iPhone in ein vollwertiges PC-Headset verwandeln

Mittlerweile haben eigentlich alle tragbaren Computer Lautsprecher und Mikrofon fest eingebaut. Trotzdem braucht man immer mal wieder ein richtiges Headset, etwa für Gespräche in der Öffentlichkeit oder für bessere Qualität.

Genau hier kommt Headset von SHAPE Services ins Spiel. Die Applikation verwandelt das iPhone in ein vollwertiges Duo aus Kopfhörer und Mikrofon. Bevor man es allerdings an einem Computer benutzen kann, muss man dort eine Client-Software installieren, die leider nur für Windows erhältlich ist. Damit scheiden alle potenziellen Mac-Kunden aus, wovon es in der iPhone-Welt ja einige geben sollte.

Einmal installiert, kann man sich blitzschnell mit dem PC verbinden – was allerdings nur über Wi-Fi und nicht über Bluetooth funktioniert. Ist man also in einer Gegend ohne Netzwerk, schaut man erneut in die Röhre. Sollte die Verbindung nicht auf Anhieb klappen, können die IP- und Port-Daten auch manuell eingegeben werden.

Auf dem PC kann das iPhone-Headset direkt nach der Installation als Ein- und Ausgabe-Quelle ausgewählt werden und funktioniert damit in vielen Programmen. Wir haben es mit Skype getestet, wo es absolut keine Probleme gab. Mit der integrierten Aufnahme ließ sich das Gespräch sogar ganz einfach aufzeichnen und war danach auf dem Computer verfügbar.

Die Tonausgabe am iPhone erfolgt über den internen Telefonhörer. Bei Skype, Yahoo oder sonstigen Audio-Unterhaltungen ist das ungemein praktisch, da so niemand mithören kann. Allerdings hätten wir uns eine Option gewünscht, mit der man auf den Lautsprecher umschalten kann – etwa um mehrere Leute zuhören zu lassen.

Ein weiteres großes Manko: die Headset-App läuft nicht im Hintergrund. Will man beispielsweise eben etwas im iPhone nachschlagen, wird die Verbindung der Tonübertragung sofort gestoppt.

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Mit Mobiscope die Welt beobachten

Heute haben wir uns die App Mobiscope (79 Cent) geschnappt und haben sie für euch getestet. Mit Mobiscope kann man Livestreams beziehungsweise Webcams empfangen, auch die eigene von zu Hause.

Mit der Applikation Mobisope kann man mit einer bestehenden Internetverbindung Webcams aus der ganzen Welt abrufen. Man kann durch eine große Liste scrollen und das entsprechende Land und danach die passende Stadt auswählen. In verschiedenen Zeitintervalle werden die Webcams aktualisiert. Meist liegt die Zeit bei ungefähr einer Minute.

Des Weiteren bietet Mobiscope die Funktion auf seine eigene Webcam mit dem iPhone oder iPod touch zuzugreifen. Dazu muss auf dem Computer der Desktop Client von Mobiscope installiert werden. Danach kann man am iPhone die App konfigurieren und auf die Webcam zugreifen.

In unserem Test hat es leider nicht funktioniert. Wir haben einfach keinen Zugriff auf die eigene Webcam bekommen. Die Rezensionen im App Store sind durchwachsen. Bei manchen gibt es überhaupt gar keine Probleme, bei anderen funktioniert gar nichts. Manchmal liegt es aber auch am Benutzer. ; )

Das Einzige was bei uns funktioniert hat, war die Liveübertragung via Internet. Das heißt, man musste sich unter  iphone.mobiscope.com einloggen, um Zugriff auf die Webcam zu bekommen. Leider hat die App aber eben unsere Webcam nicht erkannt.

In einer Liste sind Webcams angegeben, die zu der App kompatibel sein sollen. Wenn ihr eine Verbindung aufbauen könnt lasst es uns wissen. In unserem Test haben wir ein iPhone 3GS und ein MacBook benutzt.

