iPad Pro: Reparaturpreise bis zu 700 Euro & neues Smart Folio ohne Tastatur

Bitte nicht fallen lassen.

ipad pro 12.9

Am Mittwoch liefert Apple unter anderem das neue iPad Pro aus. Dass ein guter Schutz durchaus empfehlenswert ist, müssen wir wohl nicht mehr explizit sagen. Sollte dennoch mal ein Unglück passieren, das nicht von der Apple-Garantie oder Verbraucherschutzgesetzen abgedeckt ist, wird es teuer. Unfallschäden, also zum Beispiel ein gesplittertes Display, werden sowieso nicht von der Garantie abgedeckt.

Jetzt wird es teuer: Die „Gebühr für Serviceleistungen außerhalb der Garantie“ beträgt für das 11″ iPad Pro 540,90 Euro, für das iPad Pro mit 12,9″ Display stolze 700,90 Euro. Falls ihr euch für AppleCare+ entschieden habt, beträgt die Selbstbeteiligung nur 49 Euro.

Neues Smart Folio für das iPad Pro

Im Zuge der Vorstellung hat Apple auf das neue Smart Keyboard Folio (11″/12,9″) aufmerksam gemacht, das Smart Folio wurde nicht erwähnt. Wenn ihr euer iPad schützen wollt, was bei den genannten Reparaturpreisen durchaus sinnvoll ist, aber auf eine Tastatur verzichten könnt, werft einen Blick auf das neue Smart Folio von Apple.

smart folio ipad pro

Das Smart Folio für das iPad Pro schützt Vorder- und Rückseite. Und du kannst es zum Aufwecken öffnen und für den Ruhezustand schließen.“, lässt Apple wissen. Leider ist nicht genau zu erkennen, wie das Folio angebracht wird. Ich gehe davon aus, dass alles über Magnete gehalten wird.

Verfügbar ist das Smart Folio in den Farben Anthrazit, Sandrosa und Weiß. Die Version für das 11″ iPad Pro kostet 89 Euro, das Folio für das große iPad schlägt mit 119 Euro zu Buche. Wer heute bestellt, bekommt das Folio pünktlich zum Marktstart des iPad nach Hause geliefert, eine Abholung im lokalen Apple Store ist schon jetzt möglich.

Kommentare 18 Antworten

  1. Es kaufen noch genug die Geräte!

    Bei IPhone hab ich ja noch zugeschlagen. Aber die neuen Ipad‘s rechtfertigen in meinen Augen nicht den hohen Preis!
    Es ist immer noch ein Tablet und kein
    Hochleistungsrechner.

  2. Apple vergrault so Kunden. Selbst eingefleischte Apple – Jünger wie ich fangen an, Alternativen zu suchen.

    Es sind ja nicht nur die überzogenen Preise. Auch die technischen Lösungen und damit verbundenen Einschränkungen sind nicht nachvollziehbar. Erst kam bei iPad Lightning, nun USB – C, beim Macbook hat man die ganzen (immer noch im Gebrauch befindlichen) Schnittstellen ausgelagert, ohner Thunderbolt 3 – Dock (Kosten bis zu 400 Euro) läuft da gar nichts.

    Den Wegfall der Kopfhörerbuchse nehme ich Apple bis heute übel.

    Ich hoffe sehr, daß der Markt zurückschlägt.

    1. Mir persönlich macht die Kopfhörerbuchsengeschichte nicht viel aus. Ich kann aber deine Meinung hier gut verstehen. Ich finde es sogar sehr logisch, dass verschiedene Hersteller das nutzen können und verschiedene Geschmäcker bedienen sollten.
      Komischerweise eifern stattdessen viele bis alle namhaften Hersteller Apple nach und jetzt machen sie „alle“ Notches, „alle“ entfernen die Kopfhörerbuchse. Die eSIM wird dann wahrscheinlich das Nächste…

    2. Ich glaube nicht das man sich davon vergraulen lässt oder lassen sollte, man sollte nur überlegen ob es sinnvoll ist Geräte direkt nach Veröffentlichung zu kaufen. Ich habe das jahrelang gemacht und beim iPhone X das erste Mal eine Ausnahme gemacht. So werde ich das auch weiterhin handhaben….

