Der Schmerz der Schneekönigin: Mystisches Wimmelbild-Game im Test

Das Osterwochenende ist lang, das Wetter bescheiden. Wir haben uns ein neues Wimmelbildspiel für euch angesehen und überprüfen, ob sich der Kauf lohnt.

Dark Parables – Der Schmerz der Schneekönigin ist in zwei Varianten, einmal fürs iPhone und den iPod Touch (App Store-Link), sowie für das iPad (App Store-Link) verfügbar. Der Download der jeweils knapp über 1 GB großen App sollte man aber in einem WLAN-Netzwerk vornehmen. Über einen In-App-Kauf von 1,79 Euro auf dem iPhone bzw. 4,49 Euro auf dem iPad kann die Vollversion des zunächst gratis herunterladbaren Spiels erworben werden.


Bei Dark Parables – Der Schmerz der Schneekönigin handelt es sich um eine Mischung aus Rätsel-, Point-and-Click- sowie Wimmelbildspiel, das in einer märchenhaften Umgebung stattfindet. Wie bei Märchen so üblich, hat sich vor einiger Zeit eine merkwürdige Geschichte zugetragen: In den Schweizer Alpen waren nach einem verheerenden Schneesturm alle Kinder des Dorfes auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Um diese überlieferte Story kümmert sich nun ein Ermittler, der nach und nach versucht, das Geheimnis der sagenumwobenen Schneekönigin – von der man glaubt, sie habe die Kinder entführt – zu lüften.

Eines sei schon vorweg gesagt: Das Spiel ist nichts für kleinere Kinder. Obwohl die Umgebungen sehr mystisch und märchenhaft aussehen, mit vielen kleinen Details versehen sind, und es eine Menge zu entdecken gibt, gibt es eben auch mehrere animierte Szenen, in denen eingesperrte Kinder oder aggressive Monster und andere Kreaturen zu sehen sind. Ich würde das Spiel daher ab einem Alter von 12 Jahren empfehlen.

Hilfe ist nicht weit

Durch Anklicken von Objekten auf dem Screen kann man diese in sein eigenes Inventar übernehmen, und später wieder anwenden. Durch das Lösen von Wimmelbild-Sequenzen erhält man ebenfalls Embleme, Schlüssel, Amulette oder andere nützliche Dinge, die einem im weiteren Spielverlauf weiterhelfen können. Ein Handbuch hilft einem auf sehr detaillierte Art und Weise, sofern man sich verrannt hat. Letzteres kommt des öfteren vor, insbesondere, wenn man kein Experte auf dem Gebiet der Wimmelbild- oder Point-and-Click-Games ist. Auf der anderen Seite verführt das umfangreiche Lösungsbuch mit seinen aufwändig beschrifteten Screenshots nur zu oft, schnell nachzuschlagen, ohne es vorher selbst probiert zu haben.

Hilfreich ist außerdem ein eigener Tipp-Button, der sich vor allem in den Wimmelbildern bezahlt macht. Allerdings muss der Button nach Benutzung zunächst wieder aufgefüllt werden, was etwa eine Minute dauert, bevor der nächste Hinweis in Anspruch genommen werden kann. Auch nach gelösten Rätselspielen sind die Tipps zunächst für fünf Minuten deaktiviert.

Positiv überrascht war ich vom Umfang des Spiels. Insgesamt gibt es sechs Hauptkapitel zu bewältigen, die jeweils aus mehreren Szenen bestehen. Hat man die Vollversion erstanden, kann man außerdem einige Bonus-Wimmelbilder und -Rätsel in Anspruch nehmen. Schon allein für das erste Kapitel habe ich etwa eine ganze Stunde vor dem iPad verbracht – auch wenn ich mich nicht unbedingt als Wimmelbild-Expertin bezeichnen würde.

Schade allerdings ist neben der vollen deutschen Lokalisierung (die gesprochenen Sequenzen werden mit Untertitel unterlegt) auch die fehlende Unterstützung des hochauflösenden Retina-Displays. Zu einem derzeitigen Kaufpreis von 4,49 Euro für die iPad-Variante hätte man sich dieses Feature schon gewünscht, insbesondere, da die App gerade erst im Store erschienen ist.

Ansonsten jedoch überzeugt Dark Parables – Der Schmerz der Schneekönigin mit vielen tollen Logik-Rätseln, Wimmelbildern und zu suchenden Objekten, sowie einer märchenhaft detaillierten Umgebung und einem praktischen Handbuch zum Nachschlagen. Letzteres gibt es übrigens auch auf der Website der Entwickler von Big Fish Games einzusehen (Komplettlösung bei bigfishgames.de).

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Kommentare 3 Antworten

  1. Danke für den tollen Tip. Ich bin ein Fan der Schneekönig, auch wenn ich mich jetzt doch über die Sonne draußen freuen würde um das Spiel im Garten zu spielen :-)))

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