Blogsy: Mobiles bloggen auf dem iPad

Einige Nutzer unter uns haben bestimmt einen eigenen Blog und nutzen dafür die Software von WordPress.

Auch wir sind nicht immer zu Hause und sitzen am Rechner und arbeiten fleißig für appgefahren. Doch was ist wenn ein Fehler im Artikel ist? Oder ein falscher Link gesetzt ist? Ein Rechtschreibfehler den man mal eben beheben möchte? Die jetzige Lösung ging immer über das iPhone: Safari öffnen, ins Backend von appgefahren und mühselig auf dem kleinen Bildschirm die richtige Textstelle finden.

Doch mit Blogsy gehört das der Vergangenheit an. Die iPad-App ist seit Anfang April im App Store vertreten und ist allerdings nur in englischer Sprache verfügbar. Blogsy ist das mobile Backend für deinen WordPress Blog!

Bevor man mit der App überhaupt arbeiten kann, muss der eigene Blog in den Einstellungen eingetragen werden. Hat man einen Blog auf WordPress.com genügt das Login, bei einem selbst-gehosteten WordPress-Blog, müssen URL, Name und Passwort hinterlegt werden. Allerdings sollte man darauf achten, dass die XML-RPC-Schnittstelle aktiviert ist, ansonsten hat man keinen Zugriff auf den eigenen Blog. In den Einstellungen wird genau beschrieben, wo der Zugriff aktiviert werden kann.

Mit Blogsy können ganz einfach neue Artikel angelegt und geschrieben werden. Bilder können aus Flickr oder Picasa direkt eingebunden werden – das gleiche gilt für YouTube-Videos. Artikel können direkt publiziert werden, als Entwurf gespeichert oder für einen späteren Zeitpunkt geplant werden.

Zudem ist es möglich, sich alle Artikel in einer Liste anzeigen zu lassen, um diese zum Beispiel weiterverarbeiten zu können. Was hier fehlt sind selbst definierte Felder oder Ähnliches. Zur Verfügung stehen „nur“ die Standard-Funktionen von WordPress.

Man kann zwischen der HTML- und Entwurfsansicht wechseln, in dem man einfach mit dem Finger nach rechts oder links wischt. Natürlich stehen auch die Textwerkzeuge wie Fett-Schrift, Kursiv, Liste, Blocksatz oder Zitat zur Verfügung. Links können ebenfalls eingebaut werden.

Blogsy ist für Blogger eine wirklich sehr interessante App, da sie gut strukturiert und einfach zu bedienen ist. Wer auch mobil an seiner Webseite arbeiten möchte, muss für Blogsy einen Preis von 2,39 Euro hinlegen, der sich aber schnell bezahlt macht.

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Flugzeug-Gefecht: MetalStorm Online

Vor vier Tagen erschienen, nun auf Platz eins der meistgeladenen iPad-Apps und Platz zwei in den iPhone-Charts.

Aus diesem Grund werfen auch wir einen Blick auf das kostenlose Mehrspieler-Düsenjet-Kampfspiel. MetalStorm Online (App Store-Link) ist eine Universal-App und kann somit auf iPhone und iPad installiert werden.

Das Spiel an sich ist im ersten Test ganz gut. Die Grafik unterstützt das Retina-Display und auch auf dem iPad erhält der Nutzer nette Texturen. Anfangs wählt man sein Flugzeug, die Bewaffnung und die Rüstung. Danach kann es auch schon ins Gefecht gehen.

Zur Auswahl steht der Einspieler- und Mehrspielermodus. Im Solo-Kampf muss man Angriffswellen überstehen und gegnerische Flugzeuge vom Himmel holen. Im Multiplayer kann man gegen Freunde oder aber auch gegen Spieler aus der ganzen Welt ein Duell starten. Die Steuerung ist okay und sollte vorher kurz kalibriert werden.

Doch kommen wir zu den Schattenseiten von MetalStorm Online. Im Spiel benötigt man Geld, um sein Flugzeug zu verbessern oder um weitere Waffen kaufen zu können. Das virtuelle Spielgeld kann via In-App-Kauf erworben werden, allerdings sind die Preise ziemlich teuer. 150 Münzen kosten 3,99 Euro, wer direkt 2.500 Münzen möchte muss dafür 39,99 Euro hinblättern. Wer einen langen Atem hat, bekommt auch im Spiel selbst etwas Geld.

