E-POST: Nach Update jetzt auch vom iPhone unterwegs kostenlos Faxe versenden

Im Zeitalter von E-Mail und mobilen Messengern spielen Faxe gar keine Rolle mehr – oder doch? Die E-POST-App der deutschen Post hat nun den Faxversand integriert.

E-POSTGetreu nach dem Motto, „Das Fax ist tot, lang lebe das Fax“ haben die Entwickler der E-POST-Anwendung seit dem letzten Update nun auch einen deutschlandweiten kostenlosen Faxversand eingebunden. Dafür ist es zuvor allerdings notwendig, eine eigene Faxnummer unter www.epost.de zu aktivieren.

Trotz harter Konkurrenz mit E-Mail, SMS, Videokonferenzen und mobilen Nachrichten per Messenger – und nicht zuletzt der guten alten Briefpost – bäumt sich das Fax in den letzten Jahren im Todeskampf auf. In einigen Fällen verlangen Unternehmen noch immer im Bestellvorgang, bei Verträgen oder einer Anmeldung einen Nachweis in Form eines Faxes. Auch Kündigungen in letzter Minute, beispielsweise für einen Mobilfunkvertrag, können ein Rettungsanker sein und weitere Jahren in einem Knebelvertrag verhindern.

Mit der App E-POST (App Store-Link) können User neben dem Hauptaugenmerk des Dienstes, dem Empfang und Versand von E-POST-Briefen, nun auch vom Faxempfang und -versand Gebrauch machen. Gerade im Urlaub oder auf Geschäftsreisen kann diese Funktion von großem Vorteil sein. Für die generelle Nutzung der E-POST-App ist allerdings auch weiterhin eine Anmeldung beim Dienst mit Name, Adresse, E-Mail, Geburtsdatum und -ort sowie der Staatsbürgerschaft notwendig.

Zudem haben die Developer der App, die seit Juli in Version 2.3 für iOS vorliegt, neben dem Faxversand auch weitere Optimierungen vorgenommen. So ist nun unter anderem die Nutzung der App im Querformat möglich, zudem gibt es eine neue Listenansicht in den Ordnern, die für mehr Übersicht sorgen soll, ebenso wie eine Suchfunktion für Briefe und Faxe. Auch der Login-Screen und die Hilfe-Funktion wurde optimiert. Rezensenten im App Store bewerten die E-POST-App allerdings weiterhin mit durchschnittlich 3 von 5 maximalen Sternen – häufig scheint der Faxversand oder die Darstellung der Medien noch nicht wie gewünscht zu funktionieren.

Was haltet ihr von der E-POST-App? Nutzt ihr die digitalen Möglichkeiten zum Brief- und Faxversand? Glaubt ihr, dass diese Technologien langfristig eine Zukunft haben und sich am Markt behaupten können? Wir sind auf eure Erfahrungen und Kommentare gespannt.

Kommentare 11 Antworten

  1. Ich denke nicht, daß das Fax so schnell „tot“ sein wird. Besonders Anbieter, bei denen Verträge mit Laufzeiten abgeschlossen werden, verzichten doch gerne auf Kündigungsmöglichkeiten, die online durchgeführt werden können (warum einfach machen).

    Ich nutze für Kündigungen immer das Fax, es erspart nämlich das wesentlich teurere Einschreiben. Der Sendebericht vom Fax ist rechtssicher.

    Darüber hinaus haben sicherlich sehr viele Unternehmen einen Faxeingang auf PC. Papier ist auf Dauer sehr teuer und z. B. Telekom und Co. müßten wohl extra jemanden einstellen, der stündlich das Papier im Fax auffüllt.

    Zu der App kann ich aber Nichts sagen, ich kann das Fax in unserem Büro nutzen 😉

    Grüße,
    Sid

    1. Stimme in allen Punkten zu 🙂 Bis auf den Teil mit dem Papier. Mittlerweile werden Faxe nicht mehr ausgedruckt. Bei uns laufen sie zum Beispiel als Email in Outlook auf. Und ich denke gerade bei so großen Unternehmen wird mit so wenig Papier wie nur möglich gearbeitet. Ich nutze dazu auch Aboalarm, das erleichtert mir dem kompletten Kündigungsprozess unheimlich.

  2. Richtig!

    Aber was das klassische E-Post Verfahren angeht: das ist natürlich lächerlich für E-Mails Geld zu verlangen…

    Ich habe die e-post Email-Adresse jetzt seit 4 Jahren, und noch keine einzige E-Mail bekommen von Firmen, Versicherungen oder Behörden !

    Und solange die Behörden nicht mitspielen, werden fleißig Briefe geschrieben und per Post versendet.

    Eigentlich schade, die drucken es auf Papier aus, ich scanne es wieder ein, und das Orginal Papier kommt in den Aktenvernichter. Umweltschutz? unnötige Belastung von Ressourcen.

    Eine saubere DE E-Mail-Adresse zu haben, welche auch kostenlos von GMX und Web.de angeboten wird, ohne Transfer-Kosten ist eigentlich die Zukunft. Nie wieder Spam und Werbung, da jeder Versender sich eindeutig per Postident registrieren muss! Also quasi Personalausweis vorlegen bei POST, Paketdienst etc.

