Per Widgets: Apps direkt vom Sperrbildschirm aus starten

Verschiedene Apps machen es möglich

Mit dem Start von iOS 16 hat Apple neue Möglichkeiten für den Sperrbildschirm des iPhones geliefert. Während wir noch auf das neue Always-on Display im iPhone 14 Pro warten, können alle Geräte mit iOS 16 bereits jetzt auf die neuen Widgets setzen, die direkt unter der Uhrzeit platziert werden können.

Einige Widgets, wie zum Beispiel Wetter, Kalender oder Aktien, liefert Apple direkt mit. Zahlreiche Apps werden in den nächsten Tagen aktualisiert. Einige spezielle Apps bieten sogar Widgets an, um populäre Apps direkt vom Sperrbildschirm aus starten zu können.


Einer dieser Kandidaten stammt vom niederländischen Entwickler Niels van Straaten. Seine App Launchify (App Store-Link) kann zunächst einmal kostenlos aus dem App Store geladen werden und ermöglicht euch das Erstellen von zwei „App-Widgets“ für den Sperrbildschirm. Danach wird leider ein recht teures Abo fällig. Wenn ihr aber mit zwei App-Shortcuts auskommt, bietet Launchify eine übersichtliche, hübsche und einfach verständliche Oberfläche zur Einrichtung.

‎Launchify: Lock Screen Widgets
‎Launchify: Lock Screen Widgets

Eine Alternative ist LaunchLocker (App Store-Link), das einmalig 99 Cent kostet, danach aber ohne weitere Einschränkungen auskommt. Auch hier könnt ihr zahlreiche Apps auswählen, das Icon konfigurieren und das Widget danach im Sperrbildschirm platzieren.

Die grundlegende Funktion dieser und auch anderer Apps ist identisch. Apps, die über eine URL gestartet werden können, sind mit den jeweiligen Apps kompatibel. Das Widget macht nicht viel mehr, als die Widget-App zu öffnen und von dort dann zur gewünschten App weiterzuleiten. Beim ersten Mal wird dafür noch eine Bestätigung eingeholt, beim zweiten Öffnen merkt man von dem kleinen Umweg aber nahezu nichts mehr.

Anzeige

Kommentare 13 Antworten

  1. Irgendwann kommt noch eine Ebene drüber für noch schnelleres Öffnen, weil man die zwei Sekunden keine Zeit mehr hat.
    Geht es nur mir so, dass das in eine falsche Richtung läuft? Ein mobiles System wird zunehmend verschachtelt, welches an Einfachheit später mangelt.
    Ich bin froh, dass ich mit den iOS/iPadOS-Systemen „mitgewachsen“ bin.

    Als Neueinsteiger wäre es unübersichtlich, schnell überfordernd wird mehr zum Funktionsbalast eines Desktop-Systems.

    1. +1
      Japp… Apple sollte einen Schalter einbauen
      der das ganze gedöhns wie
      Medithek, Widgetscreen usw. an/abschalten lässt.
      Warum muss man über Drölfzig ebenen
      (Widgetscreen/Lockscreen/Widget im Homescreen usw.) den Kalender z.B. erreichen?

    1. Ich war zwar theoretisch dabei, aber ich update manchmal eher träge 😬 mir geht es ähnlich zB mit der Fokus Funktion. Die ist glaube ich super praktisch u.a. Für das iPad wenn man damit arbeitet, aber eingerichtet habe ich das bis heute nicht. Und die Widgets auf dem homescreen haben es auch kaum geschafft, obwohl auch das eine super Funktion ist.

    1. Weil du beim neuen iPhone Pro über die Notch schnell drauf zugreifen kannst 🤔 ist das Bedienelement wirklich weg? Der Sinn würde sich mir auch nicht erschließen…

      1. Ja, ist weg, seit der ersten Beta. Auch bei den neusten IPhones kann man die Lautstärke nicht über die dynamische Insel bedienen, es öffnet sich ja nur der Musikplayer (wenn ich das richtig verstanden habe)und dann ist der Lautstärkeregler natürlich wieder zu sehen. Im Sperrbildschirm ist eine Lautstärkeregelung nur noch über das Kontrollzentrum möglich, direkt am Player nicht mehr.

          1. Geht alles, denke aber, eine sinnvolle Funktion einfach zu deaktivieren weil es auch anders (und für meinen persönlichen Gebrauch) umständlicher) geht, finde ich schade. Mein iPhone ist z. B. in einer stabilen Hülle, da sind die Lautstärketasten etwas fummeliger zu bedienen.

  2. Warum das alles nicht frei Konfigurierbar ist, ist mir ein Rätsel.
    Ich mag mich erinnern dass wir das Jahr 2022 schreiben und Programmierungen keine große Hürde mehr darstellen im gegensatz zu den 90er Jahren ubd DOS 😆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Copyright © 2022 appgefahren.de