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Neue Puzzle-App Catch the Candy

Nein, die App ist kein billiger Abklatsch von Cut the Rope. Das kleine 79 Cent Spiel ist erst vor wenigen Tagen erschienen und fährt recht gute Bewertungen ein.

Wer schon das oben genannten Spiel Cut the Rope mochte, wird auch Catch the Candy (iPhone | iPad) mögen. Ziel des Spieles ist es nämlich, die Süßigkeit zu erlangen. Das kleine lila Plüschtier kann sich mit seiner Zunge an vielen Gegenständen festhalten und zieht sich an diesen hoch.

Allerdings stehen auch Gefahren und Hindernisse im Weg, die das Spiel erschweren. So muss man den Candy beispielsweise erst befreien, um an ihn ranzukommen. Insgesamt gibt es 53 Level und eine Anbindung zum Game Center sowie zu OpenFeint. Das folgende Video (YouTube-Link) zeigt, was in dem Spiel gemacht werden muss.

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Backrezepte als App – Träume oder eher nur Schäume?

Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen! Nicht ganz, aber die Rezepte-App „Kuchenträume – Backrezepte für das süße Glück HD““ lockt uns.

Sein iDevice kann man ja bekanntlich für vieles nutzen, ob der gebackene Kuchen durch App-Hilfe besser schmeckt, sei mal dahin gestellt. Derzeit ist die iPad-App (App Store-Link) für 1,59 Euro zu erwerben, für das iPhone (App Store-Link) kostet sie 79 Cent. Sobald man die App startet, bekommt man die Möglichkeit zwischen Home, Rezepte, Backbuch und Einkaufsliste zu wählen.

Auf der Start bzw. Homeseite wird man auf weitere Apps des Herstellers verwiesen, außerdem kann man den Support zur Bedienung von „Kuchenträume“ in Anspruch nehmen. Unter der Rubrik „Rezepte“ findet man zwei Listen die nach oben und unten scrollbar sind, wobei man sich für eines der etwa 30 Rezepte entscheiden kann.

Saisonale Updates sorgen für Abwechslung im Backofen. Die Auswahl reicht von original Sachertorte über kalter Hund, bis hin zu Schlaraffenlandwaffeln die mittels eines appetitanregenden Vorschaubildes ergänzt werden. Das Layout sieht sehr nach liebevollen, hausgemachten Kuchen á la Mama aus. Kleine kitschige Blümchen, Holzplankenhintergrund, schöne Schreibschrift, lassen alles sehr nach romantischer Landküche wirken und machen Hunger auf mehr.

Ist der Kuchen ausgewählt, kann man sich wie auf einer Pinnwand das Bild zum jeweiligen Kuchen, die Zutatenliste, sowie die Anleitung zum Zubereiten ansehen. Hier muss man nun viel scrollen. Die Anleitung besteht pro Rezept aus mehreren Schritten, die durch seitliches Scrollen step by step angesehen werden kann. Infos wie Backzeit oder Kalorien werden leider immer als letztes genannt. Die Aufteilung ist unserer Meinung nach eher unvorteilhaft, da das viele scrollen während des Backens nervig sein kann. Das aktuelle Rezept kann man per Email verschicken, wobei diese Ansicht witzigerweise übersichtlicher ist als in der App direkt.

Zur Qualität der Rezepte können wir leider nicht viel sagen, da wir keine ambitionierten „Kuchenbäcker“ sind und wir unsere Kuchen lieber von der Konditorei um die Ecke holen.

Es besteht die Möglichkeit die Zutatenliste unter der Rubrik Einkaufsliste vorzumerken, so dass man auf einen Blick sieht, was man noch benötigt. Die bereits vorhanden Zutaten, kann man praktischerweise mit einem Häkchen versehen. Ein Zähler zeigt an, wie viele Zutaten man noch besorgen muss.

Unter der Rubrik Backbuch kann man seine Rezeptfavoriten abspeichern und hat somit seine Lieblingskuchen immer sofort parat – wobei das Suchen bei nur 30 Rezepten nicht viel mehr Zeit in Anspruch nehmen dürfte, als der Weg über die zuvor abgelegten Favoriten…

 

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Filmstarts: Filme, Trailer, Kinoprogramm

Die Universal-App Filmstarts (App Store-Link) gibt es seit dem 20. April und wurde bis heute schon mit zwei Updates versorgt.

