Darum funktioniert Stage Manager auf iPads mit M1-Chip

Apple liefert technische Erklärung

Der Aufschrei der gesamten Apple-Community war wenig überraschend sehr groß, als nach der Präsentation von iPadOS 16 bekannt wurde, dass die neue Multitasking-Funktion Stage Manager nur auf iPads mit einem aktuellen M1 Chip funktioniert. Dieser Prozessor ist aktuell nur in der jeweils aktuellsten Generation des iPad Pro und iPad Air verbaut. Sämtliche ältere iPads werden den Stage Manager nicht nutzen können.

Warum? Genau das hat Apple jetzt gegenüber Digital Trends erklärt. Nur mit den M1-Chips bietet das neue iPadOS 16 die neue Memory Swap Funktion, auf die der Stage Manager sehr stark zurückgreift.


Mit der Memory Swap Funktion können Apps Dateien aus dem Speicher des iPads in den Arbeitsspeicher laden, wo sie natürlich deutlich schneller verarbeitet werden können. Bis zu acht Apps können so gleichzeitig geöffnet werden, ohne dass es zu einem Leistungsverlust kommt.

A15-Prozessor anscheinend nicht leistungsfähig genug

Nun kann man sich natürlich die Frage stellen, ob die Leistung des A15-Prozessors, der ja noch gar nicht mal so alt ist, nicht auch für den Stage Manager oder zumindest eine abgespeckte Variante davon ausgereicht hätte. Natürlich ist es schade, dass das offensichtlich nicht möglich war.

Dass Apple die Beschränkung auf den M1-Prozessor absichtlich herbeigeführt hat, nur um Nutzerinnen und Nutzer älterer Geräte zu einem Update zu bewegen, das glaube ich nicht. Denn selbst Geräte, die gerade einmal ein halbes oder etwas als ein Jahr alt sind, bekommen das neue Feature ja nicht. Und das passt am Ende einfach nicht zur Update-Politik von Apple.

Angebot
2022 Apple iPad Air (Wi-Fi, 64 GB) - Violett (5. Generation)
750 Bewertungen
2022 Apple iPad Air (Wi-Fi, 64 GB) - Violett (5. Generation)
  • 10,9" Liquid Retina Display1 mit True Tone, großem P3 Farbraum und Antireflex-Beschichtung
  • Apple M1 Chip mit Neural Engine

Anzeige

Kommentare 8 Antworten

  1. Es ist vollkommen legitim, was Apple da macht.

    Man hätte es nur bei der vorstellung des updates sagen müssen und nicht so tun, als bekämen es alle. Das ist eindeutig verarsche des users. ‼️

    1. Das mit der Verarsche sehe ich anderes. Während einer Keynote hat Apple noch nie alle Fakten genannt. Diese wurden immer im Nachgang bekannt gegeben.

    1. 8 Apps gleichzeitig laufen zu lassen, ist halt was anderes als 2 in Split-View. Und wenn’s nicht an der Rechenleistung liegt, könnte es auch am RAM scheitern, da die Funktion nur dann glänzen kann, wenn auch wirklich alle geöffneten Apps immer und möglichst flott bereit sind.

      Ein Relaunch würde UX-technisch ziemlich übel sein.

  2. Ich hoffe sehr das wenigstens für iPad Pro ab 2018 noch zumindest eine „light“ Version kommt. Denn eng verknüpft mit dem Stage Manager ist (leider) die Nutzung eines externen Monitors im 16:9 Format ohne schwarze Seitenbalken und ohne Spiegelung des Bildschirminhaltes. Immerhin hatte Apple die Entwickler-MacMini damals vor dem M1 auch mit dem A12Z geliefert und dort lief komplett MacOS inkl. Multitasking.
    Nicht zu vergessen, dass Apple auch das 2018 iPad Pro mit 4K Monitor Support bewarb. Was sollte das, wenn doch nur eine kleine Handvoll Apps das unterstützen, aber nicht das System.

    1. Jup sehe ich auch so. Der Prozessor des iPad Pro 2018 ist der Grundbaustein des M1, wie du auch faktisch untermauerst. Da sollte eine light Version rein aus technischer Sicht drin sein! Vielleicht haben wir Glück und sie wollten nur nicht zu viel versprechen und wir werden mit 16.1 oder 16.2 oder spätestens 16.3 damit beglückt 😅

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Copyright © 2022 appgefahren.de