    1. Die Post darf nicht DE-Mail anbieten, da Postident ÜBER die Post geht! Epost hat also nichts mit De-Mail zu tun!

      Und De-Mail finde ich kritisch. Man kann elektronisch per Einschreiben digital etwas auf dem Server bekommen. Es gilt dann die Zustellfiktion. Egal ob in den zwei Wochen du den digitalen Brief gar nicht vom Server abholen und lesen und dementsprechend antworten konntest, praktisch bist du dennoch dann je nach Brief strafbar, weil du den Brief (z.B. im Urlaub ohne Internet) hättest lesen sollen. Klar, Dumme könnten meinen, dass man ja bestimmt in Internet-Cafés gehen kann, ABER das ist extrem unsicher, weil entweder schaut jemand über die Schulter oder es gibt Videoüberwachung oder (sehr oft der Fall!) der Rechner ist infiziert.

      Deshalb ist es Unsinn zu sagen, dass De-Mail eine gute Lösung ist UND es ist unsinnig DE-Mail mit Epost zu vergleichen, weil sie technisch vollkommen verschieden sind (nicht damit zu verwechseln, dass sie eventuell technisch ähnlich realisiert sind, aber NICHT gleich sein dürfen).

      Bist du dir sicher Informatiker zu sein? Wenn ja, hättest du dies wissen müssen.

      1. Ich vergleiche hier gar nichts! Ich habe lediglich die „Email der Zukunft“ kritisiert.
        Ist doch egal ob ePost oder DE, setzt sich doch beides derzeit nicht durch.

        Und mit solch diskussionsfreudigen Menschen wie dir, die ohnehin alles besser wissen, und jedes Wort auf die Goldwaage legen und sich meines Erachtens nur profilieren wollen, ist mir meine Zeit zu schade. Sorry ! 😉

        ach ja: und bitte nicht persönlich nehmen.
        Lieber mal was zu Sachen schreiben und nicht Leute ständig kritisieren ! Die Foren sind voll mit überflüssigen Diskussionen

        1. Dann lies deinen eigenen Post genau durch. Dann stellst du vermutlich überrascht fest, dass du Epost und De-Mail einfach so vermischst. Wenn man es vermischt, dann setzt du dies Gleich. Also vergleichst du!

          Wie wäre es, wenn du keinen Unsinn mehr labern würdest ohne dich im Gebiet auszukennen und nicht mehr zu sagen, dass du dich sehr gut im unwissenden Bereich auskennst?

          D.h. also, dass du dich profilieren willst und rücksichtslos andere mit deinem falschen Wissen schadest, wenn sie sich in diesem Gebiet nicht auskennen.

          Das ist kein soziales Verhalten andere an Falsches absichtlich glauben zu lassen.

          1. Warte mal, da hängt etwas an dir. Ach, war nur eine Korinthe ;-). Der einzige der hier geschädigt worden ist, bist offensichtlich du!

          2. Du bist Informatiker und findest es lächerlich für Epost- oder De-Mail-Briefe Geld zu verlangen?

            Wenn du Informatiker wärest, dann wüsstest du, dass die Entwicklung eines Systems (egal ob sicher genug oder nicht) Geld gekostet hat. Das sind zwar nur einmalige Kosten und evtl. ein paar Kosten für Weiterentwicklung. Das ist kein großes Problem, aber du ignorierst, dass die Bereitstellung und Wartung fortlaufende Kosten bedeuten. Und zu diesen Kosten gehört auch, dass sie laut dem eingesetzten System gewisse Dinge gewährleisten müssen. Dies sind weitere laufende Kosten.

            Wenn du Informatiker bist und du dich in diesem Bereich angeblich auskennst, dann hättest du dies schon gewusst und keine unsinnige Stammtischparole geplärrt.

          3. Ich sehe schon, der Schaden ist bei dir immens. Du kennst mich nicht! Also solltest du dir auch kein Urteil erlauben, was ich weiß und was ich nicht weiß.

            Wenn du meinst, dann zahle doch 0,40 € pro E-Mail bei der EPost und werde damit glücklich.

            Ich bin der letzte, der den Entwicklern von Software nicht das Geld gönnt.

            Mel wollte zu dem Artikel ein paar Meinungen. Aber Erbsenzähler wie du sind der Grund, warum viele überhaupt keine Lust haben, ein öffentliches Kommentar abzugeben.
            Weil es in sinnlosen Diskussionen ausartet, und man sich ständig rechtfertigen muss !!!
            Wohlwollendes Lesen ist bei dir Fehlanzeige. Und damit man dich nicht sofort als Streithammel erkennt, hast du kein anständiges Pseudonym, sondern lediglich zwei Punkte ! Würde mich nicht wundern, wenn du auch andere User ständig terrorisieren und korrigieren würdest !

            Von mir aus kannst du das letzte Wort haben, und weiter nerven. Der Klügere gibt nach. Schreib was du willst! Schade dass es kein Filter gibt…

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