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Age of Curling: Drehen, Schieben & Wischen

Die Olympischen Spiele neigen sich dem Ende und auch eine Randsportart wird danach wieder in der Versenkung verschwinden: Curling. Wir haben das passende Spiel für das iPhone und den iPod Touch getestet.

Als Außenstehender mag man glauben, dass Curling nur alle vier Jahre existiert. Möglicherweise stimmt das – aber wenn heute um Mitternacht das große Herren-Finale zwischen Kanada und Norwegen steigt, wird die olympische Halle in Vancouver aus allen Nähten platzen. Natürlich gibt es dazu die passende App für das iPhone: Age of Curling.

In Age of Curling dreht sich alles um die schweren Steine, die über das fast 50 Meter lange Eisfeld in einen Zielbereich, das Haus, geschoben werden sollen. Neben einem schnellen Spiel, in dem man mal eben ein paar Steine über das Eis führen kann, steht in Age of Curling der Modus „Custom Game“ mit all seinen Variationen im Vordergrund.

Insgesamt stehen dem Spieler fünf verschiedene Spielstätten zur Verfügung, die von einem Schloss in Schottland bis hin zur hochmodernen Halle in Athen reichen. Die Spiellänge und die Anzahl der Steine ist dabei frei einstellbar und lässt keine Wünsche offen. Gespielt werden kann entweder gegen den Computer oder einen Mitspieler am selben Gerät. Das absolute Highlight für jeden Curling-Fan ist der Turnier-Modus, in dem bis zu acht der 35 verfügbaren Nationen ausgewählt werden können.

Einmal auf dem Eis angekommen, findet man sich schnell mit der Steuerung zurecht. Berührt man den Bildschirm neben dem Stein, kann man seine Drehrichtung bestimmten, klickt man ihn an und zieht den Finger nach vorne, bestimmt man die Intensität des Stoßes. Wenn der Stein langsam und anmutig über das Eis gleitet, kann zudem vor ihm mit dem Finger gewischt werden – so rutscht er einige Meter weiter und dreht sich nicht mehr so stark.

Der Computergegner agiert äußerst geschickt und legt, wie im Curling üblich, zunächst so genannte Guards ab, um das Haus zu schützen oder stößt freiliegende Steine des Spielers gnadenlos aus dem Spielfeld. Leider fehlt uns hier eine Option, um den Schwierigkeitsgrad anzupassen. Immerhin wird eine ausführliche Hilfe geboten, die das Spielprinzip und die Steuerung erklärt. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist die Übersichtsleiste am linken Bildschirmrand, mit der das gesamte Spielfeld immer im Blick bleibt, und das gegnerische Runden mit einem kleinen Tap auf den Bildschirm verkürzt werden können.

Neben der Tatsache, dass sich Age of Curling wirklich nur auf das Curling beschränkt, ist vor allem eines zu kritisieren: es fehlt vollkommen an Atmosphäre. Aus dem Fernsehen kennen wir Curling als den lauten Sport der wischenden Männer und Frauen, die ihren Steinen hinterherschreien und ihre Teamkollegen anbrüllen – selbst das Publikum bleibt in Age of Curling stumm. Auch einige 3D-Modelle der Spieler und Animationen hätten dem Spiel nicht geschadet.

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Mit Notebook eigene Notizen verwalten

Nein, hier ist mit Notebook nicht der kleine Klappcomputer gemeint sondern wir reden von der App Notebook, die für 3,99 Euro im App Store zum Kauf angeboten wird. Damit können kinderleicht Notizen erstellt und verwaltet werden.

In der App Notebook ist der Onlinedienst Toodledo.com (kostenloser Dienst zur Verwaltung von Notizen und Aufgaben) integriert, welcher mit der App synchronisiert werden kann.

Das Notizbuch bietet die Möglichkeit schnell die eigenen Gedanken aufzuschreiben. Mit einem Fingertap auf das ‚+‘ Zeichen, erscheint eine Eingabemaske wo man eine neue Notiz erfassen und kategorisieren kann. Natürlich können eigene Notizbücher neu angelegt und eigene Notizen dort abgelegt werden.

