Keynote: Neues iPad Pro mit 12,9 Zoll Display ab 799 Euro

Die Gerüchte haben sich einmal mehr bewahrheitet – Tim Cook und Co. haben auf der heutigen Keynote ein größeres iPad vorgestellt, das iPad Pro.

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Mit den Worten „The biggest news in iPad since iPad“ wurde das jüngste Flaggschiff der Tablet-Familie aus dem Hause Apple bedeutungsschwer angekündigt. Das iPad Pro ist Phil Schiller zufolge, der das neue Gerät auf der Bühne vorstellte, nun das iDevice mit dem größten Bildschirm und der besten Performance.

Das Display wirkt schon auf den ersten Bildern riesig: Mit einer Bildschirmdiagonale von 12,9 Zoll ist es eines der größten Tablets, die aktuell am Markt verfügbar sind. Zum Vergleich: Die Breite ist dabei genauso groß wie die Höhe des iPad Air 2. Diese Tatsache erlaubt es dem User, iPad Air-Apps mit zusätzlichem Platz an den Seiten zu nutzen.

Das Display löst mit 5,6 Millionen Pixel auf und verfügt über einen A9X 64-Bit-Chip der dritten Generation, der 1,8 Mal schneller sein soll als der A8X-Prozessor, zudem eine zweifach verbesserte Grafik-Performance. Phil Schiller betonte, dass das iPad Pro damit schneller ist als 80% aller ausgelieferten mobilen PCs in den vergangenen sechs Monaten. Eine 8-Megapixel-Kamera, Touch ID, WiFi 802.11ac und LTE mit bis zu 150 Mbps runden die Features ab.

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iPad Pro: 10 Stunden Akkulaufzeit und ein Gewicht von 710 Gramm

Trotz der hohen Leistungsanforderungen wird der interne Akku mit 10 Stunden einen ganzen Arbeitstag überstehen, zudem sorgt im Inneren ein Soundsystem mit vier Lautsprechern für einen ausgewogenen Klang, der auch auf den Betrachtungswinkel ausgerichtet wird. Mit 6,9 mm ist das iPad Pro nur minimal dicker als das 6,1 mm fassende iPad Air 2, allerdings wiegt das große Tablet mit 710 Gramm sogar etwas mehr als das iPad der ersten Generation. An der Seite des iPad Pro gibt es darüber hinaus einen neuen magnetischen Smart Connector, der sowohl zur Stromversorgung als auch zur Datenübertragung dient.

Mit dem iPad Pro wird es, ähnlich wie auch beim Microsoft Surface, eine erste physische Tastatur für 169 USD als Zubehör von Apple geben, ebenso wie einen 99 USD teuren Stylus, der als Apple Pencil bezeichnet wird. Letzterer ist drucksensitiv und verfügt über einen integrierten Lightning-Port, um direkt am iPad aufgeladen werden zu können.

Das iPad Pro wird ab November in Spacegrau, Silber und Gold vorbestellt werden können. Zu den Preisen äußerte man sich wie immer nur in Dollar-Preisen. Das kleinste Modell mit 32 GB Speicher kostet 799 USD, 128 GB mit WiFi 949 USD, und das größte Exemplar mit 128 GB samt WiFi + Cellular wird für 1079 USD erhältlich sein.

Kommentare 58 Antworten

  1. Wers braucht. Handlichkeit ist für mich das A und O beim ipad. Das hier ist mal alles andere, es ist einfach viel.zu.groß. Definitiv kein Kauf, nicht jetzt, auch nicht später. Bin äußerst zufrieden mit meinem ipad Air, dabei verbleibe ich.

  2. So verschieden sind die Geschmäcker – ich habe darauf gewartet und werde definitiv umsteigen!
    Recht habt Ihr allerdings wirklich mit der (unglaublichen) Höhe der Preise für das Zubehör… Einen Pen für knapp 100€ (vermutlich) – puuhhh, echt happig…

  3. Da lacht Microsoft drüber ;))

    IPad „Pro“ mit iOS System ist wie eine CNC Maschine mit eingebautem Taschenrechner statt Software. Es mag zwar nach wie vor für die Vorschau nützlich sein und die paar PDFs erstellen, aber seriöse Software und Anbindung wird doch von vorn herein ausgeschlossen.

    Es ist nicht nur den Zusatz „Pro“ nicht wert, es kommt nicht mal annährend in den Bereich der Usability eines Surface Geräts (das immerhin ein offenes System, einen USB3 zu Verfügung und zweifellos als Ideenvorlage diente). Über die tatsächlichen Surface Pro Modelle reden wir erst gar nicht – komplett andere Liga.

