Dating-Apps in den Niederlanden: Apple und Regulierungsbehörde erzielen Einigung

Streit um alternative Zahlungsmethoden

Wir hatten in den letzten Monaten schon mehrfach darüber berichtet: Apple und die niederländische Regulierungsbehörde (ACM) lagen im Streit über alternative Zahlungsmethoden für Dating-Apps im niederländischen App Store. Die ACM sah vor, dass Apple Drittanbieter-Zahlungsdienste für In-App-Käufe von Dating-Apps zulassen müsse, da der Konzern „unangemessene Bedingungen“ auferlege, indem es Usern die Wahl der In-App-Kaufmethoden verbiete.

Am letzten Freitag hat nun die ACM ein Update veröffentlicht, in dem es heißt, dass Apple nun die Regeln in Bezug auf Dating-Apps, die ihren Kunden und Kundinnen andere Bezahlmethoden als die von Apple selbst anbieten, einhalte. Weiter heißt es im Statement der ACM:




„Daher braucht die ACM keine neue Zwangsgeldanordnung mehr zu erlassen. Die ACM hatte in den vergangenen Monaten Informationen von Dating-App-Anbietern und unabhängigen Experten eingeholt, bevor sie zu der Einschätzung kam, dass Apple der Anordnung nachgekommen ist.“

Die ACM berichtet ebenfalls, dass Apple seine „unfairen Konditionen“ nun geändert habe und auch andere Zahlungsmethoden in niederländischen Dating-Apps erlaube. Der Konzern habe zuvor „mit diesen Praktiken seine marktbeherrschende Stellung missbraucht“. Apple musste aufgrunddessen mehrfach Strafzahlungen in Millionenhöhe hinnehmen: Zwischen Januar und März dieses Jahres beliefen sich diese auf 50 Millionen Euro. Wie es scheint, sind die andauernden Streitigkeiten nun endgültig beigelegt worden.

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Kommentare 3 Antworten

  1. “Die ACM berichtet ebenfalls, dass Apple seine „unfairen Konditionen“ nun geändert habe und auch andere Zahlungsmethoden in niederländischen Dating-Apps erlaube. “

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