Ein Vorteil der Applikation ist, dass keine Internetverbindung vorausgesetzt wird. So kann man unabhängig von Ort und Zeit eigene Notizen erstellen, bearbeiten oder auch löschen. Wem die kleine Tastatur in der Senkrechten nicht gefällt, kann das iPhone in die Waagerechte kippen und die Tastatur vergrößert sich. Diese Funktion ist an- bzw. abschaltbar.

Auch an vertrauliche Notizen wurde gedacht. So können neu erstellte Notizen mit einem Passwort versehen werden. Der Zugriff ist dann nur noch mit dem eingegeben Passwort möglich. Optimal z.B. für eine Geschenkliste.

Darüber hinaus wurde eine Verbindung zwischen Notebook und der App Todo geschaffen. Es können aus Notebook heraus Notizen als Aufgaben in der Todo-App eingetragen werden. Die Voraussetzung dafür ist natürlich das man beide Apps gekauft und installiert hat.

Wer eine ganz einfache Notizverwaltung vorzieht, kann den am iPhone vorinstallierten Notizblock verwenden.

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2Do: Todo-Applikation der Extraklasse

Es gibt kostenlose Todo-Apps, kostengünstige Vertreter und richtig teure Alleskönner. Wir haben eineTodo-Applikation der Extraklasse unter die Lupe genommen: 2Do.

Der recht hohe Preis von derzeit 5,49 Euro wird sicherlich einige potenzielle Käufer abschrecken. Wer einfach nur ab und zu eine Aufgabe in eine Liste eintragen will, kann auch zu einer kostenlosen Variante greifen. 2Do richtet sich mehr an User, die wirklich alles von einem Todo-Programm fordern.

Trotz seiner vielen Optionen und Einstellmöglichkeiten macht 2Do einen sehr aufgeräumten Eindruck. Auf dem Startbildschirm bekommt man gleich eine Liste seiner aktuellen Aufgaben geboten, die ordentlich in verschiedene Reiter wie heute, morgen und den verschiedenen Kategorien eingeordnet sind.

Mit einem Klick auf das „+“ am rechten oberen Bildschirmrand richtet man spielend einfach eine neue Aufgabe ein. Neben gewohnten Eingabefelder wie Titel, Priorität  und dem Fälligkeitsdatum hat uns vor allem die Option Aufgabe beeindruckt. Hier kann nicht nur ein Kontakt aus dem Adressbuch eingegeben werden, sondern auch ein Suchbegriff für Google oder die aktuellen GPS-Koordinaten.

Wer seine Aufgaben detailliert verwalten will, kann zudem Schlagwörter, eine URL oder sogar ein Bild aus dem Fotoalbum oder direkt von der Kamera zu seiner Aufgabe hinzufügen. Aktiviert man beim ersten Programmstart die Push-Benachrichtigungen, kann man sich zudem per Alarm an bestimmte Aufgaben erinnern lassen – sogar eine Erinnerung per E-Mail an einen Termin ist möglich.

Wie es sich für eine gute Todo-App gehört ist eine Synchronisationsmöglichkeit direkt eingebaut. Entweder nutzt man den beliebten Onlinedienst Toodledo oder gleicht seine Aufgaben per Wifi mit dem eigenen PC oder Mac ab – wofür allerdings ein kleines kostenloses Tool auf dem Rechner installiert werden muss.

Der wahre Funktionsumfang von 2Do wird eigentlich erst mit einem Blick in die Optionen sichtbar. Man kann seine Aufgaben mit Passwörtern schützen, Geburtstage aus dem Adressbuch importieren, die Daten eines Twitter-Accounts eigeben, das Erscheinungsbild der App editieren und vieles, vieles mehr.

Wer sich zunächst einen Eindruck von der App vermitteln will, kann getrost zu der kostenlosen Lite-Version greifen. Die einzigen Beschränkungen liegen hier in der fehlenden Synchronisation und den Alarmen. Des Weiteren ist man auf drei Kalender mit jeweils 25 Einträgen beschränkt.

