Parallels Desktop: Vorbereitungen für Windows mit dem M1-Prozessor laufen

Registrierung für Beta-Version gestartet

Ab kommender Woche wird Apple seine ersten Macs mit M1-Prozessor ausliefern. Die ersten Benchmarks haben gezeigt, dass gerade die bisher schwächeren Modelle wie das MacBook Air und der Mac Mini von mehr Leistung profitieren. Aber wie sieht es eigentlich mit Windows aus, jetzt wo Bootcamp Geschichte ist?

Diese Frage kam in den vergangenen Tagen mehrfach auf und umso freudiger ist die Nachricht, die Parallels auf seiner Webseite verkündet: Man arbeitet derzeit bereits an einer Umsetzung von Parallels Desktop für Mac-Computer mit M1-Prozessor und macOS Big Sur.


Seit der WWDC hat unsere neue Version von Parallels Desktop, die auf Mac mit Apple M1-Chip läuft, enorme Fortschritte gemacht. Wir haben Parallels Desktop auf Universal Binary umgestellt und den Virtualisierungscode optimiert; und die Version, die wir auf dem neuen MacBook Air, Mac mini und MacBook Pro 13″ unbedingt ausprobieren möchten, sieht sehr vielversprechend aus.

Aktuell ist allerdings noch etwas Geduld gefragt und wenn ihr auf Windows-Software angewiesen seid, solltet ihr vielleicht noch nicht direkt auf einen M1-befeuerten Mac umsteigen. Es ist allerdings Land in Sicht und auf der Parallels-Webseite könnt ihr euch sogar schon für den Beta-Test registrieren. Damit bekommt ihr die Chance, die neue Version von Parallels Desktop als einer der ersten Nutzer auszuprobieren.

Wir werden die Geschichte natürlich auch im Auge behalten, denn in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt. Will man Windows auf dem Mac virtualisieren, gibt es wohl keine bessere Software.

Anzeige

Kommentare 2 Antworten

  1. Ich stelle mir schon die ganze Zeit die Frage welchen Mini ich mir kaufen sollte. Den mit Intel Chip oder den mit M1 Chip.
    Die Entscheidung ist echt schwer, da ich auf 3 Software Produkte die unter Windows laufen angewiesen bin.
    Der neue Mac soll aber noch in diesem Jahr beschafft werden.
    Mein Mac Mini late 2012 wird ja leider nicht mit MacOS Big Sur unterstützt.

  2. Nur mit dem bisherigen Code kommen sie da aber nicht weit, oder?

    Es muß doch der gesamte Intel-Prozessor emuliert werden. Wie soll das sonst gehen?

    Das sie eine Virtualisierung auf dem ARM hinbekommen, denke ich schon, aber dann läuft der virtuelle Rechner auch auf einem ARM Chip. Man könte also bisher nur macOS darin laufen lassen oder ein Linux, aber doch keinen Intel-Code.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de