Fotografin Rachael Short: Die Schönheit und Einfachheit der Natur mit dem iPhone eingefangen

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Die kalifornische Fotografin Rachael Short besinnt sich auf das Schlichte und Einfache, wenn es um ihre Fotografien geht. Sie geht in der Nähe von Carmel in Kalifornien auf Motivsuche, bevorzugt S/W-Fotografie und fotografiert ausschließlich mit einem iPhone. Zu letzterem Entschluss kam Short, als sie im Jahr 2010 im Alter von 28 Jahren einen schweren Verkehrsunfall hatte. Bei ihr wurde eine C5-Fraktur in der Wirbelsäule diagnostiziert, so dass sie an allen vier Gliedmaßen gelähmt war.

Während ihres Krankenhausaufenthaltes schenkte ihr ihre beste Freundin ein iPhone 4, weil es für sie nach ihrer Verletzung einfacher zu bedienen war. „Es dauerte etwa ein Jahr, bis ich genug Kraft in den Armen hatte, um ein iPhone zu halten“, erinnert sich Short. „Es war die erste Kamera, die ich nach dem Unfall zu nutzen begann und jetzt ist es die einzige Kamera, die ich verwende, weil sie so schön leicht, klein und einfach zu bedienen ist.“

Seit ihrem Wechsel zum iPhone haben sich die kreativen Arbeitsabläufe von Rachael Short in einen komplett digitalen und mobilen Prozess verwandelt. Im Artikel von Apple dazu heißt es, „Früher hatte ich meine 4×5-Kamera und ich hatte meine Mittelformatkamera und 35 mm und es war kompliziert. Jetzt geht es mehr um das Bild selbst und weniger um die Technik und die Ausstattung. Ich bin fokussierter.“

Short eröffnete eigene Galerie im kalifornischen Carmel

Statt einer umfassenden Ausstattung mit mehreren Kameras und Filmen im Mittel- und Kleinformat trägt Short nun lediglich ihr aktuelles iPhone XS samt installierten Hipstamatic- und Snapseed-App bei sich. Nach der entsprechenden Bearbeitung druckt sie ein digitales Negativ und produziert einen Platindruck für das Archiv. Mittlerweile hat Rachael Short in Carmel eine eigene Galerie EXPOSED eröffnet, in der sie neben eigenen Werken auch die anderer lokaler Künstler ausstellt. 

Apple ist in diesem Zusammenhang eine Partnerschaft mit der Fotografin eingegangen, um gemeinsam am Global Accessibility Awareness Day zusammenzuarbeiten und Shorts auf dem iPhone entstandene Kunst zu präsentieren. Neben Events, die die Barrierefreiheit fördern, bietet Apple auf der eigenen Website weitere Informationen zu diesem Thema an. Die gesamte Geschichte von Rachael Short inklusive weiterer Fotos kann in einem Newsroom-Artikel von Apple nachgelesen werden. 

Wie haltet ihr es beim Fotografieren? Hat die iPhone-Kamera mittlerweile eure digitalen oder analogen Kameras abgelöst oder gar ganz ersetzt? Wir sind gespannt auf eure Kommentare zu diesem Thema.

Fotos: Apple.com/Rachael Short.

Kommentare 20 Antworten

  1. Ich fotografiere sehr gerne und viel. Anfangs mit einer Canon Spiegelreflex und bis vor kurzem noch mit einer Nikon P7700, eine digitale Kompaktkamera die auch RAW kann. 7-facher optischer Zoom, schwenkbares Display und so einige Sachen mehr waren meine Lieblingsfunktionen. Jetzt hab ich die Nikon verkauft, da ich immer mehr mein iPhone zum fotografieren nutze und es auch immer dabei habe. Seit neustem habe ein iPhone XS und bin echt begeistert…nur auf der anderen Seite hätte ich nie gedacht das mein Handy mal eine Kamera ersetzen wird….irgendwo auch schade 🙁

    1. Ersetzten? Wird sie nicht. Dann hast du bei deiner Nikon nur im Automatik Modus gearbeitet.

      Ein Fotograf bist du jedenfalls nicht 😁 eher ein Schwätzer

      1. Da muss ich Dir Recht geben, ich bin kein Fotograf. Aber ich habe mein Kommentar zum Thema abgegeben. Leider kommentierst Du nur Kommentare ohne eine eigene Meinung zum Thema zu haben.

