Apple gibt iOS 4.3 zum Download frei

Der angekündigte Termin war eigentlich der 11. März, doch iOS 4.3 steht ab sofort zum Download bereit.

Warum Apple das neue Betriebssystem früher als geplant veröffentlicht ist ein Rätsel. Auch durch die Zeitverschiebung ist es nicht zu erklären. Wer die Keynote verfolgt hat, wird die neuen Funktionen schon kennen.

Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick: Der mobile Browser Safari hat eine neue Engine bekommen, die jetzt doppelt so schnell arbeiten soll als die bisherige. Dadurch sollen die meisten Webseiten schneller geladen werden können. Auch iCab Mobile und alle anderen Browser (mit Ausnahme von Opera Mini) setzen auf die Safari-Engine und können somit auch vom Update profitieren.

Zudem können alle iPhone 4 Besitzer die “Personal Hotspot”-Funktion nutzen, die wir gleich noch genauer Beleuchten werden. Mit dem neuen Fature HomeSharing kann man ab sofort die eigene iTunes-Bibliothek auf sein iOS-Gerät streamen.

iOS 4.3 kann über iTunes geladen und installiert werden. Allerdings kann das Update nicht mehr auf dem iPhone 3G oder älter installiert werden. Habt ihr das Upgrade schon durchgeführt?

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iAd: Apple auf der Suche nach Werbekunden

Vor fast einem Jahr hat Apple iAd vorgestellt. Aber was ist aus dem Werbedienst geworden?

Bei der Vorstellung von iAd waren wohl nicht nur die Nutzer begeistert: Endlich einmal sinnvolle, interaktive Werbung und deutlich mehr als nur einfache Banner, die man im Normalfall sowieso gekonnt ignoriert. Große Marken sollten mit iAd werben, spannende Werbekampagnen schalten, sogar kleine Spielen wären möglich gewesen.

Doch nicht nur in den USA lief iAd äußerst schleppend an, sondern auch in Europa. In Deutschland haben wir seit dem Start im Januar erst eine richtige Werbekampagne gesehen, die von Renault stammte. Das ist aber auch schon eine Zeit her.

Der Grund für die schleppenden Buchungen könnte durchaus damit zusammenhängen, dass Apple zu Beginn einen Mindestwert von einer Million US-Dollar für eine Buchung verlange, der später auf immerhin 500.000 US-Dollar reduziert wurde.

Aber auch für diesen Mindestpreis scheint Apple seine vielen Werbeplätze nicht füllen zu können. Anders können wir uns die Tatsache, dass Apple nun sogar kleine Entwickler ganz gezielt und direkt anschreibt und ihnen iAd-Kampagnen anbietet, nicht erklären.

So landete vor einigen Tagen eine E-Mail in unserem Briefkasten, der uns ganz direkt auf die Werbemöglichkeiten mit iAd hinwies. Und immerhin steckt hinter unserem Projekt kein großer Verlag oder eine Firma, sondern lediglich eine Handvoll faszinierter Studenten.

Der Einstiegspreis für eine Entwicklerkampagne liegt übrigens bei schlappen 5.000 US-Dollar. Unter diesem Umständen darf man jedenfalls gespannt sein, wann iAd offiziell als Flop abgestempelt wird… Foto: Apple

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Keynote: Video-Aufzeichnung jetzt online

Kurz und schmerzlos wollen wir euch das Video zur gestrigen Apple-Keynote präsentieren. Die Themen noch einmal kurz im Überblick: Das iPad 2, iOS 4.3 und bei beiden Apps iMovie und Garageband. Das Video könnt ihr euch entweder direkt hier anschauen, wir haben es über Youtube eingebettet. Alternativ findet ihr die Apple Keynotes auch direkt in iTunes als eigenen Podcast.

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iOS 4.3: Die Neuerungen im Betriebssystem

Neben dem neuen iPad hat Apple heute auch das iOS 4.3 vorgestellt. Es wird ab dem 11. März für alle Geräte ab dem iPhone 3GS verfügbar sein.

