Nuki Smart Lock landet bei der Stiftung Warentest auf dem zweiten Platz

Eqiva holt sich den Testsieg

Die Stiftung Warentest hat sich mal wieder um ein ziemlich spannendes Thema gekümmert: Smarte Türschlösser. Zunächst einmal finde ich das wirklich toll, denn so werden möglicherweise auch Personen erreicht, die sich bisher nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt haben. Und eines ist klar: Ein smartes Türschloss kann eine echte Erleichterung für den Alltag sein.

Den ersten Platz mit einer Gesamtnote von 2,1 hat sich überraschenderweise ein Underdog gesichert: Eqiva mit dem eQ-3, das im Handel bereits für unter 80 Euro erhältlich ist. Die Stiftung Warentest schreibt: „Der Sieger ist preiswert, bietet aber wenig Zusatzfunktionen. In der Basisversion lässt er sich per App bedienen. Im Set mit dem Fingerabdrucksensor Ekey Uno kostet er teure 375 Euro. Beste Handhabung im Test.“


Allerdings: Eine Steuerung über das Internet ist bei diesem smarten Schloss nicht möglich. Wer Besuch aus der Ferne die Tür öffnen möchte oder auch von unterwegs überprüfen will, ob die Tür wirklich abgeschlossen ist, hat mit dieser Lösung keine Chance.

Eqiva Bluetooth Smart Türschlossantrieb, 142950A0
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  • Komfortables Verriegeln, Entriegeln und Öffnen der Haustür per kostenloser Smartphone-App für iOS (ab 8.3) und Android (ab 4.4); Bedienung auch direkt am Gerät möglich
  • Individuelle Zutrittsprofile für eine optimale Zugangskontrolle zu den eigenen vier Wänden. Zeitgesteuertes Verschließen möglich, eine zeitgesteuerte Entriegelung des Tüschlosses ist aus...

Nuki und Hörmann teilen sich den zweiten Platz

Den zweiten Platz mit einer Gesamtnote von 2,2 teilen sich Hörmann SmartKey und das Nuki Smart Lock, jeweils in der Variante ohne Internet-Bridge. Auch hier gilt: In diesen Fällen ist eine Steuerung und Konfiguration nur in Bluetooth-Reichweite möglich.

Das Nuki Smart Lock mit Bridge hat übrigens nur mit einer Gesamtnote von 3,2 abgeschnitten – obwohl es einen deutlich größeren Funktionsumfang bietet. Zur Abwertung haben Sicherheit und Datenschutz geführt – konkret stört sich die Stiftung Warentest an der Tatsache, dass man für den Online-Zugang auch ein kurzes Passwort wählen kann, das leicht geknackt werden kann. Dabei hat Nuki schon eine entsprechende Vorkehrung getroffen, um es Online-Eindringlingen so schwer wie möglich zu machen: Es ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung vorhanden.

Ebenfalls auffällig: Die Batterielaufzeit: Der Testsieger schafft mit einer Akkuladung 2.634 Schließvorgänge, der Hörmann Smartkey sogar sensationelle 8.836. Das Nuki Smart Lock kommt mit vier AA-Batterien dagegen nur auf 1.357 Schließvorgänge. Aber auch daran wird gearbeitet: Im Oktober kommt das Power Pack auf den Markt, das die Laufzeit im Vergleich zu herkömmlichen Batterien verdoppelt.

Einen Blick auf den kompletten Bericht der Stiftung Warentest könnt ihr über diesen Link werfen. Leider ist der Zugriff auf den Artikel nur nach einer Freischaltung für 2,50 Euro möglich.

Hörmann SmartKey elektronisches Smart...
  • verriegeln bzw. entriegeln des Türschlosses. Bedienung per Handsender, Funk-Innen-taster oder BiSecur App automatische Komfort-Verrieglung, wahl-weise nach 30, 60 oder 120 Sek. oder mit Verzögerung...
  • manuelles Öffnen und Schließen im Notfall jederzeit möglich (von außen über gewöhnlichen Schlüssel, von innen über Handrad). (Zylinder mit Not- und Gefahren funktion erforderlich). Akustische...
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Kommentare 5 Antworten

  1. Danke für den Tipp mit der „Zwei-Faktor-Authentifizierung“. Hatte ich bislang übersehen. Gleich eingestellt. Da ich zwar nur über Nuki Web den Opener nutze ist es mir trotzdem lieber das ich möglichst alle Sicherheitsmaßnahmen einstelle.

  2. Den eQ-3 hatte ich Anfang 2019 einige Wochen im Einsatz, sehr solides gerät, etwas Laut und begrenzter Funktionsumfang was mich bewogen hat, den eQ-3 durch den Nuki 2.0 zu ersetzten. Wobei der Nuki nicht viel leiser ist. Wer keine Spielereien und Fernöffnung brauch. Ist mit dem eQ-3 gut beraten.

    2 Faktor bei Nuki gut zu wissen 🤔

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