Final Kick: Spannung und Nervenkitzel beim selbsternannten „besten Elfmeterspiel“

Die nervliche Anspannung, unter der Fußballspieler und Torleute während eines Elfmeterschießens stehen, kann man seit dem vergangenen Donnerstag mit Final Kick nachempfinden.

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Final Kick (App Store-Link) steht als Universal-App kostenlos im deutschen App Store bereit, hält aber, wie man es aufgrund des Gratis-Angebotes schon vermuten würde, einige In-App-Käufe und auch Werbebanner bereit. Die App für iPhone, iPod Touch und iPad erfordert vom Gamer mindestens iOS 5.1 sowie etwa 71 MB an freiem Speicherplatz. Auch eine deutsche Lokalisierung hat bereits den Weg in Final Kick genommen.

Wie in der Überschrift schon erwähnt, brüstet sich Final Kick in der App-Beschreibung mit dem Untertitel „Das beste Elfmeterspiel“. Öffnet man die App dann zum ersten Mal, könnte diese Behauptung anhand der wirklich imposanten und auf meinem iPad 4 gestochen scharfen Grafiken auch stimmen. In den Einstellungen lässt sich zudem die Qualität der Grafiken noch vom Spieler selbst auf einer Skala zwischen 1 und 4 festlegen. 

Möchte man im Hauptmodus mit Online-Elfmeterschießen gegen zufällige oder befreundete Gegner antreten, ist zunächst eine Registrierung mit Spielernamen, Passwort und E-Mail-Adresse notwendig. Wer mag, kann auch einen bereits vorhandenen Facebook-Account zur Anmeldung nutzen. Danach ist es möglich, mit seinem frei konfigurierbaren Team mit sechs Spielern gegen andere Gamer auf der ganzen Welt anzutreten.

Final Kick: Elfmeter halten und verwandeln

Die eigene Mannschaft bekommt dabei nicht nur einen Titel, sondern auch die einzelnen Spieler lassen sich individuell anpassen. Für wirklich coole Trikots, beispielsweise der deutschen Nationalmannschaft, muss man aber einiges an Geduld und Erfolgen in Elfmeter-Battles mitbringen, da diese Ausrüstung mit Goldmünzen bezahlt werden wollen. Über einen Trainings-Modus können die Fähigkeiten der Spieler weiter ausgebaut werden.

Das Gameplay des Online-Modus und auch von alternativ angebotenen 20 Offline-Turnieren ist dabei immer gleich. Abwechselnd schlüpft man in die Rolle eines Spielers, der einen Elfmeter schießt, und in die des Torwarts, der die Schüsse des Gegners abzuwehren hat. Dabei bedient man sich in beiden Fällen einfacher Wischgesten in die entsprechende Richtung, in die der Ball – oder der Torwart – fliegen soll. Für gewonnene Partien erhält man Belohnungen und steigt so nach und nach im Ranking von Final Kick in höhere Level auf.

Negativ fallen leider auch in diesem Game die nervigen Werbebanner und zahlreichen In-App-Käufe auf, die es gerade im Online-Modus deutlich erschweren, gegen gut ausgestattete und bereitwillig zahlende Gegner zu gewinnen. Denn es gibt in Final Kick so einige Boni wie Antäusch-Manöver beim Schuss, Energydrinks oder andere fiese Kleinigkeiten, die es den Spielern nicht unbedingt leichter machen, zu gewinnen. Auch die Steuerung über Wischgesten, insbesondere bei den Torwart-Paraden, scheint teils sehr willkürlich und ungenau zu sein. Ob hier im Hintergrund bewusst nachgeholfen wurde, ist fraglich. Nichts desto trotz ist Final Kick ein netter Zeitvertreib für die nächste Halbzeitpause – mehr aber auch nicht.

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