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Immer einen Spruch auf Lager

Einige von uns scheinen immer einen Spruch auf Lager zu haben. Für einfallslosere Zeitgenossen eignet sich die App „Sprüche, Verse und Zitate“ mit über 1000 Anregungen für jeden erdenklichen Zeitpunkt.

„Viel besser als ein guter Wille wirkt manchmal eine gute Pille“, wusste einst schon Wilhelm Busch. Und Franz Kafka berichtete einst: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.“ Egal ob es um Gesundheit, Geburtstage, Hochzeiten oder den Muttertag geht – in Sprüche, Verse und Zitate ist immer etwas mehr oder weniger sinnvolles zu finden.

Die über 1000 Textabschnitte sind in verschiedene Anlässe, Themenbereiche und Herkünfte kategorisiert, in denen man einfach stöbern und entdecken kann. Gefällt ein Spruch besonders gut, kann man in einfach antippen und dann in den Zwischenspeicher kopieren, per E-Mail oder SMS versenden und in einer Favoritenliste hinterlegen.

Schnell und zuverlässig arbeitet die integrierte Suche, die in allen Zitaten nach den gewünschten Begriffen sucht und die Ergebnisse direkt präsentiert. Hat man nur einen Teil eines Zitates auf den Lippen, kommt man so schnell zum gewünschten Ziel.

In den Gruppierungen selbst sind die Sprüche fest angeordnet. Hier fehlt uns etwas Variation – stöbert und scrollt man einfach in den Sprüchen, ist immer die selbe Reihenfolge festzustellen – etwas Abwechslung würde hier sicher nicht schaden. Ebenso wird eine Zufallsfunktion vermisst, mit der man sich einfach mit einem Spruch überraschen lassen kann.

Die Favoritenliste lässt sich dagegen in gewohnter iPhone-Manier sortieren und bearbeiten – insgesamt findet man sich in der 1,59 Euro teuren App schnell zurecht, es fehlen allerdings die innovativen und interessanten Funktionen.

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Mit der Atom Uhr bist du nie hinter der Zeit

Für 1,59 Euro bekommst du die Zeit der Atomuhr aus Braunschweig. Für den ein oder anderen ist dies wohl eher eine sinnfreie Applikation. Jedoch gibt es auch Momente wo man solch eine Uhr vergebens sucht. Das beste Beispiel ist wohl Silvester.

Die Atom Uhr war eine der ersten Apps im App Store. Auf Wunsch der Benutzer wurde sie auch immer kontinuierlich weiterentwickelt und befindet sich nun schon in der dritten Version.

Die Atomuhr ist nicht nur eine Uhr zum Angucken! Viele nützliche Funktionen wurden in dieser integriert, wie zum Beispiel eine Weckfunktion. Auch wenn die App eigentlich nur aus einer Uhr besteht gibt es recht viele Einstellmöglichkeiten.

Einige davon sind: Alarmton aus der eigenen Mediathek, 12/24 Stunden Umschaltung, verschiedene Farben, Nachtmodus und vieles mehr. Mit einem Fingertap aufs Display erscheint unter der Uhrzeit noch das aktuelle Datum. Mit einem weiteren Tap verschwindet es wieder.

Einer klarer Nachteil ist jedoch, dass die Weckfunktion nur bei gestartet App funktioniert. Da Apple keine Hintergrundprozesse erlaubt, kann man daran auch nichts ändern. Aus diesem Grund sollte man sein iPhone über Nacht lieber ans Stromkabel hängen. Eine Push-Funktion für den Wecker ist noch nicht vorhanden. Über die Gebrauchstauglichkeit lässt es sich bei dieser App, abgesehen von Wecker, wohl streiten…

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NUMMA: Einfache und schnelle Netzüberprüfung

Früher war die Welt nicht nur in Ordnung, sondern auch einfach zu verstehen. 0171 gehörte zu D1, 0172 zu D2 – das wusste jeder. Heute ist der Rufnummern-Dschungel deutlich dichter bewachsen. Die 3,99 Euro teure App NUMMA versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Wer heutzutage seinen Provider wechselt nimmt seine Rufnummer beinahe schon selbstverständlich mit zum neuen Anbieter. Gerade für Kunden, die in ihrem eigenen Netz kostenlos telefonieren können, stellt sich oft die Frage, ob der Gegenüber nun wirklich im eigenen Netz ist oder nicht – das böse Überraschen folgt dann meist mit der nächsten Rechnung.

