Meta erweitert sein Social-Media-Portfolio um eine weitere Funktion für spontane Schnappschüsse. Mit „Instants“ führt der Konzern eine neue Möglichkeit ein, vergängliche Fotos über Instagram zu teilen. Die Bilder verschwinden automatisch, sobald sie angesehen wurden oder spätestens nach 24 Stunden. Gleichzeitig bringt Meta sogar eine eigene Instants-App an den Start, die vor allem auf schnelle Kameraaufnahmen ausgelegt ist.
Fotos verschwinden nach kurzer Zeit
Der neue Dienst funktioniert denkbar einfach und erinnert an das Konzept on BeReal: Nutzer und Nutzerinnen verschicken Fotos an ausgewählte Kontakte, die entweder als „Enge Freunde“ markiert wurden oder gegenseitig folgen. Sobald ein Bild angesehen wurde, verschwindet es automatisch. Alternativ löscht Instagram die Aufnahme spätestens nach 24 Stunden.
Interessant ist dabei, dass Reaktionen und Antworten nicht öffentlich sichtbar sind. Stattdessen landen sämtliche Rückmeldungen direkt in den privaten Nachrichten.
Trotz des kurzlebigen Charakters speichert Instagram die Aufnahmen intern weiterhin für ein Jahr im persönlichen Archiv. Nutzer und Nutzerinnen können diese Bilder später erneut verwenden oder beispielsweise erneut als Story veröffentlichen. Gleichzeitig verzichtet Meta bewusst auf viele bekannte Instagram-Werkzeuge. Es gibt weder Filter noch Sticker oder umfangreiche Bearbeitungsoptionen. Lediglich einfache Bildunterschriften sind möglich. Dadurch sollen spontane und authentische Aufnahmen im Vordergrund stehen.
Instants-App als Snapchat-Konkurrent
Besonders spannend ist allerdings die separate Instants-App. Laut Meta soll diese einen schnelleren Zugriff auf die Kamera ermöglichen und das spontane Teilen vereinfachen. Damit entsteht praktisch ein direkter Konkurrent zu Snapchat, das genau mit diesem Konzept groß geworden ist.
Die Verbindung zwischen beiden Plattformen bleibt dennoch eng: Fotos aus der Instants-App erscheinen auch bei Instagram-Freunden und umgekehrt. Wer Instants innerhalb von Instagram nutzen möchte, findet die neue Funktion direkt im Bereich der Direktnachrichten. Dort taucht ab sofort ein zusätzlicher Instants-Bereich im Posteingang auf.
Darüber hinaus hebt Meta auch die Datenschutzfunktionen hervor. Instants-Bilder lassen sich weder per Screenshot noch per Bildschirmaufnahme speichern.

Warum?
@noman: Ich verstehe es auch nicht. Damit gehören wir beide schon mal nicht zur Zielgruppe.