Schlechtes Update: Halfbricks „Monster Dash“ wird Freemium

Der Klassiker Monster Dash hat ein Update erhalten, das man lieber nicht installieren sollte.

Monster DashZuerst hatte ich mich über die Gratis-Aktion von Monster Dash (App Store-Link) gefreut, doch schnell stellte sich Ernüchterung ein. Auch wenn neue Inhalte geliefert wurden, hat Monster Dash von Premium auf Freemium gewechselt.

Der Endless-Runner Monster Dash zählt im App Store zu den alten Hasen – und darf als Klassiker bezeichnet werden. Im August 2010 wurde das Spiel veröffentlicht und hat sich seither großer Beliebtheit erfreut – damit ist jetzt aber Schluss.

Monster Dash integriert ab sofort klassische Freemium-Elemente. Wartezeiten, In-Game-Währung, reichlich In-App-Käufe und begrenztes Spielvergnügen. Mit einem Level-System könnt ihr Barry nun Erfahrungspunkte sammeln sehen, damit ihr die Power-Ups öfter und länger einsetzen könnt. Zudem gibt es für jedes gekillte Monster Münzen, die allerdings meistens so wegspringen, das man nur einen Bruchteil dieser einsammeln kann.

Jetzt mit Wartezeiten, In-App-Käufe und Energie-System

Die zuvor zufällig ausgewählten Waffen müssen jetzt vor jedem Start käuflich erworben werden, was generell okay ist, allerdings sind die Preise für mehr Munition und bessere Waffen immens gestiegen, so dass ein In-App-Kauf fast unumgänglich ist. Viel schlimmer ist jedoch der neue Energie-Timer, der nur noch ein begrenztes Spielen ermöglicht.

Entweder ihr nehmt dann Wartezeiten in Kauf oder überbrückt diese mit ein paar teuren Juwelen. Auch wenn das Hinzufügen neuer Element gut gemeint ist, werdet ihr jetzt noch schneller den Tod finden – und somit auch eure Leben deutlich schneller verspielen.

Mit dem Update hat Halfbrick Monster Dash wirklich verschlimmbessert. Ja, zum Start des Spiels haben die Entwickler viel Geld verdient, mit der Zeit sind die Verkäufe sicherlich stagniert und da es keine In-App-Käufe gab, wurden auch nur wenige Einnahmen generiert. Dennoch hätten wir uns gewünscht, wenn Halfbrick diesen Klassiker nicht verändert hätte – eine Fortsetzung als Freemium-App wäre eine akzeptable Lösung gewesen.

Kommentare 7 Antworten

  1. Finde ich wie immer eine Frechheit. Ein gutes, und beliebtes Spiel scheinbar kostenlos anbieten, wobei der eigentliche Zweck der ist, dass der Userkreis vergrößert wird, damit beim anschließenden Freemium Update genug Idioten als potentielle Käufer vorhanden sind. Und die, die damals schon für die App bezahlt haben sind mal wieder die Leidtragenden.
    Anstatt sie einfach eine Freemium-Version in den AppStore stellen.
    Ich bin dann mal auf dem Weg der App eine Bewertung da zulassen.

  2. gibt es keine Beispiele für eine Sammelklage wegen einer Premium auf Freemium Umstellung? Es gibt Leute, die für das Spiel bezahlt haben, die werden betrogen..

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