Wer einmal in NUMMA investiert hat, braucht sich um diese Frage keine Sorge mehr zu machen. In Sekundenschnelle zeigt das Programm den Provider einer Rufnummer und die Tatsache, ob die Nummer portiert wurde oder nicht, an. Eine Erklärung der Funktionsweise ist eigentlich unerheblich – die App ist so einfach gestrickt, dass sie wirklich jeder versteht.

Zuvor gibt man entweder eine Nummer manuell ein oder sucht einen Kontakt aus dem Telefonbuch aus. Dabei spielt es keine Rolle, wie die Rufnummer formatiert ist und ob eine Landesvorwahl vorgestellt ist. Positiv anzumerken ist, dass auch ausländische Rufnummern erkannt werden und man direkt nach der Prüfung die Möglichkeit hat, die Nummer anzurufen.

Während das Logo des Programm in einem farbenfrohen Orange gehalten ist, könnte NUMMA selbst einen kleinen Anstrich vertragen. Derzeit hält ist die App in langweiligen Grautönen gehalten…

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Kennzeichen Deutschland: Alle Abkürzungen im Blick

ABI, LER, WL oder einfach keine Ahnung? Kaum jemand hat alle Autokennzeichen im Kopf. Mit der 79 Cent Applikation Kennzeichen Deutschland bleibt kein Nummernschild mehr ungeklärt.

Auf der Autobahn ist mal wieder ein Schleicher unterwegs oder auf dem Parkplatz steht ein Auto quer und versperrt den Raum – zu gerne würde man manchmal wissen woher der Übeltäter überhaupt kommt. In Kennzeichen Deutschland sind alle Städte-Kürzel alphabetisch aufgelistet und sofort verfügbar.

Mit einem Klick auf ein Nummernschild bekommt man neben dem Ort, der Stadt oder dem Kreis sogar noch weiterführende Informationen geboten. Es wird nicht nur das Wappen und die Herkunft auf einer Karte angezeigt, sondern auch die Gültigkeit des Kennzeichens – in der App sind nämlich auch längst abgelaufene Kennzeichen aufgelistet.

Als kleinen Bonus bekommt man in Kennzeichen Deutschland auch die Abkürzungen von internationalen Staaten geboten. PNG für Papua-Neuguinea oder DJI für Dschibuti – hättest du es gewusst?

Leider fehlen in Kennzeichen Deutschland einige essentielle Funktionen. So ist es beispielsweise nicht möglich, ein Kennzeichen manuell einzugeben – stattdessen muss man sich immer durch eine lange Liste scrollen. Auch eine Rückwärtssuche vermissen wir – wer zu einem bestimmten Ort das Kennzeichen ausfindig machen will, ist auf sich alleine gestellt. Beides schränkt den Benutzerkomfort erheblich ein. Eine weitere tolle Funktion wäre auch ein Filter für abgelaufene und noch gültige Kennzeichen gewesen.

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City Maps 2Go: Kartenmaterial offline nutzen

Auf dem iPhone ist die Applikation Maps standardmäßig vorinstalliert und verrichtet brav ihren Dienst, wenn eine Internet-Verbindung verfügbar ist. Doch was tun, wenn man im Ausland unterwegs ist oder das Inklusiv-Volumen schon verbraucht ist?

Mit City Maps 2 Go kann Kartenmaterial von weltweit fast 300 Städten heruntergeladen und später offline verwendet werden. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: weiß man, dass eine Urlaubsreise oder ein Kurztrip in eine bestimmte Stadt anliegt, kann man die betreffende Karte zuvor kostenfrei im heimischen W-Lan herunterladen und später bequem darauf zugreifen.