    Die Preise jedoch entsprechen der Industrie – für ein 256gb Set mit Keyboard (125€) und Tasche (60€) kam ich bei Microsoft auch auf die 1200€.

    Deren Pensil war natürlich eine schöne Weiterentwicklung, jedoch sehe ich dieses Gerät eher an Designer ausgerichtet.

    Als ein Gerät an sich hat es mich begeistert – als ein universelles Arbeitstier enttäuscht es aber.

    1. Was hat denn USB3 mit Pro zu tun? Nichts. Das ist ein gängiger Consumer Standard, taugt so eben für „Prosumer“. Die Pros sind alle auf TB.

      Ebensowenig ist ein Surface ein „offenes System“. MS produziert nur proprietäre Software, damit verdient der Konzern sein Geld, und ebenso legt er fest wer, was, wie installieren und verwenden kann. „Offen“ darf hier nur als „das gängigste System“ gelten.

      Das Surface ist ein nachgemachtes iPad. Das ist ein historischer Fakt. Was nicht bedeutet das ein Surface nicht taugt, im Gegenteil.

      Nur weil man mit einem Produkt und moderner Technik und Verfahrensweise nicht klarkommt, ist doch nicht das Gerät Schuld. Da stehen vielmehr die eigene Präferenzen und Anforderungen im Weg, sowie gestern Gelerntes.

      Das Alter macht die meisten bequem. Für die Neophilen und Jungen ist ein iPad weitaus nützlicher und einfacher zu verwenden als ein Surface oder Laptop. USB ist wie ein Laufwerk. Obsolet und ein Sicherheitsrisiko.

      1. Usb3 hat einfach ALLES mit Pro zu tun.

        Im Büro habe ich extra einen Hub liegen, wo 6 Geräte dran geschlossen sind (Maus, Connexion, Drucker, Festplatte etc). Einmal eingesteckt und Zack man hat schnellen Zugang zu der ganzen Peripherie – bei mir kommt kein einziges Arbeitsgerät ohne USB ins Haus (je nachdem momentan noch USB3 – das C Format ist ja noch nicht etabliert).

        Das Surface war durch die Wacomtechnik und präzisem Magnetanschluss für Tastatur und Power (hier 1zu1 kopiert) schon immer weit mehr als ein einfaches iPad – auch kann das RT System weiterhin eine Vielzahl an Windowsprogrammen und Drivern installieren (nicht zuletzt ein vollwertiges Office und Autocad).

        Wie dem auch sei, bin ich sowieso auf die Surface Pro Geräte fokussiert – und hier kann Apple nunmal nichts entgegenbringen.
        Ein Arbeitsgerät muss möglichst universell und anpassungsfähig sein.

        Hier wurde ein Spielzeug vorgestellt.

        1. Deine Wahrnehmung und Sprachverständnis.

          Nur weil einer im Büro ein paar Geräte per USB anschließt ist er kein „PROfessional“, sonder ein „Office-User“. Der benötigt dann auch eine „Office-Suite“.

          In meiner Welt ist USB3 für jeden Furz und Homie und das meine ich nicht abwertend, sondern einfach als das was USB3 nun mal ist, ein 0815, low-profile Massenprodukt, mit entsprechend Leistung und Qualität. Solche User benötigen, oder reden sich ein, einen USB-Stick, dabei sind Ihre Daten schneller verschickt und verteilt als auf Stick gezogen.

          Wer produktiv arbeitet nutzt Thunderbolt. Da ist USB3 ein Witz gegen. Für HDD’s gibts RAID-Systeme, daisy-chained mit weiterer Peripherie. Geschwindigkeit und Performance von welcher USB3 träumt.

          Wenn das iPad (Pro) ein „Spielzeug“ für dich ist, dann kauf es deinen Kindern, bzw. Enkeln.

          1. Office User ;)) ich will dich mal sehen eine 10+ Baugruppe ohne zweier Mäuse zu erstellen. Du wirst so lahm arbeiten, dass dich jedes Unternehmen rausschmeißt.
            Und das ist nur eins der vielen Beispiele.

            Das iPad „Pro“ ist – genau wie seine Vorreiter – nur zur Vorschau und PDFs gut. Ein schöner Luxus auf den die meisten Betriebe verständlicher Weise verzichten können.

