App Store: Verschiedene Zahlungsarten fast gleichauf

In der vergangenen Woche haben wir euch gefragt, wie ihr im App Store bezahlt. Die Antwort gibt es jetzt.

Die drei möglichen Zahlungsmethoden liegen in der Gunst der appgefahren-Nutzer quasi gleichauf. Die Stimmen der über 2.500 Teilnehmer verteilten sich beinahe zu gleichen Teilen auf die Kreditkarte, iTunes-Karten und den Click&Buy-Service.

Mit 37 Prozent aller Stimmen liegt die Möglichkeit, mit der eigenen Kreditkarte zu zahlen, sogar knapp vorne. Immerhin muss man hier nichts weiter tun, als zwei Zahlenkombinationen einzutippen und schon kann nach Lust und Laune eingekauft werden.

34 Prozent der Nutzer vertrauen auf iTunes-Karten und zahlen damit im Voraus. Kleiner Vorteil: Oftmals gibt es die Gutscheine im Angebot und man zahlt zwischen 15 und 33 Prozent weniger. Wo ihr in dieser Woche iTunes-Karten zu vergünstigten Preisen erhalten könnt, verraten wir euch hier.

Das Lastschriftverfahren, möglich gemacht durch Click&Buy, nutzen immerhin ein Viertel aller Nutzer. Auch hier muss man sich keine Gedanken machen, wie man sein Konto auflädt, da alles automatisch vom Girokonto abgebucht wird.

Leider gab es unter dem Umfrage-Artikel auch einige Kommentare, die auf einen illegalen Dienst aufmerksam gemacht haben. An dieser Nutzergruppe wollen wir einmal mehr appellieren, dass es wohl wirklich nicht so tragisch ist, ein wenig Geld für eine gut entwickelte App auszugeben – schließlich sind die meisten Spiele und Programme für weit unter zehn Euro zu haben.

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EA-Angebot: SimCity-Fans sind verärgert

Der große EA-Ausverkauf erfreut die User, schließlich gibt es fast alles für 79 Cent. Wenn es da nicht ein Problemen gäbe…

Wenn man sich momentan die Verkaufscharts ansieht, bemerkt man den großen Erfolg der 79-Cent-Aktion von Electronic Arts. Im iPad-Bereich belegen EA-Apps die ersten neun Plätze, die BILD kann sich gerade noch so in den Top-10 halten. Auf dem iPhone haben es immerhin vier Spiele unter die Top-10 geschafft.

Doch gerade bei einem Spiel ist die Kritik groß – zurecht, wie wir finden. SimCity Deluxe für das iPad ist erst am 13. Dezember im App Store erschienen und hat trotz des anfänglich hohen Preises von 5,49 Euro viele Fans gefunden, bis auf den zweiten Platz der Charts hat es die App geschafft.

Und dann, nicht einmal 72 Stunden nach dem Release, hat EA die brandneue App von 5,49 Euro auf nur noch 79 Cent reduziert. „Ein Spiel zum Verkaufsstart für 79 Cent anzubieten und dann zu erhöhen ist legitim. Aber es für fast sechs Euro herauszubringen, es von enthusiastischen Fans kaufen zu lassen und dann auf 79 Cent zu gehen ist einfach nur unverschämt“, meint beispielsweise Patrik in seiner App Store-Rezension.

Rezensionen mit Beschwerden über die Preispolitik häufen sich zumindest unter diesem Spiel, aber auch bei Need for Speed Hot Pursuit, das erst kurz zuvor auf dem iPad erschienen ist. Letztlich schaut der zahlende Kunde der ersten Stunde in die Röhre.

Wenn ihr so verärgert seid, dass ihr eure App zurückgeben wollt, könnt ihr einen Blick auf unser kleines Geld zurück-Tutorial werfen. Außerdem sind wir an eurer Meinung interessiert: Was haltet ihr von der Preispolitik im App Store, insbesondere am Beispiel EA?