Filmstarts hat sich schon jetzt durchgesetzt und befindet sich auf auf Platz fünf der meistgeladenen iPad-Apps. Aber auch im iPhone-Bereich mischt die App oben mit.

Aus dem Namen kann man direkt folgern, worum es in der App geht. In Kategorien sortiert werden Informationen zu Filmen, Serien und Stars gezeigt, allerdings gibt es auch viele Bilder und Videos. Insgesamt umfasst die Datenbank mehr als 23.000 Filme, 2.400 Serien, 2.000 Kinos und 200.000 Stars.

Natürlich gibt es eine Suche, damit man Filme oder Serien auf anhieb findet. In der Detailansicht gibt es einen Trailer (meist sogar auf deutsch), eine Zusammenfassung, Kritiken, Spielzeiten in den Kinos und allgemeine Informationen zum Film.

Des Weiteren kann man sich Kinos in der Nähe anzeigen lassen und sogar dessen Programm aufrufen. Wenn man sich bei Filmstarts registriert können Favoriten gespeichert werden. Unter Meine Filme, Meine Serien etc. kann man schnell und einfach aktuelle Informationen nachlesen.

Die kleine Applikation ist gut strukturiert und bietet wirklich viele Zusatzinformationen. Filmstarts ist eine Universal-App und komplett kostenlos.

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Gewinnspiel: Wir verschenken 10 Euro

Diesmal können wir nicht mit dem Satz „Wie an jedem Sonntag gibt es heute ein Gewinnspiel“ beginnen, da wir einige Wochen Pause gemacht haben.

Der ein oder andere wird es mitbekommen haben, dass die letzten Gewinnspiele alle ein wenig aus dem Ruder gelaufen sind beziehungsweise tot diskutiert wurden. Wir versuchen es erneut und wollen euch heute mit einem eher unspektakulären Gewinnspiel beglücken.

In der Vergangenheit haben wir ein solches Gewinnspiel schon einmal durchgeführt und die Resonanz war durchweg positiv. Wie immer ist auch dieses Gewinnspiel an einige Bedingungen geknüpft. Wir verteilen ein Budget von maximal 10 Euro – eure Wunsch-App darf also nicht teurer sein. Unter allen Einsendungen erstellen wir eine zufällige Liste und sortieren wie folgt aus:

Beispiel: Die erste Person in der Liste verbraucht mit ihrer App 5,99 von 10 Euro. Sollte Person 2 eine App gewählt haben, die mehr als 4,01 Euro kostet, geht sie leer aus, Teilnehmer 3 bekommt seine 79 Cent-App allerdings. Das geht so lange, bis die gesamten zehn Euro verbraucht sind – ganz einfach, oder nicht?

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr uns eine Email an contest [at]appgefahren.de mit dem genauen (!) Titel eurer Wunsch-App im Betreff schicken (man kann auch direkt aus der App heraus eine Email senden, allerdings solltet ihr dort den Empfänger in contest [at]appgefahren.de ändern!). Einsendeschluss ist der kommende Mittwoch (18. Mai) um 12 Uhr. Pro Person ist nur eine Teilnahme erlaubt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und Apple ist nicht als Sponsor tätig.

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Text-Editor Textastic erhält weiteres Update

Über den Text-Editor Textastic (App Store-Link) haben wir in der Vergangenheit schon einmal berichtet, doch nun gibt es ein weiteres, recht großes Update.

Textastic ist wohl der beste Editor mit Syntax Highlighting für das iPad. Insgesamt werden über 80 verschiedene Dateitypen wie HTML, XML, Java, CSS, SQL, Python und viele weitere unterstützt.

Das letzte Update hat eine FTP-Anbindung mit sich gebraucht, nun wird auch der Dienst iDisk unterstützt. Außerdem gibt es ein neues Cursor-Navigations-Rad zur einfachen Text-Auswahl und ein globales Passwort, um Dateien und Verbindungen zu schützen.

Außerdem wurden schon vorhandene Funktion verbessert. So zeigt die Zoom-Funktion nun den Vergrößerungsfaktor an und rastet bei 100% ein, die Schriftgrößen-Auswahl wurde überarbeitet und viele kleine Fehler behoben.

Wer sich für das 7,99 Euro Textastic entscheidet, bekommt nicht nur eine gute iPad-App, sondern auch regelmäßige Updates, die das Programm immer weiter verbessern.

