Geheimakte Tunguska: Preisgekröntes Point-and-Click-Abenteuer debütiert im App Store

Wer über eine Nintendo-Konsole verfügt, wird sicherlich schon einmal vom in Deutschland entwickelten Geheimakte Tunguska gehört haben. 

Geheimakte Tunguska 1 Geheimakte Tunguska 2 Geheimakte Tunguska 3 Geheimakte Tunguska 4

Das von Animation Arts und Fusionsphere Systems entwickelte und von Deep Silver veröffentlichte Point-and-Click-Adventure hat sich insbesondere auf der Nintendo Wii und dem Nintendo DS einen Namen gemacht. Seit der Erscheinung im Jahr 2006 wurde auch eine Windows-PC-Variante auf den Markt gebracht, sowie mehrere Nachfolge-Titel veröffentlicht.


Nun hat Geheimakte Tunguska (App Store-Link) auch den Weg auf iOS gefunden, und lässt sich im deutschen App Store als Universal-App zum Preis von 4,49 Euro herunterladen. Für die Installation der etwa 1,6 GB großen Anwendung sollte man sich zwingend in einem WLAN-Netzwerk befinden. Geheimakte Tunguska ist vollständig in deutscher Sprache spielbar und benötigt mindestens iOS 7.0 sowie ein iPhone 4S, iPad 2, iPad mini oder iPod Touch 5G. 

Schon in der Vergangenheit haben verschiedene Gamer-Portale, Journalisten und Fans Geheimakte Tunguska mit einer Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen versehen, darunter auch als „Spiel des Jahres“ von Gamestar und The Gamer’s Base, sowie als „bestes Adventure des Jahres“ von PC Games. Auch auf iOS ist das Point-and-Click-Spiel als Premium-Game veröffentlicht worden: Es finden sich daher weder lästige In-App-Käufe, noch weitere kostenpflichtige Episoden, um den Titel vollständig spielen zu können. Die Macher von Geheimakte Tunguska sprechen in der App-Beschreibung von einer Spielzeit von mehr als 12 Stunden – zu einem einmaligen Preis von 4,49 Euro.

Story von Geheimakte Tunguska beruht auf einer wahren Begebenheit

Die Hintergrundgeschichte von Geheimakte Tunguska ist äußerst mysteriös und basiert auf einem immer noch ungeklärten Vorfall, der sich 1908 in Sibirien ereignete. So heißt es im Presse-Sheet von Deep Silver, „In 1908 hat eine gigantische Explosion mit der Sprengkraft von mehreren Megatonnen TNT  die gesamte Tunguska-Region in Sibirien dem Erdboden gleich gemacht. Und selbst heute, nachdem mehr als hundert Jahre vergangen und tausende  wissenschaftliche Abhandlungen zu dem Thema verfasst worden sind, herrscht über die Ursachen der Katastrophe weiter Unklarheit.“

Geheimakte Tunguska spinnt diesen Faden weiter und baut darauf eine umfassende Story auf, bei der sich alles um das mysteriöse Verschwinden des russischen Wissenschaftlers Vladimir Kalenkow, der mehrere Studien zu den Tunguska-Ereignissen erstellt hat, dreht. „Seine Tochter Nina und ihr Freund Max versuchen daraufhin, dessen plötzliches Verschwinden aufzuklären – ein riskantes Unterfangen, das den beiden alles abverlangt“, heißt es in der Pressemitteilung. So bereist man im Verlauf des Spiels unter anderem Schauplätze in Deutschland, Russland, Kuba, Irland, China und sogar in der Antarktis, und wird zudem von einer Schar russischer Agenten und Mitgliedern eines obskuren Geheimbundes gejagt.

Für Spannung ist in Geheimakte Tunguska also allemal gesorgt. Inszeniert ist das Game als klassisches Point-and-Click-Adventure, bei dem mit Fingertipps Objekte angesehen, aufgenommen und kombiniert werden können. Insgesamt stellt Geheimakte Tunguska mehr als 100 verschiedene Umgebungen mit animierten und detailreichen Hintergründen bereit, in denen zahlreiche knifflige Rätsel gelöst werden müssen. Dabei sind sowohl alle Untertitel als auch die Sprachausgabe selbst in sieben unterschiedlichen Sprachen verfügbar.

