Entwickler: Premium-Apps funktionieren nicht mehr

Immer mehr Entwickler setzen auf kostenlose Apps mit In-App-Käufen. Wir haben uns mit den Jungs von Nature Mobile unterhalten, die ihre Produkte bisher stets als Premium-Apps verkauft haben.

Egal ob Vogelführer, Baumführer oder wissenswerte Lexika über Kräuter, Beeren und Gewürze: Die Jungs und Mädels von Alphablind bringen mit Nature Mobile die Natur auf iPhone und iPad. Mit dem in dieser Woche erschienenen Update für den Vogelführer gibt es zum ersten Mal auch In-App-Käufe in einem der Naturführer. Die Hintergründe haben uns natürlich brennend interessiert.

„Bisher haben wir weitgehend auf das Premium-Modell gesetzt, weil das die einfachste und verständlichste Art ist ein Produkt zu verkaufen“, berichtet uns Philipp Held aus dem Entwicklerteam. „Wir merken aber zunehmend, dass dieses Modell nicht mehr funktioniert.“ Vor allem aufgrund der Tatsache, dass man immer und immer wieder neue Inhalte und Funktionen nachreichen würde, macht die spätere Finanzierung nicht einfach.

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Fussball.de verabschiedet sich vom Abo-Modell

Es freut uns sehr, wenn Entwickler auf konstruktive Kritik im App Store reagieren. Auch die Telekom hat anscheinend ein offenes Ohr.

Mit dem Abomodell für Amateur-Ergebnisse und -Tabellen haben sich die Entwickler von Fussball.de (App Store-Link) keine Freude gemacht. Die Bewertung ist bis auf eineinhalb Sterne gefallen, über 1.400 Mal gab es sogar nur einen Stern. Der Grund? Für die Amateur-Ergebnisse sollten Nutzer in der App 2,99 Euro für ein Jahr oder 1,59 Euro für drei Monate bezahlen.

Mit Version 2.7 hat die Telekom dieses Manko wieder ausgebügelt. Ab sofort sind alle Amateur-Ergebnisse kostenfrei, stattdessen setzt man auf kleine Werbebanner. Neben den großen Ligen findet man in Fussball.de auch Herren bis zur Regional- und Oberliga, aber auch Junioren (A-D) und Frauenfußball inklusive Juniorinnen.

Das Angebot wird mit News, Toralarm und Live-Tickern abgerundet. Mit Fussball.de Premium (App Store-Link) hat man zudem ab sofort eine Möglichkeit, sich die iPhone-App ohne Werbung zu kaufen. Mit 2,99 Euro verlangt man dabei so viel wie zuvor für ein Jahresabo – dafür zahlt der Nutzer aber nur ein einziges Mal.

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