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Adventure zum kleinen Preis: City of Secrets HD

Wir wollen nicht, dass ihr euch am Sonntag langweilt. Für die nötige Unterhaltung könnte City of Secrets HD (App Store-Link) sorgen.

Dass erst am 23. März 2011 erschienene Spiel ist mit einem Umfang von 341 MB sicherlich kein leichter Brocken. Gut verdaulich ist dagegen der Preis: Noch das gesamte Wochenende gibt es City of Secrets HD für 79 Cent statt 3,99 Euro – das entspricht einem Rabatt von rund 80 Prozent.

Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle von Rex und Mr. Moles, es gilt spannende Abenteuer zu überstehen. Im US-Store hat City of Secrets HD eine durchschnittliche Wertung von viereinhalb Sternen erhalten, abgestimmt haben schon über 100 Nutzer.

Warum das Adventure in Deutschland noch nicht so populär ist, lässt sich einfach erklären: Bisher ist es nur auf Englisch verfügbar, das setzt die Hemmschwelle natürlich etwas nach oben. Wer mit grundlegenden Kenntnisse der Sprache gesegnet ist, braucht aber nicht zurück zu schrecken: Immerhin gibt es für gerade einmal 79 Cent ein tolles Adventure mit richtig gut gezeichneten Grafiken. Zusammen mit der iPhone-Version, die ohnehin für 79 Cent erhältlich ist, wurde City of Secrets weltweit schon mehr als eine Million mal auf die iOS-Geräte geladen.

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ThinkBook: Platz für Notizen und Pläne

„ThinkBook – Write, Plan, Outline and Take Notes“ (App Store-Link) ist der volle Name der iPad-App der Woche.

Die 1,59 Euro teure Applikation ThinkBook dient zur Verwaltung von Notizen, Plänen und Aufzeichnungen. Die App punktet mit einer intuitiven Bedienung und einer gut durchdachten Struktur. Die Notizen können als Frage/Antwort oder als einfache Notiz markiert werden.

Im Video (YouTube-Link) seht ihr einigen Funktionen und die Übersicht im Detail. ThinkBook hat eine Dropbox-Anbindung, über die Daten importiert beziehungsweise exportiert werden können. Natürlich können Textdateien auch über die Dateifreigabe von iTunes übertragen werden.

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Spiel des Tages: Death Rally für nur 79 Cent

Mit dem derzeitigen Angebot ist Death Rally wohl das Spiele-Angebot des Tages.

Seit dem Release vor einigen Wochen wurde Death Rally stetig weiterentwickelt. Nun ist auch der Preis wieder gefallen, die Universal-App für iPhone und iPad kostet derzeit nur 79 Cent, zuletzt wurden immerhin 2,39 Euro fällig, günstiger gab es Death Rally bisher noch nicht.

Death Rally (App Store-Link) ist ein wildes Autorennspiel, in dem es eigentlich keine Regeln gibt – abgesehen davon, dass ihr auch hier als Erster über die Ziellinie kommen solltet. Im Gegensatz zu anderen Titeln greift ihr hier aber auf jede Menge Waffen zurück, um eure Konkurrenz aufzuhalten.

Die aktuelle Version ist im App Store momentan mit glatten fünf Sternen bewertet. So stark schätzen wir Death Rally nicht ein, aber auch 224 Bewertungen mit einem Schnitt von vier Sternen können sich durchaus sehen lassen.

Im Einzelspieler-Modus könnt ihr eine Karriere bestreiten, immer neue Autos und Extras freischalten. Wie sich das Spiel schlägt, könnt ihr auch in unserem Youtube-Video sehen, das wir für euch noch einmal unter diesem Beitrag einbetten.

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Multiplayer-Duell in StarFront: Collision HD

Erst gestern hat Gameloft das Spiel für das iPad veröffentlicht, schon jetzt präsentieren wir euch den Multiplayer-Modus.

Fabian und ich haben uns kurz Zeit genommen und haben direkt den Multiplayer-Modus getestet. Entweder man spielt lokal gegeneinander oder loggt sich mit seinem Gameloft-Live-Account ein, fügt Freunde hinzu und fordert sie heraus.

