DCP-L2530DW von Brother: Unser neuer Helfer im Büro

Kopieren und Drucken in Schwarz-Weiß

Nachdem sich im Frühjahr unser bisheriger Drucker verabschiedet hat, eine Reparatur wäre zu aufwändig und teuer gewesen, haben wir uns nach einer Alternative umgesehen. Ein kleiner, kompakter Laser-Drucker wurde gesucht und mit dem Brother DCP-L2530DW gefunden. Heute wollen wir ein wenig über unsere Erfahrungen mit dem Gerät berichten.

Die Anforderungen an den Multifunktionsdrucker sind aus unserer Sicht eigentlich recht einfach gestellt: Drucken und Kopieren. Nicht in Höchstgeschwindigkeit, nicht in der absolut feinsten Foto-Qualität. Wir kopieren wenn überhaupt ein paar einzelne Seiten, zum schnellen Scannen von einer oder mehreren Seiten greifen wir ohnehin auf die iPhone-Kamera und Apps wie Scanner Pro zurück.


Zudem haben wir beim neuen Drucker auf Farben verzichtet. Auf den paar Dokumenten und Rechnungen, die wir in der Woche ausdrucken, muss das Firmen-Logo wahrlich nicht bunt sein. Zumal man bei Laser-Druckern schon sehr tief in die Tasche greifen muss, wenn man auch bunte Fotos in guter Qualität drucken möchte. Beim bisherigen Drucker haben wir uns zudem darüber geärgert, dass immer die gleichen Farben als erstes leer waren und die Kartuschen ausgetauscht werden mussten.

Brother DCP-L2530DW bietet alles, was wir brauchen

Also ist es der DCP-L2530DW geworden. Der Drucker von Brother hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 199 Euro und ist im Handel aktuell rund 30 Euro günstiger zu bekommen. Über die technischen Daten, wie etwa Druckgeschwindigkeit, Volumen des Papierfachs oder Druckqualität könnt ihr euch auf der Hersteller-Seite informieren. Für uns spielt es hier im Büro keine große Rolle, mit wie viel DPI der DCP-L2530DW das Papier verschönert – die Rechnungen wandern eh direkt in den Ordner. Am liebsten würde ich sie ja überhaupt nicht mehr drucken müssen.

Aber aktuell ist das noch notwendig – und daher zurück zum Brother DCP-L2530DW. Mit seinen Abmessungen von 41 x 32 x 40 Zentimetern ist er für ein Multifunktionsgerät mit Laser-Technik noch recht kompakt gehalten, ein kleines bisschen störend ist meiner Meinung nach nur das dicke Stromkabel, das an der Rückseite rechts ein paar Zentimeter hervorsteht. Da erhöht sich die Tiefe des Geräts doch um 2-3 Zentimeter, wenn man das Kabel nicht ziemlich harsch um 90 Grad knicken möchte.

Die Einrichtung war kein großes Problem. Ohnehin muss man sich ja nur um die WLAN-Verbindung kümmern – und das klappt in vielen Fällen problemlos per WPS. Alternativ muss man die WLAN-Verbindung über das zweizeilige LCD-Display konfigurieren, was schon etwas umständlicher ist als mit einem LED-Display samt Touch-Funktion. Aber wie oft gibt man die WLAN-Daten bei einem stationär genutzten Drucker schon ein? Am Ende ist das minimalistische Display kein Problem – zumal das auch den Preis minimieren dürfte.

Manueller Papiereinzug wird von uns für DHL-Etiketten genutzt

Bei der Bedienung nutzen wir das Display und die dort angezeigten Informationen ohnehin nicht. Entweder bekommt der Drucker seine Daten via AirPrint oder es reicht ein Tastendruck auf die Kopieren-Taste aus, um ein auf den Scanner gelegtes Dokument zu duplizieren. Für uns und den Druck von DHL-Etiketten auf entsprechendem Papier ebenfalls wichtig: Es gibt einen manuellen Papiereinzug.

Die Toner-Kartusche von Brother gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Für 40 Euro bekommt man das kleinere Modell TN-2410 für ca. 1.200 Seiten (3,3 Cent pro Seite), für 67 Euro gibt es die größere TN-2420 Kartusche für rund 3.000 Seiten (2,2 Cent pro Seite). Sollte man sich für Drittanbieter-Produkte entscheiden, kann man die Seitenkosten sogar noch ein bisschen weiter senken.

Das spektakulärste am Brother DCP-L2530DW dürfte am Ende wohl sein, dass er herzlich unspektakulär ist. Für ein kleines Office, wie wir es betreiben, auf jeden Fall ein passender Kandidat, der uns hoffentlich auch in den kommenden Jahren noch zuverlässig begleiten wird.

Brother DCP-L2530DW

Schnell, leise und umweltfreundlich: das DCP-L2530DW mit automatischem Duplexdruck, WLAN, Wi-Fi-Direct und AirPrint ist das ideale Multifunktionsgerät für Zuhause oder das Home-Office.

168 EUR

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Kommentare 14 Antworten

  1. Ich habe das größere Modell 2750dw mit Duplex Scanner und bin sehr zufrieden. Einzig, dass der Drucker im Druck-Betrieb stärker riecht (ausdünstet), als mein HP zuvor, stört etwas. Den automatischen, doppelseitigen Scanner will ich aber nicht mehr hergeben.

    1. Kann man da denn direkt ins Netzwerk, also auf ein NAS, scannen?

      Duplex Scannen ist schon sehr praktisch. Das liebe ich in meinem Papierlosen Büro auch sehr an meinem Epson WorkForce. Nur leider muss ich hier über Ecken arbeiten bis ich das Dokument auf der Synology habe.

      1. ja, kann man. Im Web Interface kann man bis zu 25 Profile anlegen, die dann an verschiedene SMB Ordner oder auch FTP-Adressen speichern. Auch die Nimes-Nomenklatur kann eingetragen werden.

        Für ca. 330 EUR ist der 2750dw mit Duplex, die günstigste All-In-One Kombi, die ich kenne und bisher tut er seinen Dienst solide.

  2. Man kann das Versandetikett übrigens auch bei DHL drucken lassen, wenn man das Porto online (in der App) bucht. Das finde deutlich komfortabler, als den Papiereinzug zu nutzen

    1. Meistens geben wir dem DHL-Mann unsere Pakete mit, wenn er vorbei kommt. Da wollen wir ihn nicht noch Etiketten drucken lassen. Oder wir geben es gegenüber an der Packstation ab – und bei dem lahmen System willst du nicht erst noch das Etikett ausdrucken 😀

  3. Was wäre denn eine „kleine, günstige“ Alternative in Farbe für den Hausgebrauch?
    Ein paar Unterlagen in Papierform archivieren, Aufgaben für Homeschooling, etc.

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