Einfache Steuerung über Fingertipp-Gesten

Nachdem man die Vorgeschichte in Wort und Bild erzählt bekommen hat, macht man sich mit Nina und Max auf die Suche nach Vladimir Kalenkow. Die Steuerung ist dabei typisch für ein Point-and-Click-Adventure und bewegt die Figuren mittels Fingertipps an eine bestimmte Stelle. Um einen Gegenstand zu finden, zieht man mit dem Finger über den Screen: Animierte Wellen zeigen dann an, wo sich interessante Objekte befinden. Hat man einen Gegenstand gefunden, werden zwei Symbole angezeigt, eine Hand zum Aufnehmen, sowie eine Lupe zum näheren Betrachten. In einer Inventarleiste am unteren Bildschirmrand lassen sich einige der Objekte einsammeln und für eine spätere Verwendung aufbewahren. Zieht man einen der Gegenstände auf ein Objekt in der aktuellen Szene, kann es bei Bedarf damit interagieren.

Zudem kann der Gamer in Geheimakte Tunguska von einem Tagebuch Gebrauch machen, in dem sich neben einer Kurzanleitung zum Spiel auch eine Zusammenfassung der Geschehnisse sowie eine kleine Lösungshilfe befindet, sollte man einmal wirklich nicht weiter wissen. In der Lösung werden wichtige Objekte für die jeweilige Szene angegeben, mit denen man interagieren sollte, um so in der Geschichte voranschreiten zu können.

Besonders erwähnenswert sind aber auf jeden Fall die wunderschönen und detaillierten Grafiken. Auf meinem iPad 4 stellen sie sich gestochen scharf und mit toller Atmosphäre da. Selbst in der Eingangsszene in Kalenkows Büro gibt es schon eine Menge zu sehen und zu entdecken: Bücher in den Regalen, blau schimmerndes Kunstlicht, Reagenzgläser auf dem Tisch, ein flimmernder und zerstörter PC-Monitor sind nur einige der Beispiele. Man sieht auf den ersten Blick, dass sich die Developer hier unglaublich viel Mühe gegeben haben.

Als Fazit bleibt uns daher auch nicht viel mehr, als eine absolute Downloadempfehlung auszusprechen. Die zahlreichen Auszeichnungen für Geheimakte Tunguska sind nicht unberechtigt vergeben worden: Das Point-and-Click-Abenteuer überzeugt als Premium-Game mit mysteriöser Hintergrundgeschichte, einer langen Spieldauer, iCloud-Synchronisation und tollen, detaillierten Grafiken. Ein Muss, nicht nur für Point-and-Click-Fans.


(YouTube-Link)

Anzeige

Kommentare 11 Antworten

  1. Hab Teil 1-3 auf den PC. Mehrfach durchgespielt! Einfach klasse Games, wenn man auf Adventures steht.

    P.S. Die Einleitung der News von wegen Nintendo fand ich bissel merkwürdig. ^^

      1. Ich gehe davon aus, dass die Wii- und Nintendo DS-Versionen weiter verbreitet sind als die PC-Variante des Spiels, daher die primäre Nennung der Konsolen im Artikel.

          1. Aber sowas von weiter verbreitet. Ist ja auch nicht so, dass es die Serie auf Steam gibt und zu VÖ lange Zeit ausverkauft war und die Nintendo Version 1 1/2 Jahre später rauskam. *hust*

          2. Gut, ich sehe, die PC-Tunguska-Fraktion scheint doch in der Überzahl zu sein. 😉 Werde das dann morgen euch zuliebe im Artikel abändern.

  2. Und besonders wichtig ist die folgende Erwähnung im Trailer:

    „Komplettes Spiel
    Keine Episoden“

    DANKE! (Und einen schönen Gruß an die Baphomets Fluch Produzenten)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de