Nach unserem Spiel können wir sagen, dass der Mehrspielermodus sehr flüssig läuft, die Grafik was her macht und der Spielspaß recht hoch ist. Natürlich sollte man ein Freund von Echtzeit-Strategie sein und sich am besten vorher ein wenig mit dem Einzelspieler-Modus beschäftigen, bevor man in die Multiplayer-Schlacht zieh.

Schon in der Vergangenheit haben wir euch das Echtzeit-Strategie-Spiel für das iPhone vorgestellt. Im Bericht befindet sich ein weiteres Video, das den Karriere-Modus zeigt. Unten angehängt findet ihr nun das Video (YouTube-Link) zu StarFront: Collision HD. Wer sich das Spiel anschaffen möchte, muss 5,49 Euro für die iPad-Version (App Store-Link) hinblättern.

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Morgenpost HD: Springer gegen Stadt-Anzeiger

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat mit einer wirklich guten App gepunktet. Kann der Axel Springer Verlag auf dem iPad mithalten?

Der Axel Springer Verlag bietet mit der Morgenpost HD (App Store-Link) eine virtuelle Ausgabe der regionalen Berliner Tageszeitung an. Die App kann kostenlos auf das iPad geladen und danach 30 Tage ausprobiert werden. Das raten wir auch dringend an. Warum, soll euch unser Testbericht erklären.

Wer schon einmal „Die Welt“ vor Augen hat, wird sich schnell in der Morgenpost HD zurechtfinden. Nachdem die aktuelle Ausgabe geladen wurde, kann man einfach durch die verschiedenen Seiten blättern und Artikel per Fingertipp öffnen. Natürlich ist es auch hier möglich, direkt zu einem bestimmten Teil der Zeitung zu wechseln, was recht praktisch ist.

Auf den einzelnen Hauptseiten haben sich neben den größer dargestellten Nachrichten einige kleinere News-Elemente versteckt, durch die man scrollen kann. An sich ist das eine tolle Idee, wenn man nur auf diese Funktion aufmerksam gemacht würde. Eine Anzeige, dass ein Element überhaupt nach links oder rechts verschoben werden kann, fehlt.

Natürlich dreht sich in der Morgenpost HD vieles um regionale Nachrichten aus Berlin und Brandenburg. Es gibt einen eigenen Regionalteil und im Sport stehen die Hertha und Union im Mittelpunkt. Inhaltlich und redaktionell gibt es hier nichts zu bemängeln, auch Nachrichten aus aller Welt finden ihren Platz. Auch der Querformat-Modus, einer der Kritikpunkte bei „Die Welt“, ist hier gut umgesetzt worden. Das Layout ist leicht abgeändert und die Schriften der einzelnen Hauptseiten sind scharf und leserlich.

Blättert man durch die einzelnen Bereiche der Zeitung, dauert es ein wenig, bis die Seiten aufgebaut sind – obwohl die Inhalte offline verfügbar sind. Immerhin: Ständig komplett weiße Seiten gehören seit dem Update auf die Version 1.1 der Vergangenheit an. Aber: Einzelne Nachrichten können immer noch nicht per E-Mail weitergeleitet oder in Sozialen Netzen gepostet werden.

Kaum interaktive Elemente
Ebenfalls nicht optimal gelöst sind die Wechsel vom Hoch- in das Querformat oder umgekehrt. Hier dauert es immer einige Sekunden, bis die Darstellung korrekt geändert wurde – das kann schneller und schöner funktionieren. Auch das Wischen zwischen den Seiten reagiert ab und an nicht besonders schnell auf die Eingaben des Nutzers.

Abgesehen von eingebundenen Videos und vielen schönen Bilderserien vermissen wir interaktive Elemente. Es können weder aktuelle Börsenkurse angezeigt werden, noch gibt es eine Wetter-Seite. Zwar wird auf dem Titelblatt das derzeitige Wetter angezeigt, eine Vorschau für die kommenden Tage oder ein Niederschlagsradar fehlen jedoch.

Immerhin: Die virtuelle Zeitung wird zwei Mal täglich aktualisiert, man bekommt also nicht nur zum Frühstück, sondern auch zum Abendessen aktuelle Meldungen präsentiert. Anders als bei „Die Welt“ hat der Axel Springer Verlag in der Morgenpost HD allerdings auf eine Einbindung des Webportals verzichtet, was wir sehr bedauerlich finden.