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Mehrheit der Nutzer unzufrieden mit Update

Nur ein Bruchteil der Nutzer ist mit dem Update auf iOS 4.2.1 wirklich zufrieden. Aber warum?

In der ersten Woche nach dem Release von iOS 4.2.1 haben immerhin 80 Prozent der Nutzer das neue Betriebssystem eingespielt. Doch nur etwa 10 Prozent konnten danach sagen, dass sie die Neuerungen wirklich toll finden – letztlich hat sich ja nur auf dem iPad nennenswertes getan.

AirPrint scheint weiterhin bei den wenigsten Nutzern zu funktionieren, direkt drucken kann man ohnehin nur mit einer Handvoll HP-Drucker. Auch AirPlay kann nicht einfach mit einem Computer genutzt werden, dafür ist AppleTV oder eine Airport Express-Basisstation notwendig.

Bei immerhin 20 Prozent der Nutzer sind keine Probleme aufgetreten, alles läuft so rund wie vorher. Mit 30 Prozent hat die Mehrheit jedoch viel mehr vom universellen Betriebssystem für iPad und iPhone erwartet – vermutlich die vielen iPhone-Besitzer, für die sich im Vergleich zu iOS 4.1 nicht viel getan hat.

Bedenklich: Fünf Prozent, oder immerhin 56 Benutzer, klagen nach dem Update über große Probleme. Viele bekommen beim Update Fehlermeldungen: Unser Tipp: Gerät zurücksetzen, an einem anderen Rechner updaten und am eigenen synchronisieren.

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Aus Entwicklersicht: Meinung zum Mac App Store

Dass der App Store auf den Mac kommt, war wohl eine der interessantesten Meldungen der letzten Apple-Keynote. Aber was sagen eigentlich die Entwickler dazu?

Wir haben mit Alexander Blach gesprochen, der nicht nur die beiden Koch-Apps Rezepte und das Foto-Kochbuch entwickelt, sondern mit Textastic auch einen Text-Editor in den App Store gebracht hat. Auch er hat sich schon einige Gedanken über die neueste Idee Apples gemacht – und vermutet eine interessante Zukunft.

Schließlich sei es bisher so gewesen, dass man sich neue Software für den Mac hauptsächlich durch News-Meldungen, über die Google-Suche oder durch Empfehlungen und Bundles zugelegt hat. „Bald wird es endlich eine zentrale Anlaufstelle geben“, freut sich Blach. Außerdem könne man durch die strengen Richtlinien als Kunde einigermaßen sicher sein, dass die Anwendungen auch stabil laufen und nichts tun, was sie nicht tun sollen.

Der Verkauf von Software wird leichter
„Wie schon bei iTunes für Musik und dem App Store für iOS-Apps wird es Top-Charts und Rezensionen von Usern geben. Apple wird herausragende Apps featuren. Das alles wird zu einem stärkeren Wettbewerb führen und zu mehr Mac-Apps“, glaubt Blach. Und Apps, die tiefer in das System eingreifen und nicht von Apple zugelassen werden, könnte man schließlich auch über die alten Vertriebswege finden.

Eben diese Vertriebswege sind ein Grund, warum der Entwickler bisher nicht daran gedacht hat, Desktop-Software zu entwickeln. Das ändert sich nun: „Ich selbst hatte bisher noch nicht ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, Anwendungen für den Mac zu entwickeln. Der Grund ist ganz einfach: der Aufwand, der mit der Bezahlabwicklung verbunden ist. Web-Shop betreiben, Rechnungen schreiben, weltweit Steuern korrekt abführen. Das übernimmt jetzt Apple. Dafür gebe ich gern 30 Prozent ab.“

„Ob es jetzt sinnvoll ist, iOS-Apps eins-zu-eins zu portieren sei dahingestellt. Bei manchen Apps: ja, bei vielen: nein. Für Spiele ist es sicher eine tolle Sache. Für Produktiv-Apps gibt es meist bereits bessere Mac-Anwendungen. Aber so ein Foto-Kochbuch auf dem Mac hätte was…“

Foto: Apple

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Blog: Unsere Meinung zum WeTab

Das WeTab ist erschienen. Der „iPad-Killer“ aus Deutschland. Aber hat das Gerät wirklich Potenzial?

