Fishalot: Neues Casual-Angelspiel setzt auf zahlreiche Freemium-Mechanismen

Erst kürzlich haben wir euch mit Big Sport Fishing 2017 ein relativ realistisches Angelspiel vorgestellt. Etwas entspannter geht es in Fishalot zu.

Fishalot

Fishalot (App Store-Link) ist frisch im deutschen App Store erschienen und lässt sich dort kostenlos auf iPhones und iPads herunterladen. Die Anwendung ist etwa 95 MB groß, erfordert iOS 9.0 oder neuer, und lässt sich bisher in englischer Sprache nutzen.


„Fange riesige, epische Fische, verbessere deine Angelausrüstung und werde der beste Fischer“, so die Ansage der Entwickler von Playfiber in der deutschen App Store-Beschreibung. „Reise zu einzigartigen Angelplätzen und baue deine Sammlung von unglaublichen Fischen auf, vom winzigen Goldfisch bis zum riesigen Weißen Hai. Entdecke heiße tropische Inseln, freudige Wälder und arktische Eisberge in 3D.“

Insgesamt stehen in Fishalot mehr als 300 verschiedene Fische zum Fangen, Sammeln und Erforschen bereit. Sie überhaupt einzufangen ist jedoch beileibe kein einfaches Unterfangen. Hat man sich mit einer Basis-Ausrüstung zu einem Fischteich in einer der drei großen Insel-Umgebungen (Tropisch, Wald, Eis) begeben, heißt es, per Fingertipp den besten Moment zu erwischen, um die Angelrute perfekt auszuwerfen. Danach müssen Fische und andere Boni mit weiteren Fingertipps im See lokalisiert werden: Pro Partie hat man nur eine begrenzte Anzahl an Versuchen zur Verfügung.

Ist ein Fisch gefunden und angetippt worden, muss dieser durch Anziehen der Rolle an Land gezogen werden. Kleine, gewöhnliche Fische sind relativ einfach zu fangen, bei größeren und sehr seltenen Exemplaren ist dies allerdings nicht der Fall. Auch hier heißt es, per Fingertipp den perfekten Moment zu erwischen, wenn sich die drehende Rolle im grünen Bereich befindet. Oft dreht sich diese aber so dermaßen schnell und unkontrolliert, dass man keinerlei Chancen hat, wirklich außergewöhnliche Fische zu fangen – selbst mit aktuell bestmöglichem Angelequipment und unter Zurhilfenahme von zu zahlenden PowerUps wie Slow-Motion oder kräftigen Schnurzügen. Mir ist es passiert, dass trotz Slow-Motion-PowerUp und drei als „perfekt“ ausgeführter Fingertipps ein seltener Fisch am Ende von der Leine ging, „Schnur gerissen“ – das macht dann keinen großen Spaß mehr, zumal derartige Aktionen wiederholt aufgetreten sind.

Schwieriger Fischfang trotz gekaufter PowerUps

Spätestens an dieser Stelle wird deutlich: Die Entwickler setzen voll und ganz auf den Wettbewerbs-Gedanken der Spieler. An jeder Ecke gibt es kleine Belohnungen, Boni, Erfolge, Upgrades und Quests, die über die internen Währungen des Spiels abgewickelt werden. Nicht nur, dass man sich während der Angelpartien Vorteile durch Sonar- und Dynamit-PowerUps verschaffen kann, auch der Erwerb von zusätzlichen Premium-Ködern führt dazu, dass seltene Fischexemplare eher an die Angel gehen. Geht beim Fischen ein besonders tolles Exemplar verloren, kann über den Einsatz von virtuellen Geldscheinen ein zweiter Versuch, dann mit nur 75 Prozent der Fischenergie, gestartet werden.

Neben Goldmünzen und Geldscheinen gibt es dann auch noch Energieblitze, die sich mit jedem gespielten Level verringern – maximal gibt es fünf aufzufüllen. Sind alle fünf Energieblitze aufgebraucht, heißt es, so lange mit dem Spielen auszusetzen, bis sie wieder aufgefüllt worden sind.

Auch wenn uns vom Playfiber-Team ein Geldschein-Start-Paket per Promocode zum Testen von Fishalot zur Verfügung gestellt worden ist: Wirklich Freude macht ein solches Spiel trotz gut gefülltem Währungskonto nicht wirklich. An jeder Ecke wird versucht, dem Spieler Boni und Upgrades zu verkaufen oder in Verbesserungen zu investieren. Und wenn man selbst mit einigen PowerUps nicht in der Lage ist, tolle Fische zu fangen, frage ich mich berechtigterweise, wie es Spielern ergeht, die kein echtes Geld investieren wollen. Fairer und realistischer geht es in Big Sport Fishing 2017 zu, das wir uns in dieser Woche auch bereits angesehen haben.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de