Seit dem letzten Update ist es Zeitungs-Abonnenten möglich, die digitale Ausgabe der Morgenpost kostenlos zu nutzen. Alle anderen müssen nach dem Ablauf des 30-tägigen Testzeitraums zahlen: Pro Monat ist man ab etwa 8,99 Euro mit dabei. Was wir nicht verstehen: Im Vergleich zur iPhone-Version zahlt man mehr als doppelt so viel, bekommt aber deutlich weniger Inhalt geboten. Das sollte man noch einmal überdenken.

 

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Update: Neue Level für Angry Birds Rio

Schon vor einigen Tagen hat Rovio mit einem neuem Trailer das Update für Angry Birds Rio angekündigt.

Wir sind es gar nicht anders von den Machern von Angry Birds gewohnt: Die Nutzer werden in regelmäßigen Abständen mit neuen Leveln versorgt. Dabei gibt es nicht nur neue und anspruchsvolle Level, sondern auch neu aussehende Vögel.

Das Update ist unter dem Namen „Beach Volley“ erschienen und wie man es schon aus dem Namen folgern kann, befindet man sich an einem schönen Strand. Hier gibt es dann keine goldene Eier mehr zu finden, sondern nur noch goldene Melonen. Auf den Nutzer warten weitere tolle Level, die gespielt werden möchten.

Alle Besitzer von Angry Birds Rio können das Update kostenlos aus dem App Store herunterladen. Wer sich das wirklich tolle Casual-Game anschaffen möchte, zahlt derzeit für das Spiel 79 Cent (iPhone) beziehungsweise 2,39 Euro (iPad).

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Auf dem iPad lesen: WAZ & NRZ

Auch die WAZ, NRZ, IKZ, WP und WR haben es auf das iPad geschafft.

Doch da hört die positive Meldung auch schon auf. Wir verstehen einfach nicht, warum große Verlage eine App programmieren lassen und dann nur eine PDF-Version anbieten. Wir sind der Meinung: Entweder man bietet dem Nutzer einen Mehrwert oder man sollte einfach die Finger davon lassen.

Das Lesen auf dem iPad macht leider gar keinen Spaß, da einfach eine PDF-Variante verfügbar ist. Ohne Zoomen und Schrollen geht hier gar nichts. Die ersten Bewertungen im App Store gleichen sich mit unserer Meinung.

Erst vor wenigen Tagen haben wir euch den Kölner Stadt-Anzeiger in einem Video präsentiert. Hier können sich die großen Verlage mal eine riesengroße Scheibe abschneiden und eine iPad optimierte Version bereitstellen.

Zum Schluss doch noch ein positiver Satz: Die ersten 14 Tage kann man die verschiedenen Zeitung kostenlos auf sein iPad laden.

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iMotion HD: Stop-Motion leicht gemacht

Wir müssen wohl mal wieder unsere Legomännchen auskramen. iMotion HD ist nur im App Store und kann Stop-Motion-Filme aufzeichnen.

Stop-Motion-Filme sind eine aufwändige Angelegenheit: Man schießt ein Foto, muss die Szene leicht verändern und dann das nächste Foto machen. Dieser Ablauf wiederholt sich immer wieder, bis man genug einzelne Aufnahmen für einen ganzen Film gesammelt hat, den man dann noch am Computer zusammenfügen muss.

iMotion HD (App Store-Link) wird kostenlos angeboten, muss aber per In-App-Kauf für faire 79 Cent freigeschaltet werden, wenn man seine Filme auch exportieren möchte. Praktisch sind die Aufnahmefunktionen: Wer nicht immer zum iDevice laufen möchte, kann auch per Zuruf ein Foto schießen lassen.

Noch leichter geht es mit der kostenlosen Remote-App (App Store-Link). Wer neben seine Hauptgerät, das mindestens ein iPad 2, iPhone 4 oder der neueste iPod Touch sein muss, ein weiteres iDevice sein eigen nennt, kann mit der Remote-App einen Fernauslöser betätigen.

Wenn der Film dann fertig ist, kann er in die Foto-Bibliothek exportiert oder per iTunes auf den Rechner kopiert werden. Auch ein direkter Upload auf Youtube ist möglich. Was wir toll finden: Die Größe des Films ist nicht beschränkt.

Damit ihr sehen könnt, was mit Stop-Motion alles möglich ist, haben wir euch ein kleines Youtube-Video herausgesucht, das wir in diesem Fall mal nicht selbst gemacht haben.

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