Im Überblick: Alle Details zum neuen Einsteiger-iPad

Ab morgen um 16:01 Uhr kann nicht nur das neue rote iPhone 7, sondern auch das neue iPad für Einsteiger bestellt werden. Wir haben alle Details zusammengefasst.

Apple iPad

Der Preis: Los geht es mit dem 32 GB WiFi-Modell für 399 Euro, mit 128 GB Speicherplatz liegt man bei 499 Euro. Cellular-Technik mitsamt GPS-Sensor kosten jeweils 160 Euro Aufpreis. Zum Vergleich: Das aktuelle iPad Pro ist ab 679 Euro erhältlich, das iPad mini 4 gibt es nur noch mit 128 GB Speicher für 479 Euro. Das iPad Air 2 hat Apple zuletzt für 429 Euro verkauft.


Größe & Gewicht: Display und Rahmen sind bisher bei allen 9,7 Zoll großen iPads identisch. Mit einer Dicke von 7,5 Millimetern ist das iPad etwas dicker als iPad Pro und iPad Air 2, es liegt genau auf dem Niveau des iPad Air 1. Aufgrund dessen sollten alle bisherigen Schutzhüllen passen. Das Gewicht beträgt mit 469 Gramm genau 32 Gramm mehr als beim iPad Pro.

Das Display: Das neue iPad hat genau wie seine Mitstreiter ein 9,7 Zoll großes Display mit 2.048 x 1.536 Pixeln und einer Pixeldichte von 264ppi. Im Gegensatz zum iPad Air 2 und iPad Pro verfügt das neue iPad allerdings nicht über eine Antireflex-Beschichtung und Laminierung, im Vergleich zum iPad Pro muss auf die True-Tone-Funktionalität verzichtet werden. Dafür soll das Display etwas heller sein als beim iPad Air 2.

Die Leistung: Mit dem A9-Prozessor steckt im neuen iPad die gleiche Technik wie beispielsweise iPhone 6s. Der arbeitet etwas langsamer als der A9X aus dem iPad Pro, aber etwas schneller als der A8-Chip aus dem iPad Air 2. Mutmaßlich hat Apple im iPad 2 GB Arbeitsspeicher verbaut, eine Bestätigung steht noch aus.

Apple iPad

Die Kameras: Im Vergleich zum iPad Pro muss man auch hier einige Abstriche in Kauf nehmen. Das neue iPad hat nur eine 8 statt 12 Megapixel auflösende Rückkamera, die Frontkamera kommt auf 1,2 statt 5 Megapixel. Es dürfte sich um die gleichen Kamera-Modelle ohne Retina-Flash wie beim iPad Air 2 handeln, denn auch 4K-Videos werden nicht unterstützt.

Die Lautsprecher: Im Gegensatz zum iPad Pro sind im iPad nur zwei Lautsprecher neben dem Lightning-Anschluss verbaut.

Das Zubehör: Genau wie das iPad Air 2 ist auch das neue iPad nicht mit dem Apple Pencil kompatibel. Außerdem fehlt der mit dem iPad Pro eingeführte Smart Connector, mit dem beispielsweise Apples Smart Keyboard angeschlossen werden kann.

Fazit: Mit dem iPad Pro kann das neue Einsteiger-iPad natürlich nicht mithalten, dafür kostet es aber auch knapp 300 Euro weniger. Abgesehen von Dicke und Gewicht, die auf dem Niveau des iPad Air 1 liegen, übertrumpft das neue iPad das bisherige Einsteiger-Modell: Es ist schneller und günstiger als das iPad Air der zweiten Generation.

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Kommentare 13 Antworten

  1. Langsam sieht man nicht mehr durch. Was soll das denn. Einfach neue iPads raus bringen und die älteren im Preis senken. Man man Apple.

    1. Apple hat doch den ersten Schritt gemacht, die Produktpalette zu vereinfachen. Statt dem iPad Air heißt das Einsteiger-Modell jetzt iPad. Das macht: iPad mini, iPad, iPad Pro. Einfacher geht es doch nicht.

    2. Es ist eindeutig ein iPad für die Schulen. Die Bestellungen für das nächste Schuljahr laufen ab dem nächsten Monat. Die obige Beschreibung (zB Kamera) deutet darauf hin. In der Schule ist nicht alles so wichtig, wie bei den Fans. Robust, günstig und Tausende von Apps, sofort benutzbar, kollaborativ und klein. Pencil wird auch nicht benötigt. Hier genügt ein normaler Stift (wenn gewünscht). Unsere Schule wird ungefähr 40 bestellen – Elternfinanziert (da die Kommunen kein Geld geben – und die da oben auch nicht). Wir sind aber nicht die einzige Schule in D. Nun rechne das mal für die ganze Welt hoch, wenn auch vordergründig nur die Industriestaaten. Ist schon eine Größe, die da zusammen kommt.

      In meinen Augen macht das jedenfalls total Sinn.

      Letztes Jahr zum selben Zeitpunkt gab es 16 GB und das alte Modell für 439,-

      1. Yes.

        So sehen ich das auch.

        128GB für 499,-€ brutto mit Apple School und EDU Rabatt, nice!

        Nur, die Kommunen geben Geld. In NRW. Gute Schule 2020, auch für Ersatz und Ergänzungsschulen.

        Elternfinanziert muss also nicht sein…

  2. Ich habe noch ein iPad 4 das mir leider runtergefallen ist und einen kleinen display schaden hat. Deswegen werden ich morgen zuschnappen und mir die 128 gb Variante kaufen.

  3. Ich nutze derzeit ein iPad Air der ersten Generation und sehe noch keinen Grund zu wechseln.
    Wen ich wirklich richtig Leistung brauche setze ich mich halt an den PC, da geht das arbeiten ohnehin besser und schneller vonstatten. Oder mein Ultrabook, was zwar nicht mehr das neueste ist mitlerweile, aber immer noch viel mehr Leistung als das iPad hat.

    Den Preis finde ich okay, das ist ein Apple Tablet schon wert.
    Allein, was ich am iPad bemängele und weswegen ich mir keine Pro Variante kaufe. Es arbeitet sich zu umständlich damit. Durch das restriktive System ist vieles zu Umständlich, immer nopch muss man dabei sagen.
    Vieles geht mitlerweile dank Cloud Diensten wie von Amazon oder OneDrive viel schneller und weniger umständlich.
    Aber solange ich beim Arbeiten mit der Tastatur keine Maus nutzen kann, gerade wenn man viele Texte schreibt ist es soviel einfacher den Cursor mit der Maus zu bedienen, oder bei Bildbearbeitungen die Vignette Einstellung mit der Maus aufziehen. Oder die Wischgesten im allgemeinen nutzen zu können ohne die Arme von der Schreibtischplatte heben zu müssen und zum Tablet zu langen.

    1. Tastaturbefehle schlagen jede Maus. Wer viel schreibt hat dedizierte Schreibprogramme mit Zusatztasten und Zusatzsoftware (Expander, Byword und und…) wo es einfach ist an Stellen zu kommen wo der Fettfinger nicht hinkommt, was manchmal so ist. Jeder Wechsel ist schwer, weil die GUI neu ist. Mehr nicht.

        1. Deshalb auch ca. gleich. Singlecore ist A9 bis zu 50% schneller. Das merkt man zumindest. Das multicore Ergebnis merkt man fast nur im Benchmark Ergebnis.

  4. Das neue iPad hat KEINE Antireflex-Beschichtung und Laminierung. Was bedeutet das genau? Ist das ein großer Nachteil zum iPas Air2?

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