Pinterest & Periscope: Updates für zwei soziale Netzwerke

Ihr seid nicht unbedingt bei Facebook und Twitter, sondern bei Periscope und Pinterest unterwegs? Dann gibt es Neuigkeiten für euch.

Periscope

Während sich Pinterest (App Store-Link) als eine Art Lesezeichen- und Ideensammlung am Markt etabliert hat, können Periscope-Nutzer (App Store-Link) mit dem iPhone Live-Video-Streams hinaus in die Welt schicken. Beide Anwendungen können gratis aus dem deutschen App Store geladen werden und haben in den letzten Tagen ein Update erfahren.

Die eindeutig größere Aktualisierung gab es am 27. Juli dieses Jahres für die iPhone-App Periscope, die seit Anfang 2015 im App Store zum Download bereit steht. Periscope gehört zu Twitter und erlaubt es den Usern nach einer Anmeldung per Twitter-Account oder mit der eigenen Mobilfunknummer, Live-Übertragungen von Videos zu starten. Diese können entweder privat oder öffentlich sein und von Zuschauern mit Kommentaren versehen werden. Periscope wird schon von vielen größeren Firmen und berühmten Personen eingesetzt, um beispielsweise Präsentationen live ins Internet zu streamen.

In Version 1.1.3 vom 27. Juli gibt es für das soziale Netzwerk einige Neuerungen: So können unter anderem Nutzer stumm geschaltet werden. Wird ein User, dem man folgt, stumm geschaltet, erscheinen die Live-Videos dieses Nutzers weiterhin im eigenen Feed, jedoch erhält man keine Pushs mehr. Auch eigene Sprachpräferenzen lassen sich nun festlegen, die beeinflussen, welche Live-Videos in der eigenen globalen Liste erscheinen. Ebenso integriert worden sind Zuschauer-Statistiken für Live-Videos und eine Handoff-Funktion für iOS 8. Letztere ermöglicht das Starten eines Videos auf einem Gerät, und ein nahtloses Weiterschauen auf einem weiteren.

Pinterest hüllt sich beim Update in allgemeines Schweigen

Die Aktualisierung von Pinterest, einem sozialen Netzwerk, das am ehesten als „virtuelles Pinboard“ für Inhalte aller Art beschrieben werden kann, fällt dagegen sehr klein aus. Der Changelog im deutschen App Store liest sich mittlerweile wie der des wohl bekannteren großen Bruders Facebook. „Alle drei Wochen möbeln wir die Pinterest-App auf, um sie noch schneller und besser zu machen. Sag uns, was du von der neuesten Version hälst.“

Eine genauere Angabe zu wirklichen Design- oder Performance-Änderungen gibt es seitens der Entwickler von Pinterest nicht – und selbiger Changelog-Text findet sich schon in zahlreichen vorherigen Updates. Hat man es trotz einer aktuellen Bewertung von durchschnittlich 4,5 Sternen wirklich nötig, selbige alle drei Wochen löschen zu lassen, um nach anonym wirkenden Updares neue Rezensionen von den Nutzern einzufordern?

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