Um eines Vorweg zu nehmen: Wir selbst hatten das WeTab noch nie in der Hand, haben die Medienberichte, Youtube-Videos, Ankündigungen und Facebook-Diskussionen aber aufmerksam verfolgt – um uns so ein erstes, hoffentlich objektives Urteil und ein Vergleich zum iPad erlauben zu können.

Eigentlich sollte das WeTab ja noch vor dem Deutschland-Start des iPads in den Handel kommen. Die Macher von Neofonie und Co haben sich etwas übernommen, das wurde schnell klar. Seit dieser Woche gibt es das Gerät nun zu haben, doch bei vielen Usern war die Enttäuschung groß.

Nicht nur, dass das Gerät kurz vor der Einführung um 200 Gramm schwerer wurde, was bei einem Tablet-Rechner, der ständig in der Hand gehalten wird, schon als eklatant anzusehen ist. Nein, es fehlen auch Hardwarebeschleunigung bei Flash-Inhalten, Multitouch-Gesten und ein Großteil des eigenen App-Stores.

Flash und USB als große Vorteile
Klar, Flash soll eines der Hauptzugpferde des Gerätes sein. Für viele User mag das ja stimmen und auch mit meinem iPad surfe ich ab und an Seiten an, auf denen noch Flash-Inhalte eingebettet sind. Aber was bringt mir eine Unterstützung, wenn sie nicht vernünftig funktioniert? Und wie sieht es mit der Display-Qualität, der Akkulaufzeit und den digitalen Inhalten, Zeitschriften und Zeitungen aus?

Das große Plus des iPads sind ohne Frage die vielen Apps. Schon beim Marktstart gab es viele interessante Programme, mittlerweile ist fast alles zu haben. Zum Start des WeTab sieht es dagegen ganz anders aus: Abgesehen von Musik-Player, Adressbuch und einem nicht touch-optimierten Office scheint es kaum Apps zu geben, die nicht auf Webinhalten und sogenannten Widgets basieren. Wobei – das Tagesschau-Widget und die aktuellen Wetterdaten, ganz ohne öffnen einer App – das hat was.

Und ein Gerät, das 50 Euro weniger kostet – bei vergleichbarem Speicherplatz – bringt sogar mit dem Start Multitasking mit. Naja, wenn man bedenkt, dass der Lüfter schon nach kurzer Zeit hoher Prozesserlast anfängt lautstark zu drehen, freue ich mich schon auf das „halbe“ Multitasking, das es im November auch auf dem iPad geben wird.

An das WeTab lassen sich sogar USB-Sticks anschließen, etwa um Daten einfach zu übertragen. Klar, das wäre auf dem iPad auch eine feine Sache, gar keine Frage. Aber lieber verzichte ich darauf und habe ein fertiges und laufendes Gerät, als mich an Versprechungen zu klammern.

Denn das WeTab soll schon in Kürze mit den fehlenden Funktionen nachgerüstet werden, per Update (Warum hat man das eigentlich nicht in den letzten sechs Monaten geschafft?). Ein Bug, der ständig zur erneuten Eingabe des WLAN-Kennworts auffordert, ist dann hoffentlich auch verschwunden. Aber was passiert wenn die Firma, die sicher nicht über grandiose finanzielle Reserven verfügt, auf einmal vor einem Haufen nicht verkaufter oder zurück gegebener Geräte steht? Daran wollen wir gar nicht denken. Unsere Meinung ist klar: Zum derzeitigen Zeitpunkt ist das WeTab weder eine Alternative, noch ein iPad-Killer. Ob sich das in einigen Monaten ändern mag, bleibt abzuwarten.

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