            Thunderbold habe ich im Leben nicht gebraucht ?. Du überbewertest dein Umfeld enorm.

          2. Nö, ich denke Du bewertest deins über. Nur weil Du etwas nicht „brauchst“ ist es „Spielzeug“?

            Ich denke Du bewertest dich und deine Tätigkeit über, bzw. fehlt es dir an Verständnis und Einsicht das es unterschiedliche Tätigkeiten, Anforderungen und Präferenzen gibt. So ala „Maß aller Dinge“.

            Wenn es deinen Anforderungen nicht entspricht OK, es als Spielzeug abzutun hört sich an wie ein „Feldzug“, statt einer sachlichen Einordnung eines hochwertigen technischen Produktes.

            Wobei ich mich frage was ein Surface-User in einer Apple Community macht, und zwar so extensiv wie Du das tust.

            Naja, wie auch immer. Deine Ansicht wurde gehört. 😉

          3. Ich habe bereits gesagt, wo der Nutzen dieses Geräts sinnvoll wäre – bei den Designern. Und auch dort wird leistungsstarke Software bevorzugt, die immer noch eines ausgewachsenes Systems bedarf.

            In den schaffenden Industrien von Ingenieuren, Laboratorien, Werkstätten, oder auch verwaltenden, wie Personalern, Händlern, Kaufmännischen Tätigkeiten, ja selbst reinen Sekretariaten – ist ein solches Gerät hoffnungslos überfordert. Und das sind nur die Bereiche, die ich persönlich kenne.

            In meinem Freundeskreis kam auch noch keiner auf die Idee sich den Umstand zu machen ein iPad als Umweg einzusetzen, obwohl viele eins besitzen – eben zu Unterhaltungszwecken.

            Da spricht der knallharte Fan aus dir 😉 – mit Wirklichkeit hat es nichts zu tun.

            Ich besitze viele Apple Produkte und bin auch sehr wohl richtig hier. Ich vertrete jedoch nicht die Meinung, dass Apple das Maß aller Dinge abliefert – spezifisch im Arbeitsumfeld. Nicht umsonst haben sie Microsoft auf die Bühne geholt, als das Thema der Produktivität aufkam.

          4. iPhone/iPad ist für mich kein Spielzeug. Es ist Arbeitsgerät, Ferienbegleiter etc. und unverzichtbar.

            Früher schleppte ich ein Notebook mit, auch im Zug/Ferien usw. Heute habe ich mein Arbeitsgerät auch im Urlaub und auch auf Radtouren dabei (iPad Mini).

            Erspart mir den PC zu starten, so dass ich ihn noch etwa 1 Mal die Woche starte, anstatt täglich, etc.

          5. Es ist ein nützliches Allround Werkzeug für einfache Aufgaben (wie Emails und Vorschau) – kein universelles Arbeitsgerät. Es erspart den Einsatz von Desktops für unterfordernde Aufgaben – da stimme ich zu.

  4. Also ich habe gerade mein ipad 3 auf der Küchenwaage gewogen und festgestellt,dass das Pro gerade mal 40 g mehr wiegen wird,das passt und auf ein grösseres Pad für Spiele und Filme habe ich auch bereits schon länger gewartet.Ich würde sagen….: Let the games begin..;-)

  5. Als Tablet zu groß. Für richtiges arbeiten hole ich dann lieber mein 12 Zoll Subnotbook. Da ist auch schon ne Tastatur dabei und ich habe ne Maus. Wie kann man auch mit der Tastatur und ohne Maus vernünftig arbeiten? Schreiben und für sämtliche Klicks immer das Display berühren? Da ermüdet doch den Arm.
    Abgesehen von den Preisen der Tastatur und des Pencils. Zu teuer.

    Aktuell nutze ich das iPad mini 2. das 4er hab ich mir noch nicht angesehen aber wenn da wenigstens die Technik stimmt wäre es ne Überlegung wert. Finde die Größe für mich einfach ideal.

        1. Klar, es gibt Situation da greife ich auch zur Maus, allerdings sehr selten. Zu einem iPad benötige ich keine Maus, zum Mac kaum noch. Allerdings würde ich über ein iPad nicht nachdenken wenn ich Maus fixiert wäre.

          Jeder Jeck ist anders 😉

  6. Wieder Lightning und kein USB-C :-/
    Schönes Gerät, wird gekauft.
    Bei der Tastatur bin ich mir unsicher, von der Seite sieht es nicht so schön aus. Ob es mehrere Farben gibt wurde nicht gesagt.