Kommen wir zu den Neuerungen des neuen Betriebssystem für iPhone und iPad. Safari hat eine neue Engine bekommen, die auf den Namen Nitro JavaScript hört und doppelt so schnell arbeiten soll wie zuvor. Des Weiteren gibt es nun HomeSharing, das für iPad und iPhone verfübgar ist. Damit wird man kinderleicht die iTunes-Bibliothek auf sein iOS-Gerät streamen können. Außerdem wird AirPlay weiter verbessert, so dass man vom iPad und iPhone noch mehr Inhalte auf noch mehr AirPlay-Geräte streamen kann.

Außerdem wird man auf dem iPad ab sofort wieder einstellen können, ob der kleine Schalter an der Seite das iPad still schalten oder der Rotationslock aktiviert werden soll. Ebenfalls schon angekündigt war die „Personal Hotspot“-Funktion, die aber nur auf dem iPhone 4 verfügbar sein wird.

Wer den Mac kennt wird auch FotoBooth kennen. Das kleine Programm wird es jetzt standardmäßig auf dem iPad 2 geben, womit man sich selbst fotografieren und schöne Effekte hinzufügen kann. Da das iPad nun über eine Front-Kamera verfügt, wird es in iOS 4.3 auch FaceTime geben. Allerdings ist es auch möglich über die Kamera auf der Rückseite zu „facetimen“.

All diese Neuerungen werden ab dem 11. März zum Download zur Verfügung stehen, allerdings kann iOS 4.3 nicht mehr auf dem iPhone 3G installiert werden.

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Neuheit: Apple präsentiert das iPad 2

Das neue iPad ist schneller und hat ein neues Design. Steve Jobs hat es heute in San Francisco vorgestellt.

Mit einer zweimal so schnellen CPU bringt Apple das iPad auf den Markt – zum ersten Mal wurde sogar ein Dualcore verbaut, der besonders sparsam im Verbrauch sein soll. Sogar eine weiße Version will man anbieten.

Auch an der Grafik hat sich einiges getan. Der neue A5-Chip sorgt für eine neunmal schnellere Grafik. Die Spieler dürfen sich auch über das bereits aus dem iPhone bekannte Gyroskop freuen. Wie von vielen Gerüchteköchen schon vermutet, gibt es zwei Kameras. Eine auf der Frontseite verbaute Kamera wird FaceTime ermöglich, auf der Rückseite ist eine zweite Kamera verbaut.

Irgendwie hat es Apple doch geschafft, das iPad noch dünner zu machen. Wir wissen zwar nicht genau, wo man gespart hat, 33 Prozent fallen allerdings weg. Nur noch 8,8 Millimeter soll es dick sein – damit ist es sogar einen halben Millimeter dünner als das iPhone 4.

Weniger Dicke heißt natürlich weniger Gewicht. Etwas mehr als einen Pfund, genau 589 Gramm wiegt das neue Modell – ein durchaus beachtlicher Wert.

Am Preis der iPads hat sich nichts getan. Das kleinste Modell startet bei 499 US-Dollar, man kann von 499 Euro ausgehen. Für 64GB mit UMTS-Unterstützung zahlt man 829 US-Dollar.

Ab dem 25. März wird es schon in Deutschland erhältlich sein, in Amerika ist man zwei Wochen früher dran. Durchaus auszuhalten, oder etwa nicht?

Weitere Neuerungen im Überblick:

  • VideoOut mit FullHD in 1080p, ein Adapter für alle Apps
  • CDMA-Version für das Verizon-Netz
  • Neue ultraflache Hülle mit Standfunktion,Magnet-Halterung

Foto: Apple

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iPad: Liefersituation in den USA angespannt

Was erwartet Apple-Fans am 2. März? Noch weiß es niemand so genau. Nachrichten aus den USA gibt es trotzdem.

Dass Apple am kommenden Mittwoch um 19:00 Uhr deutscher Zeit das neue iPad präsentieren wird, ist wohl längst kein Gerücht mehr. Immer wieder tauchen neue Einzelheiten auf, auch das eine oder andere Bild ist zu finden. Aber was stimmt und was nicht, werden wir wohl erst in etwas mehr als 24 Stunden erfahren.