        1. Ich halte mich zurück, mein Deutsch ist nicht so gut 😊

          Ich habe ein A7III Sonnenuntergänge oder fotografieren bei Nacht kann ich mit dem iPhone nicht. Ein gutes Foto bedeutet für mich auch Qualität (kein Rauschen ISO 100) Schärfe ist in der Landschaftsfotografie sehr wichtig. Bei Instagram möge das nicht so ins Gewicht fallen aber auf Fotos die man ausdruckt sicherlich. Bilder vom iPhone gibt es nur als JPEG was kann man damit anstellen? Die Bilder sind gut ! Ein iPhone kann keine Kamera ersetzen.

  2. Ich habe auch vor Jahren meinen ganzen Spiegelreflexkram weitergegeben (verschenkt), aber ich fotografiere auch nur zum Spaß. Ich könnte mich immer totlachen über die ganzen Leute, die mit einer DSLR mit irgendeinem Zoomobjektiv rumrennen, alles fotografieren, was nicht bei 3 auf‘m Baum ist. Und in der Regel mit dem Vollautomat.
    Da fallen die fünf Leute wirklich auf, die was draufhaben und auch mit verschiedenen Blenden, Zeiten etc. arbeiten.
    Der große Rest könnte genauso gut mit einem Smartphone oder einer kleinen „Einfach-Kamera“ losziehen. Die merken den Unterschied sowieso nicht.
    Ich fotografiere mittlerweile seit etwa sechs Jahren nur noch mit Smartphone. Aktuell mit iPhone 8 Plus. Dazu noch die App Focos, damit kann man sogar sehr gut mit der Tiefenschärfe spielen. Für mich perfekt.

      1. Da du offensichtlich die Qualität von Fotos ausschließlich an technischer Ausrüstung misst, würde ich gerne mal eine Auswahl sehen.
        Und noch einen Tipp, versuch mal, andere nicht gleich als Ahnungslos hinzustellen, nur weil sie nicht deiner Meinung sind.

        1. Du belächelst andere, ist jetzt auch nicht so toll. Mit dem iPhone ist man halt mit einer Brennweite beschränkt deswegen hat man als Fotograf mehrere Objektive. Ich weiß nicht was da lächerlich sein soll 😉 deine Aussage vielleicht

  3. Als Hobby-Landschaftsfotograf der fast immer langzeitbelichtungen macht, gibts nur Kameras… klar können das Smartphones auch, aber bei weitem nicht die Qualität 🙂

    Aber ich liebe halt einfach auch die Fotografie, darum kommt es nicht in Frage, meine Ausrüstung wegzugeben 🙂
    Kann aber jeden verstehen, der es tut 🙂

  4. Ich schätze mein XS sehr, habe vorher noch nie soviel mit dem IPhone fotografiert. Ich habe bei verschiedenen iPhone Fotografen etwas gestöbert und mit Snapseed und Lightroom rumgespielt.
    Es hängen einige Ergebnisse an Wänden, in der Größe von knapp A3.

    Taugt absolut diese Technik.👍🏽

  5. Ich hatte damals auch eine Spiegelreflexkamera und seitdem mich für Fotografie interessiert. Habe dann aber irgendwann gemerkt das so eine Spiegelreflex mir zu unhandlich ist und sie fast nie dabei habe. Deshalb verkauft und auf dem iPhone hat man seine Kamera immer dabei und das Fotostudio ebenso.

    1. Dann hast du auch null Ahnung was das fotografieren betrifft. Draufhalten und auslösen das ist alles was ihr fotografieren nennt. 😉

      1. @Deere
        Sechs Fehler in diesem kurzen Text!
        Von Rechtschreibung hast Du also auch keine Ahnung.
        Aber immer schön kommentieren – Du wirst es weit bringen.

        1. Ich habe es schon weit gebracht, denn ich kann mir ein iPhone und eine Kamera leisten. Offensichtlich kannst du es nicht. Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Du Lux 😁

        2. Und wenn man nicht mehr weiter weiß fängt man von Rechtschreibung an. Du bist so ein Lappen. Wahrscheinlich bist du der einsamste Mensch auf Erden.

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