedene Spielmodi zur Verfügung. Einerseits den Karriere-Modus, wo ihr euch Credits verdienen müsst um Wagen zu kaufen und zu tunen, andererseits den Arcade-Modus, wo alle Autos sofort zugänglich sind- vorrausgesetzt ihr habt die benötigte Lizenz erfahren. Diese erhaltet ihr in kleineren Tests, wie etwa Bremsen oder Kurvenfahren.

Die Grafik des Spiels ist im Vergleich mit älteren Spielen von Gameloft, wie Asphalt 5, eher mittelprächtig. Die Autos sind kantig, und am Horizont poppen immer wieder Häuser, oder andere Dinge auf. Immerhin gibt es eine Cockpitperspektive, die teils sehr schön gelungen ist, mir aber teils Kopfschütteln abverlangt. So hat der Audi R10 beispielsweise das selbe Cockpit wie ein Audi TT – das ist unrealistisch.

Punkten tut die Rennakademie vor allem mit ihren Umfang, denn der ist einfach gigantisch. Es stehen über 100 lizensierte Wagen zur Verfügung, das ist einfach unglaublich viel. Mit 30 Rennstrecken stehen genügend Orte zur Verfügung, darunter auch Klassiker wie Monaco oder Laguna Sec.

Die Grafik hätte allerdings etwas besser ausfallen können. Und auch wenn der Karriere-Modus sehr motivierend sind, sind die längeren Rennen teilweise wirklich richtig langatmig. So muss man schon mehrere Wochen spielen, um an alle Autos zu kommen – und irgendwann wird es richtig schwer.

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Fishing Kings: Angel, Fische & Entspannung?

Die appgefahren-User testen und testen. Diesmal stellt euch Tobias das Gameloft-Spiel Fishing Kings vor.

Eine ruhige Stunde am See, die Vögel zwitschern, das Wasser plätschert und ihr werft eure Angelrute aus. Wer keine Angel zur Hand hat oder kein passendes Gewässer in der Nähe, könnte mit der neuesten Gameloft-Kreation glücklich werden.

Fishing Kings bring das allseits bekannte Angeln als App auf das iPhone und den iPod Touch. Wie man es von Gameloft gewohnt ist, wurde das Spiel grafisch und technisch auf höchstem Niveau umgesetzt.

Besonders die Steuerung ist sehr innovativ ausgefallen. Die Distanz der ausgeworfenen Leine kann durch ziehen auf der Wasseroberfläche verändert werden und die Leine wird mit Umdrehungen auf dem Bildschirm wieder eingeholt – etwa wenn ein Fisch am Haken hängt. Besonders für Einsteiger ist die Steuerung sehr leicht zu erlernen.

Wie im echten Leben hat auch in Fishing Kings jeder Fisch seine eigenen Vorlieben. Mit bestimmten Ködern lockt man also bestimmte Fische an. In extrem vielen Missionen muss man sich selbst beweisen und darf sich keinen Fehler erlauben, wenn es darum geht den größten Fisch aus dem Teich zu holen.

Im Laufe des Spiels bleibt es jedoch nicht beim einfachen Teich. Es steht eine kleine Weltreise an, denn Fishing Kings umfasst viele Orte, von den Bahamas bis zu kalten Flüssen im hohen Norden ist alles dabei.

Zwar gibt es viele Schauplätze, aber nur 31 verschiedene Fische, die man angeln kann. Hier hätte es durchaus etwas mehr sein können. Dennoch wird für die 2,39 Euro stundenlanger Spielspaß geboten, weshalb ich eine absolute Kaufempfehlung ausspreche.

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THINK – Training für den Kopf

Gehirntraining ist immer gut! Mit der App THINK geht das jetzt noch leichter und komfortabler. Man kann aus einer großen Anzahl von Kategorien und Tests wählen.

THINK ist nicht die einzige App in Sachen Gehirnjogging im App Store. Jedoch kann man sagen das die Grafik und der Aufbau anderen Apps überlegen ist. Schauen wir uns die Applikation mal genauer an:

Zuerst muss man sich ein Profil mit seinem eigenen Namen anlegen. Es können bis zu vier Profile angelegt werden. Natürlich behält jedes Profil seinen eigenen Speicherstand und man kann da weiter machen wo man aufgehört hat. Ist die erste Hürde genommen kann man zwischen einem „Schnellen Spiel“, „Kategorien“ oder dem „Täglichen Test“ wählen.

Was verbirgt sich hinter Schnelles Spiel? Wie der Name schon sagt beginnt das Spiel direkt nach dem Klick. Bei dieser Spielart wird per Zufall ein Test aus der Datenbank angezeigt und abgefragt. Möchte man nur kurz spielen ist dieser Spielmodus wohl am Besten.

Unter dem Unterpunkt Kategorien verstecken sich, ich wäre fast nicht drauf gekommen, verschiedene Kategorien. Insgesamt gibt es vier Kategorien: Rechnen, Verstehen, Merken und Denken. Mit einem weiteren Klick auf diese gelangt man zur einer weiteren Auswahl. Dort gibt es weitere detaillierte Auswahlmöglichkeiten.