Etwas ganz anderes hat 9to5Mac erfahren: Anscheinend wurden einige Apple-Händler davon in Kenntnis gesetzt, dass die Liefersituation der iPads derzeit sehr angespannt sei. Die Tatsache, dass Apple kaum noch aktuelle iPads ausliefert, würde natürlich für eine schnelle Veröffentlichung des Nachfolgers sprechen.

Wir gehen weiterhin davon aus, dass eine Veröffentlichung zunächst exklusiv in den USA geschehen wird. Einen kleinen Einblick in unsere Meinungen zu diesem Thema haben wir euch ja schon in unserem Pro-und-Contra-Blog zusammengefasst.

Zum Schluss noch einmal kurz zusammengefasst, was alles neues im iPad 2 stecken könnte: Schnellere Hardware, insbesondere RAM und CPU. Kameras für FaceTime und Fotoschnappschüsse. Eine leicht veränderte, eventuell flachere Bauform. SD-Kartenslot und ein Thunderbolt-Anschluss/Adapter für die neuen Macbooks.

Was uns wirklich erwarten wird, weiß noch niemand. Wir sind jedenfalls gespannt und werden die Keynote am Mittwoch ganz genau verfolgen.

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iPad 2: Event am 2. März

Wir wollen uns gar nicht lang mit den Gerüchten aufhalten: Das iPad 2 wird vorgestellt.

Erst vor wenigen Momenten hat Apple mit dem Versand von Einladungen an Pressevertreter begonnen. Am 2. März lädt man zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Come see what 2011 will be the year of“.

Natürlich ist noch nicht offiziell bestätigt, dass bei der Veranstaltung auf das iPad 2 vorgestellt wird. Die Icon-Grafik mit Einblick auf ein iPad, das sich äußerlich anscheinend nicht vom derzeitigen Modell unterscheidet, lässt aber sicher die ersten Rückschlüsse zu.

Man kann davon ausgehen, dass Apple die Veranstaltung abermals in einem Live-Stream übertragen wird, vermutlich ab 19:00 Uhr deutscher Zeit. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.

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Apple stellt Abo-Modell offiziell vor

Dass Apple ein neues Abo-Modell einführt, ist seit Anfang Februar kein Geheimnis mehr. Nun gibt es aber die vollen Details.

In den vergangenen Wochen hat sich Apple bei den Verlagen nicht gerade beliebt gemacht, denn man schien die Anbietern von Zeitschriften und Zeitungen dazu zu zwingen, ihr Abo-Modell voll auf die In-App-Käufe umzustellen und damit garantiert 30 Prozent der Einnahmen an Apple abzutreten.

Mit dem erstmals bei der US-Zeitung verwendeten Abo-Modell (was momentan aber noch gar nicht verwendet werden kann, da es die Zeitung bis Ende Februar kostenlos gibt) sollen iPhone- und iPad-Nutzer einfach Abos abschließen können, die nur auf Wunsch automatisch verlängert werden.

Im Normalfall gehen, wie es üblich ist, 30 Prozent der Einnahmen an Apple und 70 Prozent an den Verleger. Außerdem verfolgt Apple eine weitere Philosophie: „Wenn der Anbieter einen bestehenden oder neuen Kunden für die App gewinnt, darf er 100 Prozent des Ertrags behalten und Apple verdient nichts“, lautet ein Zitat von Steve Jobs aus einer aktuellen Pressemitteilung.

Die Kritik der Verleger scheint sich Apple übrigens doch zu Herzen zu nehmen. Zwar werden bei Abo-Abschluss keine Kundendaten automatisch an den Verlag weitergeleitet, der Nutzer soll allerdings eine Möglichkeit erhalten, die Übermittlung zu aktivieren.