Allerdings muss an dieser Stelle gesagt sein, dass der Umfang von City Maps 2 Go und des Kartenmaterials von OpenStreetMap begrenzt ist. Fehlt eine gewünschte Stadt ist man auf den Support und eine baldige Bereitstellung angewiesen. Die Karten sind je nach Größte der Stadt bis zu 160 MB groß und können in einer alphabetischen Liste gefunden werden, in der man leider nicht suchen, sondern nur scrollen kann.

Ist die Karte einmal geladen, kann sie einfach aufgerufen werden und ist frei zoombar, zeigt Straßennamen, Stadtteile, Parkplätze und andere wichtige Dinge an. Auf Wunsch können verschiedene Points of Interests und die Entfernung dahin (per GPS Standordbestimmung) angezeigt werden. Solange nicht zu viele POIs aktiv sind, ist das Scrollen auf der Karte flüssig.

Gut gelungen und sehr schnell ist die Suche auf der Karte. In einem Textfeld können Begriffe eingegeben werden und die App listet sofort alle betreffenden Punkte auf der Karte auf – sei es eine Straße, ein wichtiger Punkt oder eine Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. Desweiteren kann man persönlich wichtige Punkte als Lesezeichen speichern oder eigene Stecknadel auf der Karte platzieren.

Leider ist City Maps 2Go momentan nur in englischer Sprache verfügbar, allerdings sollten Grundkenntnisse der Sprache ausreichen, um die App zu verstehen. Ziemlich ärgerlich ist, dass die Kartenränder nicht beschränkt sind – scrollt man zu weit nach außen, kann es vorkommen, dass man im grauen Nichts verschwindet und nicht mehr zur Karte zurückkehren kann.

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Dark Dice: Würfel ohne Macht

Auf dem iPhone gibt es für alles eine App. Selbst wenn man sich noch zusammenrottet und ein Gesellschaftsspiel spielt, muss man nicht auf seinen elektronischen Begleiter verzichten.

In seiner 79 Cent Applikation Dark Dice bietet Frank Meyer eine Lösung für alle Spieler, die immer wieder ihren Würfel verlegen oder den kleinen Quader vom Tisch rollen lassen. Um den Würfel in Bewegung zu setzen reicht entweder ein kleiner Fingertap auf das Display oder ein Schüttler des iPhones aus – beides wird gut erkannt und führt zu keinerlei Problemen.

Auch die Grafik ist ausgesprochen gut. Der Würfel ist dreidimensional, die Augen leuchten grell und sind damit gut zu erkennen. Falls wirklich einmal ein Würfel fehlt, ist Dark Dice bestimmt eine gute Alternative – wenn man die App denn startet.

Hier sind wir beim größten Manko der App angekommen. Selbst auf dem iPhone 3GS und schnellerer Hardware als bei den Vorgängermodellen, dauert der Programmstart aufgrund der 3D-Grafiken rund 40 Sekunden – da ist die Lust auf das Würfeln längst vergangen.

Die in der Produktbeschreibung angegebenen gruseligen Sounds und auf Darth Vader getrimmten Sprachansagen findet man nach einer weiteren Minute ebenfalls nicht mehr lustig. Zum Glück lässt sich der Ton des iPhone einfach ausschalten.

Letztlich fehlt in Dark Dice die Abwechslung. Das macht sich nicht nur beim Sound bemerkbar, sondern auch in den nicht verfügbaren Einstellmöglichkeiten. Was ist, wenn man mal mehrere Würfel braucht? Oder wie wäre es mit einer Option für gezinkte Würfel? All das fehlt uns leider für eine gute Wertung.

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Mit PocketGod über hilflose Inselbewohner herrschen

Nicht ohne Grund war PocketGod Anfang 2009 eins der beliebtesten Spiele im App Store und gewann den „Best App Ever“-Award für das Jahr.