Beim täglichen Test bekommt man wie beim schnellen Spiel Zufallstest angezeigt. Hier gibt es allerdings eine bestimmte Anzahl an Aufgaben die abgearbeitet werden müssen. Alle Aufgaben werden vorher verständlich erklärt, damit man auch weiß worum es gerade geht. Am Ende des Test gibt es eine Übersicht mit den richtigen beziehungsweise falschen Antworten. Daraus berechnet sich eine Punktzahl die in einer Highscoreliste eingetragen werden kann. Zusätzlich kann man sich mit Facebook verbinden um seinen Freunden den neuen Rekord mitzuteilen.

Wer öfters mit Bus und Bahn unterwegs ist und nicht weiß was er mit der Zeit anfangen soll, hier ist die perfekte Lösung. So wird die Bahnfahrt ein anspruchsvolles Erlebnis. Damit ist die verbrauchte Zeit keine vergeudete Zeit sondern gut investierte Zeit.

Zu guter Letzt wollen wir euch natürlich auch den Preis verraten. Für 2,39 Euro könnt ihr THINK euer Eigen nennen.

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Pocket Devil: Wenn die Qual zum Spiel wird

Und einmal mehr hat ein User eine App für euch getestet. Diesmal stellt Alexander das 79 Cent günstige Spiel Pocket Devil vor.

Einige von euch kennen vielleicht schon das Spiel Pocket God, das bereits von appgefahren.de getestet wurde. Seit geraumer Zeit gibt es allerdings einen Klon des erfolgreichen Spiels, nämlich Pocket Devil. Das Spielprinzip ist das gleiche wie beim Vorbild, man ist Herrscher über kleine Teufelchen, die man mithilfe vieler verschiedener Folterinstrumente quälen muss. Der einzige wesentliche Unterschied zwischen den beiden Spielen ist, dass man bei Pocket God Gott ist und auf vielen Inseln spielt, und bei Pocket Devil der Teufel ist und in der Hölle seine Späßchen treibt.

Das flüssig laufende Spiel verfügt über Facebook und Twitter Verbindung, mithilfe der man seinen Highscore, aus den zahlreichen Minispielen, auf seinem Profil posten kann. Die Benutzeroberfläche ist gut an den Bildschirm angepasst, am Rand gibt es zahlreiche Buttons mit denen man die Minispiele und Foltergegenstände aktivieren kann. In der Mitte des Bildschirms kann man bis zu fünf Teufelchen mithilfe der am Rand aktivierten Gegenstände/Minispiele nach Lust und Laune quälen.

Positiv fällt auf, dass das Spiel von der Guillotine bis hin zum Skateboarden mit den Teufeln viele verschiedene Facetten hat. Auch ist es, obwohl es noch nicht so lange erhältlich ist wie Pocket God nicht bloß ein schlechter Klon des Spiels, sondern schon fast ein Rivale geworden. Die häufigen Updates tragen dazu bei, dass das Spiel immer besser wird.

Im direkten Vergleich mit seinem Vorbild ist sind die Teufel noch der klare Verlierer, denn es kann nicht mit der Kooperation der Entwickler von Doodle Jump und den 5 Inseln, mit denen Pocket God daherkommt, mithalten. Auch sind die verschiedenen Gegenstände die man im Spiel benutzt nicht versteckt und müssen somit nicht erst entdeckt werden, man drückt einfach auf einen Button und etwas passiert, der Entdeckungsgeist wird dabei einfach außen vor gelassen. Wie sein Pendant hat das Spiel keinen richtigen Sinn, man verfolgt kein Ziel, das man irgendwo erreichen könnte.

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iStudiez: Das Tool für Schüler und Studenten

Heute starten wir wieder mit einem User-Test durch. Franz stellt euch die von Apple im Store beworbene App iStudiez in der Lite-Version vor.

Mit iStudiez kann man auch in der kostenlosen Lite-Version seine Kurse und Hausaufgaben einfach verwalten. Gerade für Schüler und Studenten ist die App wie gemacht, aber auch als einfache Planungsamt für sonstige Aktivitäten wie etwa Sport oder anderes Hobbys kann man sie nutzen.

Die ganze Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet und stellt die verschiedenen Kurse in verschieden Farben dar. Alle Termine und Belegungen erscheinen auch im internen Kalender. Der untere Bildschirmrand ist viergeteilt. Heute, Kalender, Aufgaben und Planer sind die anklickbaren Icons. Heute zeigt die nächsten Fächer an die heute noch anstehen.

Im Kalender findet man eine Monatsübersicht, in der mit Hilfe von verschiedenfarbigen Punkten angezeigt wird, welches Fach an welchem Tag stattfindet. Unter Aufgaben können zusätzlich Hausaufgaben oder ähnliches eingetragen werden. Die Spalte Planung dient dem Eintragen von Kursen und Stunden, hier kann auch die nächste Klausur, Lehrer und Ort hinzugefügt werden.

In der Pro-Version gibt es einige nette Features, auf die man in der kostenlosen App verzichten muss. Etwa Push-Benachrichtigungen, die an wichtige Dinge wie Hausaufgaben oder Abgabetermine erinnern können. Außerdem können dort alle Daten per E-Mail exportiert werden.

Im Grunde kriegt man die genannten Funktionen mit etwas Bastelarbeit auch in iCal hin und kann sie dann auf sein Gerät kopieren. Allerdings hat diese App das gewisse Etwas, das einfach Spaß macht. So hat sie es auf meinen allerersten Homescreen geschafft und ich benutze sie eigentlich häufiger als den Kalender. Mit einem baldigen Update soll man übrigens auch Noten und Credit-Points eintragen und verwalten können.

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