Wir finden die von Apple getroffene Regelung richtig gut, alle drei Parteien sollten davon profitieren können. Apple kann 30 Prozent verdienen und lockt Verlage in den App Store, die Verlage können 100 Prozent Einnahmen kassieren und bekommen neue Kunden… Und der Kunde kann selbst bestimmen, wer seine Daten bekommen soll, wie lange ein Abo dauert und ob es sich automatisch verlängern soll. Was denkt ihr?

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Gerüchte: iOS 4.3 am 28. Februar?

Wie wir es schon geahnt hatten, gab es weder am Sonntag noch am Montag eine neue Version des iOS. Nun soll es am 28. Februar so weit sein.

Viele Webseiten hatten den 14. Februar ins Visier genommen und erwarteten ein Valentinsgeschenk von Apple – in Form eines Updates, genauer gesagt iOS 4.3. Von diesem Gerücht waren wir wenig überzeugt, zu knapp war die Zeit bemessen. Nun scheint man sich auf den 28. Februar einzuschießen, der Grundstein dieses Gerüchts liegt bei den Kollegen von 9to5mac.com.

Der Hintergrund: Die iPad-Zeitung The Daily kommt mit einem neuen Abo-Modell daher, das eigentlich erst mit iOS 4.3 eingeführt werden sollte. Die Zeitung gibt es aber schon seit Anfang Februar, sie startete mit einer zweiwöchigen kostenlosen Probephase. Die Probezeit wurde nun verlängert – bis zum 28. Februar (bei uns sogar bis zum 1. März).

Die Wahrscheinlichkeit: In der Gerüchteküche wird natürlich jedes kleine Anzeichen gesucht, auf das man irgendein Gerücht stützen kann. Vor dem Release von iOS 4.3 wird Apple allerdings eine Golden Master-Version an die Entwickler verteilen, quasi als Generalprobe. Danach sollten es nur noch ein bis zwei Wochen zur eigentlichen Erscheinung sein. Es müsste sich also in den nächsten Tagen etwas tun, damit es mit dem 28. Februar klappt.

Die Neuerungen: Neben dem bereits angesprochenen Abo-Modell wird es eine Hotspot-Funktion geben. Damit kann die eigene Internetverbindung per WLAN oder Bluetooth mit bis zu fünf weiteren Geräten geteilt werden. Die interessanten Fingergesten für das iPad hat Apple allerdings schon wieder gestrichen.

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Universal-Ladegerät: Apple schwimmt gegen den Strom

In der Europäischen Union gibt es bald einen universellen Ladeanschluss für Handys. Apple macht nicht mit.

Im Laufe der vergangenen Woche habt ihr sicher einige Meldungen über das neue Universal-Ladegerät aufgeschnappt, zu dessen Verwendung und Unterstützung sich 14 Hersteller in der EU zusammengeschlossen haben. Wer hätte es gedacht: Apple macht nur halb mit.

Eigentlich wäre das gleich ein nächstes Thema für einen „Pro und Contra-Artikel“, aber heute haben wir uns ja schon um ein anderes Thema gekümmert – was allerdings gar nicht so viel anders ist.

Statt dem Micro-USB-Anschluss, auf den sich die anderen Hersteller geeignet haben, will Apple weiter am Dock Connector festhalten. Auf den ersten Blick ist das natürlich praktisch, da so vorhandenes Zubehör – wie etwa Soundanlagen – weiter kompatibel bleibt.

Um die Norm der EU zu erfüllen, reicht allerdings auch ein Adapter – in diesem Fall vom Dock-Connector auf den Micro-USB-Anschluss, damit man mit seinem Apple-Ladegerät auch andere Smartphones laden kann. Problematischer wird es wohl in die andere Richtung: Denn wenn alle anderen nur noch per Micro-USB laden, schaut ein Apple-Nutzer im Zweifel in die Röhre.

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iPad 2 bereits in Produktion gegangen?

Wir sind ja große Fans der Gerüchteküche. Es gibt mal wieder Neuigkeiten zum iPad 2.

