I am Bread: Verrücktes Toastbrot-Spiel erscheint endlich für iOS

Das schon länger von Steam bekannte PC-Spiel I am Bread ist endlich auch für iPhone und iPad erschienen.

I am Bread 2

Im vergangenen Jahr habe ich Bossa Studios in London besucht und war schwer begeistert. Die Truppe hat nicht nur ein cooles Büro, sondern ist auch ein bisschen verrückt. Besonders toll: Genau das setzen sie kreativ in Spiele um. Herausgekommen ist neben dem Surgeon Simulator unter anderem auch I am Bread (App Store-Link), das gestern für iPhone und iPad erschienen ist. In dem Spiel steuert man ein Toastbrot durch eine Wohnung. Kein Scherz.

Die 4,99 Euro teure Universal-App für iPhone und iPad beinhaltet keine In-App-Käufe und ist ein waschechtes Premium-Spiel. Es ist bereits von Steam bekannt, dort wird das Toastbrot bevorzugt mit einem Controller gesteuert. Auf iOS sieht das natürlich etwas anders aus und die Steuerung war vermutlich auch die größte Herausforderung bei der Portierung von I am Bread.

In I Am Bread muss ein Toastbrot gebräunt werden

I am Bread 1

Aber was muss man mit dem Toastbrot überhaupt machen? Ganz einfach: Es muss getoastet werden, ohne auf den Boden zu fallen. In den Leveln, die sich auf die verschiedenen Räume einer Wohnung aufteilen, macht man das allerdings nicht immer im Toaster, sondern prinzipiell überall, wo es Hitze gibt. Also zum Beispiel auf dem Kochfeld oder an der Heizung, immer mit dem Ziel, die perfekte Bräunung zu erreichen. Denn genau das wird am Ende mit einer Note bewertet.

Gesteuert wird das auf deutsch lokalisierte I am Bread mit einem virtuellen Joystick, den man in die gewünschte Richtung bewegt. Dabei erscheinen an den Ecken vier Punkte, mit denen das Brot Kontakt zu den verschiedenen Oberflächen erhält. Mit den einzelnen Punkten kann man das Toastbrot für einen kurzen Zeitraum an einer Oberfläche festhalten ohne herunterzufallen, darf dabei aber einen Timer nicht aus den Augen verlieren.

Genau wie am Computer oder auf der Xbox gilt auch bei I am Bread für iPhone und iPad: Es braucht definitiv etwas Übung, bis man die Steuerung beherrscht. Überwindet man allerdings diese Hürde, macht das Spiel jede Menge Spaß – weil es eben so verrückt ist. Man kann sich frei in den Räumen bewegen, immer wieder neue Details entdecken und einfach nur Unsinn anstellen. Was unter anderem möglich ist, zeigt euch das folgende Video.

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