Teufel Boomster Go im Test: Kleiner Bluetooth-Lautsprecher mit großem Sound

5 Farben für je 99,99 Euro

Der Berliner Hersteller Teufel hat seit kurze Zeit ein neues Produkt im Sortiment: Und zwar den Teufel Boomster Go. Der portable Bluetooth-Lautsprecher bietet einen typischen Teufel-Sound im Mini-Format.


Der 99,99 Euro teure Boomster Go ist nach Norm IPX7 wasserdicht. Das gummierte Gehäuse bietet Schutz vor Stößen und fühlt sich gut an. Die Abmessungen betragen 102 x 102 x 46 Millimeter, das Gewicht liegt bei 355 Gramm. Der Lautsprecher ist in fünf farbenfrohen Farben verfügbar, ich habe die grüne Variante vorliegend.

Teufel Boomster Go spielt bis zu 10 Stunden Musik ab

Der Speaker integriert einen leistungsstarken Vollbereichs-Treiber und zwei passive Basstreiber im Push-Pull-Prinzip für straffe, hohe Pegel ohne Verzerrungen. Der Akku ist 2600 mAh groß und sorgt für eine Spielzeit von rund 10 Stunden. Danach muss er per Micro-USB-Kabel wieder aufgeladen werden. Wird er übrigens nicht genutzt, schaltet er sich nach 10 Minuten automatisch aus.

Die Verbindung zum Smartphone oder Tablet ist im Handumdrehen per Bluetooth hergestellt. Das Abspielen von Musik erfolgt dann per Streaming. Zur Musiksteuerung könnt ihr nicht nur euer Telefon verwenden, sondern auch die Tasten direkt auf der Lautsprecherfront. Hier könnt ihr die Lautstärke justieren, die Wiedergabe pausieren oder Lieder skippen. Um Songs vor oder zurück zu springen, muss man die Minus/Plus-Taste gleichzeitig mit der Play-Taste drücken. Ebenso könnt ihr Telefonate annehmen und führen. Die Qualität ist in Ordnung. Mit einem langen Druck auf die Play-Taste könnt ihr zum Beispiel Siri auf dem iPhone aktivieren und nutzen.

Oben findet ihr zudem den Power- und Bluetooth-Knopf sowie eine LED-Anzeige. Mit drei kleinen Lichtlein wird der Akkustatus visualisiert. Zudem gibt es hier eine Bluetooth-Status-LED sowie eine Aussparung für das Mikrofon. Auf der Rückseite gibt es außerdem ein 1/4 Zoll Gewindenaschluss. Somit kann der Lautsprecher mit GoPro-kompatiblen Zubehör verwendet oder auf ein Stativ geschraubt werden.

Während ich das Gewinde selbst nicht benötige, finde ich die Trageschlaufe sehr praktisch. Diese kommt in der gleichen Farbe des Lautsprechers und kann oben montiert werden. So könnt ihr den Go einfach transportieren, am Rücksack befestigen und mehr.

Die gummierte Oberfläche lässt den Boomster Go hochwertig wirken, der Sound kommt dabei immer nur vorne raus. An der Seite gibt es Auslassungen für den Bass. Aufstellen könnt ihr den Go auch, allerdings nur „verkehrt herum“. Da die obere und untere Seite abgerundet ist, könnt ihr den Lautsprecher nur auf der rechten oder linken Seite aufstellen. Etwas inkonsequent, aber okay.

Der Teufel Boomster Go liefert tollen Sound

Doch kommen wir zum wohl wichtigsten Part: Der Klang. Der Go liefert für seine kompakte Größe einen wirklich guten Sound. Ich habe mich durch zahlreiche Genres gehört. Stimmen habe ich dabei besonders klar wahrgenommen. Bei Scooters „How much is the Fish?“ kam der Speaker bei voller Lautstärke aber an seine Grenzen. Der Bass war stets höhrbar, insgesamt würde ich den Klang als gut ausbalanciert beschreiben. Dabei ist die maximal Lautstärke definitiv ausreichend, um im Park, am Pool oder Zuhause Musik auch laut zu genießen. Wenn es dann doch mal etwas mehr sein soll, kann man zwei Go-Lautsprecher miteinander koppeln und so Stereo-Sound abspielen.

Mein Fazit

Der kleine Boomster Go gefällt mir gut. Er ist robust, kompakt und farbenfroh und liefert auch noch einen Spitzenklang ab. Statt Micro-USB hätte ich mich über USB-C gefreut. Die Tatsache, dass der Go nur auf der Seite stehen kann, kann ich verschmerzen. Die Materialen fühlen sich gut an, auch die nützliche Trageschlaufe macht den Boomster Go zum praktischen Begleiter mit langer Ausdauer.

Teufel verkauft den Boomster Go für 99,99 Euro. Verfügbar ist dieser in den Farben schwarz, weiß, orange, grün und blau.

Kommentare 9 Antworten

        1. Wir stellen neue, empfehlenswerte Apps gerne vor. Leider gibt es davon im App Store mittlerweile nicht mehr sonderlich viele, insbesondere abseits der Spiele-Welt. Heute haben wir aber beispielsweise einen netten Foto-Editor entdeckt, der Bericht dazu folgt später.

          Dass in der Woche der größten Elektronik-Messe überhaupt hauptsächlich neue Hardware vorgestellt wird, ist einfach so.

          Und was den Lautsprecher von Teufel anbelangt: Das Testgerät wurde uns vom Hersteller bereitgestellt. Nicht mehr und nicht weniger und sicherlich alles andere als außergewöhnlich.

        2. Und das Vorstellen dieser Apps ist also keine Werbung..?!?
          Hier ging es schon immer um Apps und Gadgets, deren Bekanntmachung und Präsentation-irgendwie muss ja auch Geld verdient werden für das aufwendige Schreiben. Keiner wird gezwungen irgendeinen Artikel zu lesen … aber der Adventskalender wird dankbar angenommen-auch eine Art Doppelmoral …

    1. Wie oft sollen wir das denn noch wiederholen… Artikel werden als Werbung markiert, wenn wir dafür bezahlt werden. z.B. bei AUKEY heute der Fall gewesen. Hier handelt es sich um einen Testbericht, bei dem lediglich das Gerät bereitgestellt wurde.

  1. Gestern war hier schon einmal eine solche „Diskussion“ über die Inhalte von appgefahren… Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber jedem Seine! Ich weiß auch nicht wo die Leite das Problem haben, einen Artikel weiter zu scrollen, wenn ihnen der aktuelle nicht gefällt! Lese auch nur die Artikel, die mich interessieren und bei denen das nicht der Fall ist, hinterlasse ich auch keine Kommentare über deren Sinn und Zweck! Wie wäre es wenn man einfach zwei neue Kategorien anlegt: „Smarthome“ und „Hardware“. Dann kann nach Lust und Laune gefiltert werden und alle sind glücklich und zufrieden…

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