Neues Line-In-Portal bei Spotify: Nutzer können fehlerhafte Musikeinträge korrigieren

Mit mehr als 35 Millionen Musikeinträgen zählt Spotify zu den größten und beliebtesten Musikstreaming-Anbietern weltweit.

LineIn Spotify

Bei einer solchen Fülle von Musikeinträgen kann es natürlich auch einmal zu Fehlern kommen – davor ist auch ein Unternehmen wie der schwedische Konzern von Spotify (App Store-Link) nicht ausgenommen. Um die Musikbibliothek so aufgeräumt und informativ wie nur möglich zu halten, setzt der Streaming-Anbieter nun auf die Kraft der Nutzerschaft, und zwar mittels eines neuen Rückkanals.

Das vom Anbieter als „Line-In“ bezeichnete Webportal ermöglicht es Abonnenten des Dienstes, sich mit den eigenen Daten einzuloggen und dann Vorschläge für Änderungen an den Metadaten von Musikeinträgen vorzunehmen. Spotify selbst erklärt: „Line-In ist ein Werkzeug, mit dem Fans und Musikliebhaber Änderungen an den Informationen (Metadaten) über Künstler, Alben und Songs auf Spotify vorschlagen können. Dies wird uns helfen, die Metadaten, die Spotify speichert, zu verbessern, zu erweitern und zu bestätigen – was wiederum dazu beitragen wird, die Benutzererfahrungen zu verbessern und ein umfassenderes Ökosystem für Künstler und Kreative zu schaffen.“

Line-In-Portal ist vorerst ein Experiment

So ist es unter anderem möglich, im Line-In-Portal nach Eingabe der Accountdaten eine Suchleiste am oberen Bildschirmrand zu nutzen und nach Album, Interpret oder Songtitel zu suchen. In der Detailansicht lassen sich dann Änderungen zu den bereits genannten Charakteristika, aber auch zum Genre, zu Sprachen, Schlagwörtern, Stimmungen, Jugendfreigaben und weiteren Angaben vornehmen.

Spotify betont, dass das Line-In-Portal bisher ein Experiment sei, welches in den kommenden Monaten noch erweitert werden soll. Ebenfalls nicht sicher ist, ob der Streaming-Anbieter auf jede Eingabe eines Nutzers sofort reagiert und Änderungen vornimmt, oder ob erst eine bestimmte Menge an Änderungen von Nutzern an ein und demselben Eintrag erfolgt sein müssen, ehe man darauf reagiert.

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