Die Wundermaschine von Tinybop: Kinder ab neun Jahre kreieren eigene virtuelle Maschinen

Viele Kinder möchten kreative Erfinder sein – mit der neuen App Die Wundermaschine von Tinybop können sie sich in diesem Feld versuchen.

Die Wundermaschine von Tinybop

Die Wundermaschine von Tinybop (App Store-Link) zählt zu einer der Neuerscheinungen der letzten Tage im deutschen App Store und lässt sich dort zum Preis von 2,99 Euro auf iPhone und iPad herunterladen. Die Anwendung erfordert 124 MB an Speicherplatz sowie iOS 8.0 oder neuer auf dem Gerät und kann in deutscher Sprache genutzt werden. Auf eine Optimierung für das iPhone 6 muss bisher noch verzichtet werden.


Im App Store wird das Zielpublikum mit der Angabe 4+ angegeben, die Entwickler geben aber zudem eine Altersgruppe zwischen 9 und 11 Jahren an, die weitaus realistischer erscheint. Mit Die Wundermaschine von Tinybop nutzt dabei die im iPhone, iPad oder iPod Touch vorhandene Hardware und Sensoren, um daraus kleine Maschinen und Applikationen zu basteln, die vom Kind gesteuert werden können.

„Kombiniert eine geräteeigene Kamera, ein Mikrofon, Lautsprecher oder Gyroskop mit den Sensoren und dem Bildschirm, um eine Lampe, eine Stop-Motion-Kamera, ein Kaleidoskop, einen Stimmverzerrer, einen Schutz gegen Cookie-Diebstahl, oder was euch auch immer sonst noch einfällt, zu bauen“, heißt es daher auch in der Beschreibung im App Store.

Viele Elemente stehen für kreative Versuchsaufbauten bereit

In einem kleinen einführenden Kapitel erfahren die jungen Erfinder, welche Möglichkeiten die Anwendung bietet, und wie einzelne Elemente miteinander kombiniert werden können. So gibt es in verschiedenen Kategorien Schalter, Knöpfe, Timer, Schieberegler, Farb-, Ton- und Lichtsensoren, einen Neigungs- und Schütteldetektor, Farbverdrehungen, Spiegel, Tonhöhenänderungen, Transmitter, Receiver, und sogar eine Option, die Apple Watch zur Steuerung mit einzubinden.

Die Wundermaschine 4 Die Wundermaschine 3 Die Wundermaschine 2 Die Wundermaschine 1

Die Elemente der kleinen Maschinen werden einfach in ihren Bereichen geöffnet und mit einem einfachen Fingerwisch auf das Versuchsfeld gezogen. Beispielmaschinen zeigen vorab, welche Möglichkeiten bestehen, um die Teile zu verbinden. Nach erfolgreichem Versuchsaufbau können die fertig gestellten Maschinen in einer Galerie gespeichert werden, zudem gibt es bei Nutzung der App durch mehrere Kinder die Option, verschiedene Konten mit Name und Avatar anzulegen.

Selbstverständlich haben die Entwickler von Tinybop auch darauf verzichtet, In-App-Käufe oder Werbung für Dritte in die App einzubinden. Im Hauptmenü gibt es zwar einen Link zu anderen Anwendungen des Studios, die Käufe an sich sind aber nur über eine bestimmte Fingergeste zugänglich. Geht man davon aus, dass die Zielgruppe von Die Wundermaschine von Tinybop allerdings schon lesen kann, sollte man auf diesen Bereich ein Auge haben, um unvorhergesehene Käufe zu verhindern.

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Kommentare 5 Antworten

  1. Schaut euch mal Hopscotch an. Das ist das Vorbild, aber noch näher am Programmieren, dafür ein durchdachteres System und eine richtige Philosophie. Da kostet die Grundapp nichts, nur (nicht nötige) Erweiterungen.

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