Ihr wolltet schon immer mal Gott spielen und über eine kleine Anzahl von Lebenwesen herrschen? Pocket God bietet viele Möglichkeiten, um diesen kleinen Inselbewohnern ein schönes Leben zu bereiten oder es ihnen schwer zu machen. Man hat volle Kontrolle über das Wetter, die Tageszeit, die im Spiel vorkommenden Tiere, das Wasser und natürlich über die Inselbewohner selbst. Streicht man bei schlechtem Wetter mit dem Finger kreisförmige Bewegungen auf dem Display, so entsteht ein Wirbelsturm. Zieht man das Wasser von links nach rechts, dann werden die Bewohner von einem Tsunami ertränkt und leben von da an in einer Unterwasserwelt weiter.

Auch wenn man die Inselbewohner anstelle eines Gewitters z.B. an einem Sonnenuntergang erfreuen kann, ist dieses Spiel trotzdem sehr sadistisch gehalten. Es gibt nur wenige positive Aktionen. Man kann ihnen zwar den Wunsch erfüllen eine Kokosnuss zu bekommen, allerdings ist es spaßiger wenn man die Kokosnüsse auf dem Kopf eines Bewohners platzen lässt. Dazu erhöht sich bei jedem Treffer, den ein Bewohner erleidet, ein Zähler solange bis die Kokosnussteile auf den Boden prallen. Erreicht man einen neuen Rekord gibt es Achievementpunkte.

Doch nicht alle möglichen Arten diese Bewohner zu ärgern und somit neue Achievementpunkte zu sammeln sind offensichtlich. Muss muss also selbst aktiv werden, um neue Sachen zu finden und deswegen wird dieses Spiel nicht langweilig. Hat man alles entdeckt heißt es allerdings nicht, dass dieses Spiel nun zu Ende ist. Es gibt regelmäßige Updates vom Spieleentwickler, so dass unendlicher Spielspaß garantiert wird.

Wer auf dem Laufenden gehalten werden will schaut am besten auf den Pocket God Blog.

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Berlin für die Hosentasche

Man reist in einer fremde Stadt und muss sich erst einmal orientieren. Mit Berlin 2Go (79 Cent) geht das alles ein wenig schneller. Die Offline-Map-App bietet dem Benutzer von Sehenswürdigkeiten bis hinzu Sport Events.

Du wolltest schon immer mal Berlin kennenlernen? Mit der App Berlin 2Go geht das jetzt noch einfacher! In einer Übersicht werden die Oberkategorien angezeigt. Wenn man zu einer bestimmten Sehenswürdigkeit mehr Informationen möchte, muss man sich kurz durch die Kategorien navigieren und man erhält den Wikipedia Eintrag dazu. Vorweg sei noch gesagt, dass die App komplett in englischer Sprache ist. Perfekt für Touristen.

Hat man nun sein Ziel gefunden kann man sich es auf der Karte anzeigen lassen. Zudem kann man sich das Ziel als Stecknadel auf der Karte setzen lassen. Wenn man später noch einmal dort hin möchte, sieht man direkt wo z.B. das Brandenburger Tor ist.

Des Weiteren kann man seine Standorte bzw Ziele in so genannten Bookmarks(Favoriten) speichern. Diese Funktion ermöglicht es schon besuchte Ziele zu speichern oder besuchte Ziele schnell wieder zu finden.

Ein großer Vorteil der App Berlin 2Go ist, dass man die Applikation offline nutzen kann. Das komplette Katenmaterial ist in der App integriert. Daher ist Berlin 2Go auch für iPod Touch User sehr interessant.

Eine Funktion bleibt jedoch auf der Strecke: Es können keine Wegbeschreibungen erstellt werden, da die App nur offline arbeitet.

Ulmon Apps bietet weitere Guides z.b. für London, New York oder aber auch Paris an.

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Liquid Scale verzaubert verpatzte Fotos

Liquid Scale ist zwar keine Zauberei, kann aus einem nicht ganz optimalen Foto aber immernoch das Beste herausholen. Objekte zusammenrücken, entfernen oder hervorheben – alles kein Problem für die 1,59 Euro teure App.

Diese Situation kennt doch jeder von uns. Man hat mal wieder ein tolles Urlaubsfoto geschossen, das man per Mail oder MMS an Freunde und Verwandte verschicken will und bemerkt erst später, dass sich etwas ins Bild geschlichen hat. Sei es eine fremde Person oder ein umherfliegender Vogel – mit Liquid Scale soll man sie alle loswerden, versprechen zumindest die Entwickler.