Vor ziemlich genau einem Jahr hat Steve Jobs, damals ganz locker auf einem Sofa sitzend, das iPad vorgestellt. Das iPad 2 wird der Apple-CEO nicht vorstellen können, schließlich muss er sich derzeit eine krankheitsbedingte Auszeit nehmen. Eine Präsentation des iPad 2 scheint aber nun unmittelbar bevor zu stehen.

Das Wall Street Journal, immerhin nicht irgendeine Adresse in der amerikanischen Medienwelt, will aus seinen immer sehr gut informierten Quellen erfahren haben, dass das iPad 2 bereits in die Produktion gegangen sei.

In Sachen Technik konnten die Kollegen aus den USA allerdings keine neuen Geheimnisse lüften. Wie bereits in der Vergangenheit vermutet wurde, soll das iPad 2 in einem etwas flacheren Design, einem schnelleren Prozessor und mehr Arbeitsspeicher kommen.

Während der SD-Kartenslot immer noch als wahrscheinlich erscheint, gibt auch das Wall Street Journal dem Retina-Display eine Absage – hier geht man sogar davon aus, dass die Auflösung nicht verändert wird. Wie immer darf man gespannt sein, was Apple am Ende auspacken wird. Foto (iPad): Apple

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In-App-Zwang: Apple rudert ein wenig zurück

Angefangen hat alles in den Niederlanden, den Höhepunkt hat es bei Sony erreicht. Nun verteidigt Apple seine eigenen Richtlinien.

Schon vor einigen Wochen wurden Zeitungen in den Niederlanden angewiesen, ihre Zeitungsabos nicht kostenlos anzubieten oder über externe Zahlungswege zu verkaufen, sondern einen In-App-Kauf zu aktivieren. Der Grund schien schnell gefunden: Apple will 30 Prozent vom Kuchen abbekommen.

Am Wochenende hat es nun die Sony Reader-App erwischt, in der man E-Books nur über ein Bezahlsystem von Sony bekommen konnte. Die App flog hochkant aus dem App Store, aber andere Apps, wie etwa der Amazon Kindle oder der US-Filmdienst Netflix, funktionieren nach diesem Prinzip.

Nun hat Apple gegenüber „The Loop“ erklärt, dass man die eigenen Richtlinien nicht geändert hat, was tatsächlich stimmt. Nach der laut gewordenen Kritik rudert Apple im gleichen Schritt aber etwas zurück: „Wir erwarten, dass Applikationen, die ihren Nutzern eine Möglichkeit bieten, Inhalte außerhalb der App zu kaufen, die gleiche Option auch per In-App-Kauf .“

Nun wird es natürlich spannend, wie sich die Preise entwickeln werden. Wie hoch wird die Preisdifferenz zwischen dem Bezahlsystem eines Verlages, das vermutlich deutlich aufwändiger zu bedienen ist, und dem einfachen und simplen In-App-Kauf, bei dem allerdings 30 Prozent an Apple gehen? Wie viel Geld würdet ihr extra zahlen, wenn es für euch weniger Aufwand bedeutet?

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Apple stellt Update für Verizon-iPhone zur Verfügung

Es gibt ein neues Update für das iPhone. Bevor ihr aber alle zum nächstbesten Computer rennt: Bringen tut es nichts.

Das iPhone iOS 4.2.6 wurde pünktlich zum bevorstehenden Marktstart des CDMA-iPhones im amerikanischen Verizon-Netz auf die Update-Server geladen, wird bei uns aber nicht als verfügbarer Download in iTunes angezeigt.

Im iOS 4.2.6 befinden sich keine neuen Features (abgesehen vom bereits angekündigten mobilen Hotspot), alles bleibt beim alten. Es wird lediglich die Kompatibilität zum technisch leicht modifizierten US-iPhone hergestellt, das am 10. Februar in den Handel kommt.

Wer hierzulande auf  Funktionen wie den mobilen Hotspot wartet, wird sich noch bis zum Release von iOS 4.3 gedulden müssen. Momentan befindet sich die zweite Beta-Version im Umlauf, wir rechnen nicht vor März mit einer Veröffentlichung.

