iPhone 12 mit 5G: Trotz Coronakrise Veröffentlichung im Herbst möglich

Zulieferer stehen vor Problemen

Wie das Magazin Bloomberg berichtet, soll die kommende iPhone-Generation, mutmaßlich als iPhone 12 bezeichnet, trotz aktueller Probleme bei Apples Zulieferern wie bisher geplant im Herbst veröffentlicht werden können. Bloomberg bezieht sich dabei auf anonyme Quellen aus der Branche, die voraussagen, dass neue Flaggschiff-iPhones mit 5G-Funktionalität „noch im Zeitplan für den Start im Herbst [sind], obwohl dies teilweise darauf zurückzuführen ist, dass die Massenproduktion erst im Mai beginnen soll.“

Apple hatte erst vor wenigen Tagen eine neue iPad Pro- und MacBook Air-Generation veröffentlicht, die schon in der kommenden Woche ausgeliefert werden sollen. Die Quellen von Bloomberg gehen allerdings davon aus, dass die Fertigung dieser Produkte schon ab Anfang Januar startete, und somit noch vor den schlimmsten Auswirkungen auf die chinesischen Produktionsregionen. Verzögerungen machen sich nun erstmals bei der Auslieferung des neuen Magic Keyboards für das iPad Pro bemerkbar – dieses soll erst im Mai an die Kunden geliefert werden. 


Die Produktionsstätten des Foxconn-Komplexes in China, bei dem Apple viele der eigenen Produkte herstellen lässt, „waren für den größten Teil des Monats Februar schlecht ausgestattet“, wie es bei Bloomberg heißt. „Der Fertigungsriese […] hofft, Ende März seinen normalen Betrieb wieder aufnehmen zu können.“ 

Aktuell Verzögerungen bei Zulieferern und Teams in mehreren Ländern

Auch wenn bisher die Produktion des kommenden iPhone 12 noch im Zeitplan ist, kämpft Apple momentan noch mit Verzögerungen in der Lieferkette, die sich in den letzten Wochen auch auf die Verfügbarkeit von AirPods und iPhones, die im Rahmen einer Reparatur ausgetauscht werden sollen. „Nicht alle Vorgänge agieren mit normaler Geschwindigkeit, da der Fluss der zu montierenden Komponenten immer noch langsam ist“, so eine Quelle von Bloomberg. „Es wird noch einen Monat oder länger dauern, bis der Nachschub für Bauteile wieder flüssig geliefert werden kann.“

Betroffen sind aktuell unter anderem Apple-Zulieferer aus Malaysia, die aufgrund des Coronavirus von einer zweiwöchigen Ausgangssperre betroffen sind. Auch weitere Zulieferer und Teams in anderen Ländern, darunter Südkorea, den USA, Italien, Deutschland und Großbritannien, seien betroffen. Nichts desto trotz war man bei Apple offenbar in der Lage, im letzten Monat „eine begrenzte Anzahl an Testversionen der neuen Modelle zu bauen“, wie es bei Bloomberg heißt. „Apple stellt die meisten Designs für neue iPhones zwischen November und Dezember des Jahres vor dem Start fertig. Die Massenproduktion neuer Gehäuse beginnt im April. Im Mai folgt eine weitere Fertigungsphase mit Endmontage, Tests und Verpackung.“

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