myTracks: GPS-Spuren verwalten & Fotos mit Geo-Daten taggen

Es gibt viele Möglichkeiten, Wander-Routen und andere Wege mit GPS-Loggern aufzuzeichnen und Daten zu sammeln. Aber wie wertet man sie aus?

myTracksWir haben euch schon des öfteren Apps vorgestellt, mit denen man GPS-Spuren aufzeichnen kann, zum Beispiel das empfehlenswerte Maps 3D (App Store-Link), das aktuell mal wieder mit vollen fünf Sternen bewertet ist und 4,49 Euro kostet. Spätestens, wenn man besonders viele Wander-Touren oder sonstige Outdoor-Aktivitäten aufgezeichnet hat, ist eine Verwaltung der gesammelten Daten am großen Mac-Bildschirm etwas entspannter und übersichtlicher.

Für diese Zwecke bietet sich myTracks (Mac Store-Link) an, zumal es noch einige interessante Zusatz-Funktionen beinhaltet. Die vom deutschen Entwickler Dirk Stichling herausgegebene App kümmert sich um GPX-, KML- und KMZ-Dateien und kostet aktuell 13,99 Euro. Die durchschnittliche Bewertung der Nutzer liegt bei viereinhalb Sternen, auf der Entwickler-Webseite kann man zudem eine Testversion von myTracks laden.

Die Handhabung ist mehr als einfach. Man kann GPS-Routen einfach manuell importieren oder eine automatische Verbindung zu einem unterstützen GPS-Logger herstellen. Alle Routen werden im unteren Teil des Bildschirms angezeigt, darüber ist das Fenster von myTracks in zwei Bereiche aufgeteilt: Eine Kartenansicht und ein Abschnitt für sämtliche Daten, die in den GPS-Dateien enthalten sind.

myTracks stattet Fotos mit GPS-Infos aus

Neben der Darstellung der Spuren auf einer Karte, kann man sich auch das Höhen- und das Geschwindigkeitsprofil einer Spur anzeigen lassen. Und wenn eine GPS-Spur mal nicht korrekt aufgezeichnet wurde, etwa zwischen hohen Gebäuden, kann man selbst Hand anlegen: Einzelne Punkte oder auch ganze Abschnitte lassen sich verschieben oder auch löschen.

Besonders praktisch ist der Foto-Modus. Während mit dem iPhone geknipste Fotos im Normalfall ja mit Geo-Daten versehen werden, damit zum Beispiel in iPhoto die Kartenansicht genutzt werden kann, sind viele Digitalkameras nicht mit einem GPS-Modul ausgestattet. myTracks kann anhand der Aufnahmezeit eines Fotos und der mit einem GPS-Logger aufgezeichneten Ortsinformationen nachträglich Geo-Daten zu Fotos hinzufügen, ohne dass der Nutzer dafür etwas tun muss.

Wenn man überhaupt etwas an myTracks aussetzen möchte, ist es wohl die Auswahl der integrierten Kartendienste. Neben OpenStreetMaps ist derzeit nur Microsofts Bing verfügbar. Die Erfahrung zeigt allerdings, das Google Maps immer mal wieder das beste Kartenmaterial bietet – genau das kann man in myTracks aber nicht nutzen.

Kommentare 6 Antworten

  1. Nutze ich schon eine Weile.
    Ist eine nette Alternative wenn man sich z.B das GPS Tool von Canon sparen will, das ja immerhin um die 200€ kostet

  2. Die Aussage mit Google Maps ist natürlich quatsch. Die trifft vielleicht auf Straßenkarten zu.
    Was Topographische Karten angeht ist man mit google aufgeschmissen. Und da man meist auf Wegen und Pfaden in Wald und Feld wandert und nicht auf der Straße, stört das Fehlen von google Maps überhaupt nicht!

  3. Du fügst in das Programm ja deine Routen ein, die mit einem Tracker oder App aufgezeichnet hast. Das Programm fügt die GPS Daten anhand der Uhrzeit dann in deine Bilder ein.

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