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Fishlabs: App Store braucht Premium-Segment

Ein Spiel von Fishlabs habt ihr sicher schon einmal auf eurem iPhone oder iPad gestartet. Doch lange war gar nicht klar, dass die Hamburger Firma für Apples-Geräte entwickelt.

Allen voran die Top-Titel wie Galaxy on Fire 3D oder Galaxy on Fire 2, Kundenprojekte wie Waterslide Extreme oder Auto-Simulationen von Volkswagen – Fishlabs bietet eine breite Palette an Titel an, die allesamt auf der hauseigenen 3D-Engine beruhen.

Aber hättet ihr gedacht, dass es beinahe überhaupt nicht zu alledem gekommen wäre? „2008 kontaktierte uns ein Apple Developer Relations Manager, um Fishlabs als iPhone-Entwickler zu gewinnen“, wird Andreas Stecher in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Maclife zitiert.

Doch anstatt purer Begeisterung, immerhin hätte man vorab ein Developer Kit für die Entwicklung zur Verfügung gestellt bekommen und wäre beim Start des App Store vertreten gewesen, hielt man sich zurück. „Wir waren skeptisch, ob der App Store und das iPhone ein Erfolg werden würden und haben erstmal ein halbes Jahr gar nichts gemacht…“

Mittlerweile hat sich dieses „gar nichts“ doch zu einem echten Erfolg entwickelt. Galaxy on Fire 2 wurde nach dem Release direkt zum iPhone-Spiel der Woche gekürt und dürfte sich schon bald refinanziert haben. Das geht allerdings auch nur, weil man bei Fishlabs nicht auf die Billig-Mentalität und 79 Cent Apps setzt – schließlich will die Entwicklung auch bezahlt werden.

„Der App Store braucht ein Premium-Segment, eine Kategorie für hochwertige Titel“, findet Kai Hitzer, ebenfalls im Gespräch mit der Maclife. „Die Masse an kostenlosen und mit 79 Cent quasi-kostenlosen Apps ist eine Gefahr für hochwertige Produktionen.“ Die Frage ist nur, wie man dem Kunden diese Befürchtung vor Augen führen kann. Andreas Stecher legt nach: „Apple hätte die Billig-Apps nie zuzahlen sollen. Der niedrigste Preis im App Store sollte bei 2,39 Euro liegen.“

Mit den Entwicklern von Fishlabs sind wir uns jedenfalls einig: Für ein gutes Spiel darf man gerne mal zwischen fünf und zehn Euro ausgeben. Und wer sich zum Beispiel davor scheut, 7,99 Euro für die aktuelle Version des Weltraum-Krachers zu bezahlen, bekommt den Vorgänger Galaxy on Fire 3D weiterhin geschenkt – als Appetizer…

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App Store-Probleme: Wo sind die Sterne hin?

Heute läuft der App Store wohl nicht ganz rund. Es dreht sich um die Bewertungen.

In unserem Briefkasten häuften sich die E-Mails, auch uns ist es bereits aufgefallen: Im mobilen App Store scheint es derzeit erhebliche Probleme mit der Anzeige der Sterne in der Übersicht zu geben. Auch wenn sie immer mal auftauchen und alles wieder zu funktionieren scheint  – auffällig ist das Phänomen schon.

Wie ihr am Screenshot und vielleicht auch auf eurem iPhone sehen könnt, fehlen zum Beispiel in den Top-25-Listen oder auch auf der Startseite die altbewährten Sterne. Wir haben uns natürlich auch gefragt, woran das liegen kann.

Wir gehen nicht davon aus, dass Apple etwas grundsätzliches am System der Sternebewertung ändert. Dagegen spricht, dass die Sterne immer wieder auftauchen und auch richtig angezeigt werden, wenn man sich die Detailinformationen zu einer App anzeigen lässt.

Vielmehr vermuten wir, dass es sich einfach um einen temporären Fehler im System oder der Server handelt. Also kein Grund, sich Sorgen oder Gedanken zu machen. Schließlich gilt: Nobody is perfect…

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