Neben dem Verschwinden von Bildteilen kann man in Liquid Scale vor allem Bilder neu skalieren und dabei wichtige Bildinhalte behalten. Aus einem Querformat wird ganz schnell ein quadratisches Bild, ohne dass die relevanten Teile verzerrt werden. Wenn man ein Foto geöffnet hat und es skaliert, löscht die Software automatisch unwichtige Bildteile. Funktioniert das nicht auf Anhieb, kann man nach dem Öffnen der Werkzeugleiste die gewünschten Teile des Bildes farbig markieren – grüne Stellen werden nicht angerührt, rote dagegen entfernt.

An dieser Stelle wird schon die erste Schwäche von Liquid Scale deutlich. Mit dem Finger kann man nur sehr ungenau Markierungen vornehmen, für mehr Genauigkeit fehlt eine Zoomfunktion. Leider benötigt die Software nach jeder Veränderungen einige Sekunden, um die neuen Eingaben zu übernehmen – gerade wenn man einige Änderungen vornimmt und mit großen Bilddateien arbeitet, kann dies nervig werden.

Immerhin sind die Ergebnisse recht ansehnlich. Skaliert man ein Bild lediglich neu, gibt es kaum etwas auszusetzen. Entfernt man ungewünschte Bildbereiche, kann das Resultat ganz unterschiedlich aussehen – hier kommt es vor allem auf die Detaildichte im Hintergrund und in der direkten Umgebung des zu löschenden Objektes an.

Vor dem ersten Programmstart empfiehlt sich ein Blick in die Hilfe des Programms. Das kleine Tutorial löst gleich zu Beginn einige Fragen und erleichtert so die weitere Nutzung der App ungemein. In den Optionen sollten die Seams unbedingt aktiviert werden – denn dann kann man genau sehen, was sich auf dem Bild wann und wo ändert. Positiv ist auch zu erwähnen, dass Fotos entweder aus der Bibliothek zu laden oder direkt einen Schnappschuss zu verwenden.

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iSaidWhat: der Audioeditor mit Spaßfaktor

Dreht ihr gerne jemandem das Wort im Mund herum? Dann zögert nicht euch iSaidWhat?! herunterzuladen.

Mit dieser App könnt ihr Freunde und Bekannte leicht ärgern. Und das funktioniert so:

In einer Unterhaltung nehmt ihr ein paar Sätze auf und speichert diese. Nun könnt ihr kinderleicht einzelne Wörter oder Satzfragmente auswählen und ausschneiden. Dazu werden 2 Balken, einen für den Anfang und einen für das Ende, angezeigt die ihr beliebig verschieben könnt. Natürlich kann man sich den Bereich, den man ausgewählt hat, vor dem Ausschneiden nochmal anhören, sodass man das Endergebnis optimieren kann. Legt jetzt ein neues Projekt an, dem ihr die Wortschnipsel  zuweist. Die Wörter lassen sich jetzt neu anordnen, löschen und duplizieren. Ebenso kann man beliebig oft kleinere Pausen einfügen.

Ganz einfach habt ihr so die Aussagen eurer Freunde aus dem Zusammenhang gerissen und einen komplett neuen Satz erstellt. Aber nur mit dem Erstellen ist noch nicht Schluss, denn damit das Ganze noch spaßiger wird, bietet iSaidWhat?! die Möglichkeit den neu erstellten Satz per Mail, Facebook oder Twitter weiterzuschicken und zu veröffentlichen. Diese App ist aber nicht nur gut, um Leute zu ärgern, sondern ist generell für Sprachaufnahmen geeignet.

iSaidWhat?! ist übersichtlich, leicht zu bedienen und überzeugt in seiner Funktionsfähigkeit auf der ganzen Linie. Sehr überraschend war es, zu sehen wie exakt sich die einzelnen Wortfetzen auseinander schneiden lassen. Und ob diese App nun nützlich ist oder nicht: Qualitativ ist sie ganz weit vorn.

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