(Update) Lost Light: Neues, ansehnliches Zahlenpuzzle-Abenteuer von Disney mit 33%-Einführungsrabatt

Das Wochenende naht, und mit ihm auch das schlechte Wetter. Zeit genug also, sich mit einem Puzzle-Game à la Lost Light auf dem Sofa zu vergnügen.

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Update am 15. März: Disney hat sich spontan für ein 66%igen Einführungsrabatt entschieden, so dass zur Zeit nur noch 89 Cent fällig werden.

Artikel vom 14. März: Lost Light ist eine Universal-App, die seit gestern im deutschen App Store erhältlich ist und sich für alle Zahlenfreunde ab 4 Jahren eignet. Das von Disney publizierte Spiel ist derzeit noch mit einem 33%igen Einführungsrabatt zu laden und kostet 1,79 Euro. Für den Download ist mindestens iOS 6.0 sowie 44,9 MB freier Speicherplatz auf euren iPhones, iPod Touch und iPads erforderlich. Auch eine deutsche Lokalisierung ist bereits in Lost Light (App Store-Link) integriert worden. Beachten sollte man vor dem Kauf außerdem, dass Lost Light nicht mit dem iPod Touch 4G, dem iPhone 3GS und dem iPad 1 kompatibel ist.

Schon in der Vergangenheit hat Disney einige tolle Spiele in den deutschen App Store gebracht, darunter das grandiose Jump’N’Run Castle of Illusion, Temple Run Merida oder auch die beiden Wo ist mein Wasser?-Episoden. Mit Lost Light gibt es nun ein ganz neues Spiel-Genre: Ein Zahlenpuzzle in einem verwunschenen Wald. Dort haben üble Kreaturen das Licht versteckt, und es ist am Spieler, dieses wieder hervorzuholen.

Das vorherrschende Ziel des Games ist es, durch geschickte Kombinationen von Zahlen gleiche Combos zu bilden, die dann vom Bildschirm verschwinden. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass bestimmte Ziele eines Levels erreicht werden. In Lost Light stehen momentan über 60 verschiedene Level in drei Welten zum Spielen zur Verfügung, weitere können per In-App-Kauf von 99 Cent bzw. 1,99 Euro zusätzlich erstanden werden. Sollen sich jüngere Gamer an Lost Light versuchen, empfiehlt es sich daher, In-App-Käufe grundsätzlich in den Einstellungen des Geräts zu deaktivieren.

Nach einem kurzen Tutorial steigt man direkt in das erste Levelpack mit 26 Welten ein. Über Wischgesten auf dem Screen werden Zahlensteine miteinander verbunden. Auf diese Weise werden Combos erstellt, die in einer Meta-Ebene ebenfalls die gleiche Zahl aufweisen müssen. Ein Beispiel wäre eine Fünfer-Kombination, in der 5x eine Fünferreihe gebildet werden muss, wie etwa 3+1+1, 2+1+2, 4+1, 3+2 und 1+3+1. Die Zahlenreihen dürfen dabei nicht frei auf dem Spielbrett angelegt werden, sondern müssen sich in direkter Nähe befinden, so dass sie bei Vervollständigung vom Spielbrett gelöscht werden. Hat man sich vertan, macht ein „Zurück“-Button am unteren linken Bildschirmrand die letzte Aktion rückgängig. Vorsicht gilt auch beim Nachschub der Zahlensteine, die langsam von unten wieder aufgefüllt werden: Sie dürfen, ähnlich wie beim bekannten Spiel Tetris, auf keinen Fall den oberen Bildschirmrand erreichen – dann ist die Partie beendet.

Mit diesem Spielprinzip erfüllt man in den Leveln verschiedenste Aufgaben, um selbige zu bestehen. So muss einmal eine bestimmte Reihenfolge an Combos absolviert, eine festgelegte Anzahl an Combos kreiert, oder auch eine Punktzahl in einer vorgegebenen Zeit erreicht werden. Insgesamt gibt es neun dieser im Spiel als Herausforderungen betitelten Ziele. Im späteren Spielverlauf helfen dem Spieler außerdem drei kleine Powerups, die beispielsweise benachbarte Steine mit hilfreichen Zahlen versetzen. Schöne Animationen und Lichteffekte sorgen dabei für jede Menge Spielspass.

Auch wenn die Macher von Disney es leider erneut nicht geschafft haben, auf In-App-Käufe zu verzichten, kann man diese durchaus als fair betiteln, da sie zum einmalig gezahlten Preis weitere Levelpakete freischalten. Ob man allerdings auch ohne diese Einkäufe die Bestenlisten und Erfolge im integrierten Game Center einnehmen kann, bleibt fraglich. Spaß macht Lost Light aber aufgrund der tollen Grafik und dem einfach zu erlernenden Gameplay trotzdem.

Kommentare 3 Antworten

  1. Schade, habe gedacht das es ein eher entspannendes Knobelspiel ist. Durch den doppelten Zeitdruck (ablaufende Zeit) und den von unten nachrückenden Steinen wird das ganze schnell hektisch und man macht immer mehr Fehler. Diese entstehen leider auch dadurch, dass man durch die immer schneller werdenden Steine versehentlich schon die nächsten mit berührt. Das ganze wird auf einem iPhone wo die Steine nochmal kleines sind wohl zur haren Geduldsprobe. Hätte man den Zeitdruck nicht eingebaut wäre das bestimmt ein tolle Spiel wie threes geworden. So muss es leider wieder von meinem iPad. Also, wenn ihr hektischen Nervenkitzel sucht schlagt zu. Jemand der in Ruhe knobeln möchte, Finger weg!

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