  3. Was sagen denn Verbraucherschützer zu solch einer Pauschalisierung?
    Man nehme mal, eine Autowerkstatt würde das genauso handhaben. Einfach die durchschnittlichen Reparaturkosten an den Kunden weitergeben. Dann zahle ich 800,90 € für den Austausch der Glühbirne durch den Azubi, der dafür 15 min gebraucht hat und ne Birne für 1,50 € getauscht hat

  4. Meine Güte Leute, es zwingt Euch niemand, dass ihr es kaufen müsst. Die neuen iPads Pro sind von der Leistung her ein Ersatz für ein Macbook Air oder Macbook. Das ergibt sich doch ganz klar aus der Integration von USB-TypC. Irgendwie habt Ihr die Konzeption dahinter nicht begriffen. TypC erweitert das iPad um Monitor, Festplatte und möglicherweise eine Grafikkarte (siehe Macbook Pro). Und schon habe ich eine Hochleistungsmaschine, mit der ich mobil mit Grafiktablet und Bildschirm arbeiten kann, aber auch zuhause am Schreibtisch es richtig krachen lassen kann.

    Wer nur ein iPad braucht, kann mit Stift ein iPad von 2018 nehmen und hat alles.

  5. Ein IPad ist ein Produkt für den mobilen Einsatz! Monitor;Festplatte und Co sind garnicht dafür gedacht.
    Ich nutze ein IPad Pro mit dem Pencil
    weil man überall zeichnen und arbeiten kann. Bei dem 9,7 hat das Preis/Leistung noch gestimmt. Wo soll das mit dem Kaufpreis noch hingehen?
    Das IPad sehe ich nicht als Ersatz für ein MacBook! Mein MacBook Air nutze ich zuhause für andere Arbeitsschritte.
    Irgendwann wird mein Pro nicht mehr unterstützt bzw. zu langsam. Dann muss was neues her aber zu welchem Preis?

      1. Ich hab ein Pro weil nur diese den Pencil unterstützen.
        Das neue Pro hat keine deutliche Verbesserung zum Vorgänger die den Preis rechtfertigen. Und die Größe der neuen Generation empfinde ich eher als Nachteil weil man das Gerät nicht mehr längere Zeit in einer Hand halten kann!

        1. Wer lesen kann ist klar im Voreil: Ich sagte doch, Du brauchst kein iPad Pro, weil Du einen iPad 2018 (und Nachfolger) nehmen kannst und dort den Apple Pencil1 verwenden kannst. Von der Größe ganz zu Schweigen.
          Aber Hauptsache mal gemeckert.

          1. Das schreibt der RICHTIGE! Mein Beitrag ist von meckern weit entfernt.
            Du solltest erst lesen und dann antworten!

  6. Reparaturkosten: Apple Car mache ich nicht mehr. Ich habe vor einiger Zeit bei der Hausratversicherung – CH- einen „Ersatz“ gemacht: Hausratkasko.

    Hausrat-Kasko Mobiliar CH Versicherung, Prämie CHF 211.45/J.
    Versicherungssumme CHF 2’000.— Versicherte Gefahren
    . Beschädigungen inkl. Stromwirkungsschäden
    . Selbstbehalt bei Beschädigung von Mobiltelefonen / Tablets: CHF 100.— Verlieren, Verlegen, Abhandenkommen.

    Wenn wir alle Geräte bei Apple versichern würden… Klar, es ist nicht vergleichbar, aber Rest ist halt Risiko. Ev. Versicherungssumme erhöhen.

    Neues iPad Xs ersetzt 6s, nutzt jetzt meine Frau, weil ihr 6er einen kleinen Displaybruch oben rechts hat und wir das jetzt als „Ausland“-Telefon nutzen, mit Telekom-SIM (Prepaid).
    Mit dem iPad Pro 9.7, 2016, warte ich aber vermutlich noch 1 Jahr (Vorgänger war iPad 2), es sei denn, der USB-C-Anschluss bringt mir wichtige zusätzliche Möglichkeiten.
    Wir wollen nicht immer das Neuste haben, so entkommt man dem Preisgehabe von Apple etwas, aber man ist halt ein Stück weit „gefangen“. Es ermöglicht mir aber immerhin, flexibel zu arbeiten und hat meinem Windows-PC viel abgenommen; wird vielleicht noch 1x/Wo gestartet. Wäre er ein Angestellter wäre er teil-wegrationalisiert worden. Ob ich den (alten) Laptop noch ersetze, wird die Zukunft des iPads zeigen.

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