In der neuesten Folge des Podcasts „Decoder“ von The Verge hat sich Ford-CEO Jim Farley zur aktuellen Lage rund um Apple CarPlay Ultra geäußert und die Aussagen sind deutlich: Ford ist mit der ersten Version von CarPlay Ultra nicht zufrieden.
„Uns gefällt die Umsetzung der ersten Version von CarPlay Ultra nicht, aber wir fühlen uns Apple sehr verpflichtet“, so Farley im Gespräch mit Gastmoderatorin Joanna Stern. „Ich habe schon oft mit Tim darüber gesprochen.“
Warum Ford CarPlay Ultra (noch) nicht einsetzt
Laut Farley verzichtet Ford aus einem zentralen Grund auf CarPlay Ultra: Apple hätte zu viel Kontrolle über das gesamte Nutzererlebnis im Auto. Das betrifft nicht nur die Medienanzeige, sondern auch Fahrzeuginstrumente und andere zentrale Bereiche des Infotainments.
Wichtige Rolle von Fahrerassistenzsystemen

Ein weiterer Knackpunkt: Ford will sicherstellen, dass das eigene Infotainmentsystem tief mit den Fahrerassistenzsystemen (ADAS) verzahnt ist.
„Wenn man mit 80 Meilen pro Stunde auf der I-5 unterwegs ist und den Blick von der Straße nimmt, ist die Integration von ADAS ins Entertainment-System extrem wichtig“, betont Farley.
Apple selbst hatte bei der Vorstellung von CarPlay Ultra im Mai erklärt, dass Fahrassistenz-Infos in das System integriert werden können. Doch offenbar reicht das Ford nicht oder bestimmte Ford-Funktionen werden schlicht nicht unterstützt.
Was bietet CarPlay Ultra eigentlich?
CarPlay Ultra soll eine tiefe Integration mit den Fahrzeugsystemen bieten, darunter:
- Kombiinstrument-Integration
- Steuerung von Klima und Radio
- anpassbare Widgets
- verschiedene Design-Optionen je nach Automarke
Die Idee: Das iPhone steuert die App-Oberfläche, während das Fahrzeug Fahrdaten wie Geschwindigkeit oder Reifendruck liefert.
Zukunft um CarPlay Ultra bleibt offen
Apple hatte bei der ersten Vorschau 2022 erklärt, dass Ford CarPlay Ultra unterstützen will. Doch Farleys Aussagen lassen aktuell eher das Gegenteil vermuten. Offenbar wird Ford erst dann aufspringen, wenn Apple bei der Systemkontrolle mehr Spielraum lässt.
CarPlay Ultra ist bislang nur in ausgewählten Aston Martin-Fahrzeugen in den USA und Kanada verfügbar. Apple sagt aber, dass unter anderem Hyundai, Kia und Genesis an einer Integration arbeiten. Mercedes, Audi und BMW haben CarPlay Ultra hingegen eine Absage erteilt.

Ist nicht schlimm wenn Ford nicht zufrieden ist. Ich bin ja mit Ford auch äußerst unzufriden.
Ist ja nicht nur so dass nur Ford damit nicht zufrieden ist und nicht mitmacht, andere machen ja auch nicht mit. Entsprechend lehne ich mich nun mal weit raus und sag Carplay Ultra ist wohl doch nicht so toll wie Apple behauptet.
Zumal das hier „Apple hätte zu viel Kontrolle über das gesamte Nutzererlebnis im Auto. Das betrifft nicht nur die Medienanzeige, sondern auch Fahrzeuginstrumente und andere zentrale Bereiche des Infotainments.“ sich auch nicht so toll liest.
Mal sehen, wann die ersten chinesischen Automarken Fahrzeuge mit CarPlay Ultra im Angebot haben. Die Luft wird immer dünner…
Da wird gar nichts Dünn, wir kaufen ja auch kein Xiaomi 17 Pro sondern ein iPhone 17 Pro und wenn man den Videos glaubt ist das Xiaomi 17 Pro das bessere Smartphone aber trotzdem kaufen die Leute die es sich leisten können ein iPhone.
Entsprechend wird es auch mit den Autos sein, die sich die Autos leisten können werden weiterhin bei den klassischen Marken bleiben (erst recht bei den deutschen Premium Marken) und sich keinen Chinesen holen. Mag sein dass der ehemalige VW Fahrer, der eh nun schon bei Skoda ist nun zu BYD oder ähnliches wechselt. Aber das ist auch die Fraktion die von der Stadt ins Outback gezogen ist und dann täglich +50km (einfach) in die Arbeit pendelt da irgendwo im Outback das Häuschen erschwinglich war. Würden sie dann keine Milchmädchen Rechnung erstellen, sondern den Verschleißt, Sprit, höhere Versicherungskosten und vor allem die verlorene Freizeit berücksichtigen, wäre schnell klar dass auf die Jahre gesehen dann draufzahlen.