iOS-Icon von SwitchBot

SwitchBot stellt KI-Kuscheltier für 599,99 Euro vor

Das alles können die Kata Friends

Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das?

SwitchBot Kata Friends kuschelt mit Person

Ihr denkt, ihr habt schon alles gesehen, was es rund um das Thema KI im Internet gibt? Vermutlich nicht, denn erst heute hat SwitchBot seine neuen Kata Friends vorgestellt. Das sind die beiden Kuscheltiere Noa und Niko, die mit einer eigenen KI ausgestattet sind und damit eine eigene Persönlichkeit bekommen sollen. Und das alles für einen schlanken Preis von gerade einmal 599,99 Euro. Zusätzlich wird ein Abonnement benötigt, wenn man alle interaktiven Funktionen nutzen möchte.

Und es gibt noch einige andere Dinge, bei denen ich sage: Muss das denn wirklich sein? So plant SwitchBot den Verkauf zum Start nur über seine eigene Webseite. Wann die Kata Friends auf Amazon und im Handel erscheinen werden, ist derzeit noch vollkommen offen. Zudem werden bisher nur Englisch und Japanisch als natürliche Sprache unterstützt, auch das ist für uns eine echte Einschränkung. Aber was genau kann man mit den KI-Haustieren denn überhaupt anstellen?


Das alles sollen die SwitchBot Kata Friends können

Das KI-Haustier kombiniert Kameras, Sensoren und Sprachsteuerung mit einer eigenen Bewegungsplattform. Die kleinen Freunde sollen sich eigenständig durch Wohnungen bewegen, Hindernissen ausweichen und automatisch zu ihrer Ladestation zurückkehren können. Dazu kommen berührungsempfindliche Bereiche am Körper, über die sie auf Berührungen und Gesten reagieren.

SwitchBot Kata Friends fährt durch die Wohnung
Die kleine KI-Haustiere sollen Hindernisse auf dem Boden erkennen können.

Im Alltag sollen die Kata Friends über Sprache, Gesten und Verhalten interagieren. Laut SwitchBot können sie Personen begrüßen, auf wiederkehrende Routinen reagieren oder einfache Gespräche führen. Außerdem sollen sie Stimmungen anhand der Stimme erkennen und ihr Verhalten entsprechend anpassen. Die Interaktionen werden dabei lokal verarbeitet, wodurch viele Funktionen auch ohne dauerhafte Internetverbindung möglich sein sollen.

Person kuschelt mit KI-Haustier
Lust auf eine kleine Kuscheleinheit?

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Personalisierung. Die Geräte können verschiedene Haushaltsmitglieder erkennen und sich individuelle Vorlieben oder typische Interaktionsmuster merken. SwitchBot beschreibt, dass sich Verhalten und „Persönlichkeit“ der Kata Friends mit der Zeit verändern, abhängig davon, wie Nutzer mit ihnen umgehen. Zusätzlich lassen sich Aussehen und Zubehör über wechselbare Outfits und Accessoires anpassen.

Die große Frage ist am Ende: Funktioniert das alles tatsächlich? Oder ist es am Ende doch mehr Frust als Spaß? Wir sind jedenfalls schon auf die ersten ernsthaften Erfahrungsberichte gespannt.

Anzeige

Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 9 Antworten

  1. Nicht nur, dass es enorm wichtig und nötig ist – so etwas wird auf Dauer von jeder Krankenkasse als Pflichtleistung übernommen werden müssen.

    Klar die Einsamkeitspandemie ist in Japan nochmal stärker fortschritten – bei uns aber in dem selben Ausmaß vllt höchstens ein Jahrzehnt zeitversetzt. Psychologische Störungen sind dadurch standard und brauchen solche Hilfsmittel. Soziale Teilhabe muss halt im Zweifel simuliert werden, damit das Gehirn den Hormonhaushalt halbwegs stabilisiert.

    Deren Persönlichkeit sollte dann schon fortgeschritten sein. Vllt auch auf einem lokalen Server im Haus laufen.

  2. Für demente Personen könnte das eine super Gesprächsperson sein. Wenn das auf deutsch möglich ist, werde ich da nochmal nachdenken

  3. Eine Kamera, die sich selbstständig durch die Wohnung bewegt inkl. mikro, KI etc. . Da darf man sich aber wirklich gar keine Gedanken mehr um Privatsphäre, Datenschutz etc. machen.

    1. Jup, dass ist das Problem. Sicherlich nicht die ganzen Smarthome Kameras die mittlerweile vor der Türhängen oder die mit denen man seine Garten oder generell Immobilie überwacht und dabei es um die komplette Welt schickt, da man eine Cloud des Herstellers nutzen muss.

  4. Die 599€ sind im Vergleich zu einer echten Katze oder Hund doch kleines Geld. Tatsächlich finde ich die Vorstellung gruselig, dass ich Dauerhaft in meinen 4 Wänden gefilmt und aufgenommen werde.

  5. Was sollte die Welt für Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes haben, wenn 98% der Menschen in Deutschland mit einem Handy mit Kamera und Mikrofon rumlaufen 👀

    Also her mit dem Ding. Und vielleicht springen dann auch weniger vor oder hinter den Zug und nehmen stattdessen Tabletten!?

  6. Switchbot hat vor ca 1 Jahr auf Kickstarter OBOTTO gelauncht, im Prinzip auch ein KI Haustier, allerdings nicht kuschelig, sondern in Form einer lustigen LED Kugel. Ausgeliefert wurde das Ding vor zwei Wochen und es ist eine absolute Katastrophe, nichts funktioniert, fast keine Funktionen, und was alles versprochen wurde…

    Ich glaube nicht, dass wir auch nur ein Viertel der Funktionen so sehen werden, wie sie uns bei diesem Kuscheltier versprochen werden.

  7. Endlich ein Spielkamerad mit dem ich meine Anki-Sachen zusammen spielen kann, den Cozmo und den AnkiDrive.
    Und anschliessend eine Fahrt mit dem VanMoof-Rad ins Grüne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert