M2 MacBook Air: Die ersten Reviews sind da

Marktstart ab dem 15. Juli

Das neue M2 MacBook Air startet morgen offiziell. Frühe Vorbestellter und Vorbestellerinnen werden ihre Geräte schon morgen in den Händen halten. Vorab gibt es jetzt erste Reviews zum neuen MacBook Air. Die wichtigsten Passagen haben wir folgend aufgelistet, ebenso sind zahlreiche Videos online gegangen.

BILD: „Mitternacht“ heißt die neue Farbe des Testgeräts, das BILD zur Verfügung gestellt wurde. Nur in hellem Licht kann man erkennen, dass der Farbton ein sehr tiefes Blau ist und nicht etwa Schwarz. Leider ist die schöne Farbe sehr anfällig für Fingerabdrücke – man möchte das Air am liebsten nur mit Samthandschuhen anfassen.[…]


Das kleine, leichte MacBook Air ist ein bildschönes Notebook mit sehr hoher Rechenleistung und hervorragendem Bildschirm. Internetkamera und Tastatur wurden optimiert und der MagSafe-Anschluss feiert ein Comeback. Einzig die Akkulaufzeit fiel etwas kurz aus. Und mit einem Preis ab 1499 Euro ist das neue Air satte 300 Euro teurer als das Vorgängermodell (ab 1199 Euro). Das ist aber weiterhin erhältlich – natürlich mit dem klassischen Schwingen-Design des MacBook Air.

The Verge: In meinen Benchmark-Tests übertrifft das M2 Air das M1 Modell in jedem Test, obwohl die Unterschiede nicht besonders groß sind. Das M2 Air ist jedoch deutlich langsamer als das MacBook Pro M2, das über ein dickeres Gehäuse und einen Lüfter verfügt, der den Chip bei lang andauernden, schweren Aufgaben wie einem 30-minütigen Cinebench 23 Multicore-Benchmark kühl hält. Das Air drosselt schnell die Leistung, die es an den M2-Chip sendet, und hält dessen Geschwindigkeit gedrosselt, um die Temperaturen in Grenzen zu halten. Selbst dann wird die Unterseite des Rechners während dieser Tests beträchtlich warm. Das lüfterlose Design des M2 Air ist großartig für normale Arbeitslasten und sorgt für einen leisen Computer, aber es bremst das System, wenn es um intensivere Arbeitslasten geht.

Gizmodo: Die Batterielaufzeit des MacBook Air mit M2 entspricht in etwa der Batterielaufzeit des M1-Modells, d. h., sie ist sehr gut. Bei konstanter Videowiedergabe mit einer Bildschirmhelligkeit von 200 cd/m² und allen anderen Anwendungen hielt das Notebook etwas mehr als 14 Stunden durch. Das ist nicht so viel wie beim 13-Zoll M2 MacBook Pro, aber mehr als genug, um einen ganzen Arbeitstag ohne Aufladen zu überstehen. 

M2 MacBook Air im Video-Review

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Kommentare 4 Antworten

  1. Man sollte aufpassen: Apple hat absichtlich ausschließlich 512er Modelle für Reviews bereitgestellt. Sie wollen die Einsparung der Anzahl der NAND Chips möglichst vertuschen. Damit wird erstmal über erhöhte Leistung berichtet, während spätere Berichte über 256 Modelle untergehen sollen.
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    Die wichtigsten Ausschnitte hierzu zB von Verge:

    „Apple confirmed to me that just like the base model of the 13-inch MacBook Pro M2, the base Air’s 256GB of storage is stored on a single NAND chip instead of two like on the M1 models or new M2 models with 512GB or more storage. That can make the storage perform half as fast as even the older base M1 Air’s and will slow things down whenever you try to copy large files around or multitask enough to max out the 8GB of RAM and force it to use swap memory. It’s a disappointing regression and really means the only models I feel comfortable recommending start at $1,500.“

    Apple versucht sich herauszureden, dass sie ja auf einen neueren Standard gewechselt sind und es der normale Verbraucher nicht merken wird. Das stimmt aber nicht wie man bereits bei den Pros gesehen hat. Eine Halbierung kann der neue Standard nicht überbrücken.

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    „On my review unit with 8GB of RAM, I was able to saturate the memory and force the system to swap memory to the SSD with my daily workload, but thanks to the speedy enough storage, that didn’t slow me down. If I had been using a base model with that single-chip 256GB of storage, the story might be different, however.“

  2. AlexiBexi hat mich gestern bestätigt. Ich habe bisher nicht verstanden warum es das Gerät überhaupt gibt. Apple ballert das M1 raus und zieht sofort mit Pro und Max nach. Wozu dann bitte jetzt schon ein M2, dass sich zwischen den M1-Versionen positioniert? Aber das haben wir ja auch beim iPhone schon gesehen. Ein neues Gerät feiern und es wenig später ablösen. Am Ende bleibt noch das neue Design.

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