Škoda hat nun die Vorbestellungen für die überarbeiteten Versionen seiner Elektrofahrzeuge Elroq und Enyaq eröffnet. Die als Modelljahr 2027 bezeichneten Fahrzeuge wurden bereits im Frühjahr angekündigt und unterscheiden sich optisch kaum von ihren Vorgängermodellen. Dennoch verbergen sich unter der Karosserie signifikante technische Verbesserungen, die primär die Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Smartphone betreffen sollen.
Ein zentrales Element der Neuauflage ist ein komplett überarbeitetes Infotainment-System, das nun Googles Android Auto integriert. Die Benutzeroberfläche wurde grundlegend erneuert und bietet einen neuen Startbildschirm, eine Rasteransicht sowie verbesserte Such- und Favoritenfunktionen. Zusätzlich verfügt das System über einen eigenen App Store, der neben offiziellen Škoda-Anwendungen auch Software von Drittanbietern wie Spotify oder YouTube sowie Apps für Streaming, Spiele und Wetterdienste bereitstellt.
Die neuen Funktionen sind jedoch nicht für alle Besitzer und Besitzerinnen verfügbar. Škoda stellt klar, dass die Updates nicht rein softwarebasiert auf die Vorgängergenerationen nachgerüstet werden können. Dies liegt daran, dass mit der Einführung der neuen Modellreihe auch entsprechende Hardwarekomponenten im Fahrzeug überarbeitet wurden, was eine Kompatibilität mit älteren Baujahren ausschließt.
Apple CarKey und MagSafe-Ladeflächen halten Einzug

Für Nutzer und Nutzerinnen von Smartphones wird die Bedienung zudem durch die Einführung von Apple CarKey erleichtert. Der digitale Fahrzeugschlüssel kann künftig direkt in der Wallet-App hinterlegt werden, um das Fahrzeug zu öffnen, zu schließen oder zu starten. Diese Funktion unterstützt sowohl iPhones als auch kompatible Android-Geräte und ermöglicht zudem das einfache Teilen des digitalen Schlüssels mit anderen Nutzern und Nutzerinnen über die gleiche Plattform.
Ergänzt wird das Ökosystem durch die Škoda-App (App Store-Link), die nun erweiterte Fahrdaten wie den Energieverbrauch bereitstellt. Eine Synchronisation zwischen App und Fahrzeug sorgt dafür, dass Routenführungen, Favoriten und Zielhistorien abgeglichen werden. Ein besonderes Highlight ist zudem die Möglichkeit, das Fahrzeug per App einzuparken. Für die kabellose Ladung steht eine neue MagSafe-fähige Ablagefläche zur Verfügung, die dank Qi2-Kompatibilität Smartphones magnetisch fixiert und mit bis zu 25 Watt Leistung lädt.
Neben den digitalen Neuerungen wurden auch die Fahrdynamik und Sicherheitssysteme optimiert. Die Modelle erhalten nun eine One-Pedal-Fahrweise sowie überarbeitete Assistenzsysteme, die die Spurhaltung, Temporegelung und allgemeine Sicherheit verbessern. Durch zusätzliche Sensoren sind nun Funktionen wie eine Müdigkeitserkennung und erweiterte Unterstützungssysteme an Kreuzungen möglich, was den Komfort und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen soll. Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Website von Škoda.

Das ist leider Typisch VW-Konzern. Letzte Jahr gab es ein Facelift vom Enyaq, der bekommt aber bereits nach einem Jahr keine Upgrade mehr auf das aktuelle System…
Stellt euch vor, ein neues iPhone, iPad oder MacBook würde bereits nach einem Jahr nur noch Fixes bekommen…
Nicht nur VW leider fast alle
Und ich ha e die Skoda APP zu beginn genutzt.
Dann musste ich ein Jahresabo bezahlen und dann war für mich der mehrwert weg weil dir APP richtig schlecht aufgebaut ist und keinen Mehrwert bringt.
Dann mein Auto hat kein CarPlay ohne Kabelanschluss und mein Auto ist jünger als billigere Autos und deswegen bin ich von VW und Skoda extrem enttäuscht was Software angeht
„durch die Einführung von Apple CarKey erleichtert. Der digitale Fahrzeugschlüssel kann künftig direkt in der Wallet-App hinterlegt werden, um das Fahrzeug zu öffnen, zu schließen“
Seid Ihr sicher, daß es über das Wallet einfacher ist, als mit einem bisherigen Keyless Go?
Da lasse ich den Schlüssel immer in der Hosentasche und steige einfach ins Auto. Beim Weggehen tippe ich kurz den Türgriff außen an und das Auto ist zu.
Mit Wallet müsste man doch sicherlich beim Öffnen noch zusätzlich auf die Seitentaste vom iPhone drücken und FaceID das Gesicht erkennen lassen, oder? Das ist doch total umständlich, oder nicht?
Und jeder einen einen passenden Empfänger/Sender hat leitet das Keyless Go signal hunderte Meter weiter und öffnet die Türe während du mit deinen Schlüssel im Haus oder im Cafe sitzt und fährt anschließend mit deinen Auto weg. Denn die Methode von Keyless Go ist einfach zu einfach.
Sobald du Apple CarKey verwendest, langt es wenn du dich mit deinem iPhone / Apple Watch dem Auto näherst und der NFC sperrt für dich dann auf und ab. Geht sogar so weit dass man dann beim Türgriff die Hand nutzen muss an der sich auch die Apple Watch befindet alternative musst du das iPhone dann an die Türe halten. Muss aber das Auto auch unterstützen.
„Sobald du Apple CarKey verwendest, langt es wenn du dich mit deinem iPhone / Apple Watch dem Auto näherst und der NFC sperrt für dich dann auf und ab“
Ah, das ist interessant, das wusste ich nicht, daß das einfach so ohne Handeingriff funktioniert. Also nicht wie beim Bezahlen mit NFC. Dann wäre es eine Alternative.
Der Startknopf im Auto funktioniert dann auch einfach so?
Genau, auch da funktioniert es so. Vorausgesetzt ist aber halt dass das Auto es entsprechend unterstützt.
Wobei ich persönlich da auch ein paar Probleme sehen könnte.
Ich habe einen neuen Skoda bestelt, der steht aktuell beim Händler und wird angemeldet – und ist schon veraltet.
Vorallem den Schlüssel hätte ich gerne gehabt.
Andererseits muss man halt sagen, es ist ein Auto und kein Smartphone. Es soll fahren, und kriegsentscheident sind die Verbesserungen alle nicht. Dennoch einfach ein riesen Fail vom VW Konzern