  7. Kein USB
    Kein gescheites Betriebssystem
    Viel zu hoher Preis
    Als teures Spielzeug für Kiddies gut, aber sonst definitiv nicht zu gebrauchen. Da ist mir mein Tablett von Dell deutlich lieber: leichter, bessere Hardware, offenes System, handlicher und kosten sogar noch weniger!

  8. Momentan verwende ich das iPad Air und bin damit auch sehr zufrieden. Das iPad Pro ist aber auch recht interessant. Die erste Generation werde ich mir auf jeden Fall nicht holen, weil das iPad Air noch gute Dienste vollrichtet. In zwei, drei Jahren halte ich die Anschaffung des iPad Pros allerdings für möglich. Die inneren Werte überzeugen mich voll und ganz. Ich freue mich schon darauf es mal in den Händen halten zu dürfen. Für den nicht professionellen Videoschnitt, für sonstige erhafte Tätigkeiten und natürlich zum Spielen ist das Ding bestimmt perfekt geeignet!

  9. Zu GROSS! Für 100€ weniger habe ich mir erst das MacBook Air gekauft was mir besser gefällt! Dann nutze ich dazu das IPad Air und das IPhone 6….
    Beim zocken ist das Pro einfach zu unhandlich! Größe ist nicht alles!

    1. Weil die wenigsten nach einem Arbeitsgerät suchen sondern nach einem Spielzeug.
      Ist auch nicht weiter verwunderlich – bloß passt dann in dem Zusammenhang das Kürzel „Pro“ nicht zum neuen Produkt von Apple.

  10. Ja, ich werde mir das iPad Pro kaufen. Im Urlaub nehme ich dann das iPad Air und das Pro mit, mein Sohn freut sich das er nicht mehr aufs Air warten muss..?

  11. Ich bin hin und hergerissen, iPad Pro mit Tastatur und Stift oder MacBook Pro. Anderseits hätte ich mir am iPad Pro auch die 12 MP Kamera, die 5 MP FaceTime Kamera und 3D-Touch gewünscht. In Sachen Mobilität ist das iPad Pro natürlich dem MacBook Pro überlegen. In Sachen Produktivität muss es sich noch beweisen, da habe ich jedoch noch meine Zweifel.

      1. Microsoft Produkte kommen für mich nicht in Betracht, ich muss leider gezwungenermaßen ein Windows 8 Notebook beruflich nutzen, das Surface Pro hatte ich zwischenzeitlich ebenfalls in Benutzung. In Sachen Verarbeitung, Software, Benutzerfreundlichkeit und Stabilität kommen die Produkte von MS nicht an Apple OSX/IOS heran.

        1. Und ob sie an OSX herankommen ;). Ich habe doch auch einen Mac herumstehen.

          Wenn mit Windows gearbeitet wird, dann wird mit Windows gearbeitet – und die Surface Linie ist die hierfür am besten geeignete.
          Wenn du Designer ohne Peripherie und Softwarevorgaben bist, dann greife ruhig zu iOS.

  12. Ich habe mich riesig auf das iPad pro gefreut. Allerdings nicht mit iOS Betriebssystem. Ich bin Musiker und habe versucht das iPad Air zwei für meine Noten zu nutzen. Leider war es immer ein wenig zu klein und man konnte nie alles ganz lesen was das Handling für das Noten lesen unbrauchbar machte. Jetzt dachte ich sei dieses Problem mit dem iPad pro Geschichte aber um es wirklich als Musiklehrer sinnvoll nutzen zu können müsste es wirklich ein anderes Betriebssystem haben und das enttäuscht mich am allermeisten. Ich werde es mir wohl nicht kaufen.

  13. Also ich bin mit meinem iPad 2 noch voll zufrieden! iOS 9 wird auch noch unterstützt. Klar es ist etwas langsamer geworden. Es steckt ja immerhin noch ein A5 CPU drinne. Es tut aber was es soll. Über ein Upgrade denke ich noch lange nicht nach. 🙂

  14. Schade. Pro enttäuscht etwas, hätten die lieber Note Pro kopiert und den Stift inkl gemacht. Leider ist es auch kein Air 3….
    Alte Technik bei Apple. Gefällt mir nicht!

  15. Pro sieht vielversprechend aus. Das iPad Air/Mini sind bei mir Auslaufmodelle. Das Pro hebt die Sache noch mal an. Als UI in guter Größe, für meine Vorstellungen. Daher ein ziemlich sicherer Kauf.

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