Threema Broadcast: Neue Kommunikations-Features mit Verteilerlisten, Bots und Feeds

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Mel 10. August 2018, 11:42 Uhr

In anderen Messengern ist es schon länger möglich, nun können auch in Threema Unternehmen über Broadcast-Features Nachrichten an beliebig viele Empfänger versenden.

Threema Broadcast

Der Messenger Threema (App Store-Link) aus der Schweiz richtet sich gleichermaßen an private User, die über eine umfangreiche Verschlüsselung auf sichere Art und Weise mit Familie, Freunden und Kollegen kommunizieren wollen, aber mit der separaten App Threema Work (App Store-Link) auch an Unternehmen. Aktuell lässt sich die auf Platz 1 der iPhone-Charts befindliche App zum Preis von 3,49 Euro aus dem App Store herunterladen. Der Download ist etwa 64 MB groß und erfordert iOS 9.0 oder neuer auf dem Gerät. 

Ebenso wie viele andere Instant Messenger, darunter Konkurrenten wie Platzhirsch WhatsApp, bietet Threema nun mit einer neuen Funktion die Möglichkeit für Firmen und Organisationen, über eine Top-Down-Kommunikation schnell und einfach Nachrichten verbreiten zu können. Über das als „Threema Broadcast“ bezeichnete Werkzeug können Kunden Messages an beliebig viele Empfänger verschicken. 

Mit Hilfe von Bots können sie im Handumdrehen interaktive Informations-Systeme erstellen und dank zentral verwalteter Gruppenchats jederzeit die Kontrolle über Gruppen-Administration behalten. Die Kommunikation ist in diesem Fall auch bequem über einen Desktop-Rechner möglich: Es lässt sich auch ohne Mobilgerät an einer Diskussion beteiligen. 

Inbegriffen in Threema Work und separat buchbar

Threema Broadcast Preise

Das neue Kommunikations-Werkzeug richtet sich vor allem an Unternehmen und Organisationen, die wichtige Informationen weitläufig verteilen, vertrauliche Dokumente unkompliziert austauschen oder Kontakte mit Externen (Lieferanten, Kunden oder Presse) aufrecht erhalten wollen. Auch zur Teamarbeit und als Benachrichtigungskanal für Alarmierung in Störungsfällen soll sich Threema Broadcast eignen. 

Threema Broadcast steht allen Nutzern von Threema Work Enterprise kostenlos zur Verfügung, kann aber auch laut eigener Aussage zu „attraktiven Konditionen“ als separates Produkt erworben werden. Auf der Website der Threema GmbH gibt es auch erste Preispläne: Das kleinste Paket „Broadcast 15“ für bis zu 15 Empfänger ist für 4,25 Euro/Monat zu haben, „Broadcast Unlimited“ für unbegrenzte Empfänger schlägt monatlich mit 215,70 Euro zu Buche.

Threema
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,49 €

Threema Work
Threema Work
Entwickler: Threema GmbH
Preis: Kostenlos

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Kommentare11 Antworten

  1. M_A_K_K_O sagt:

    THREEMA ist für mich in Punkto Datenschutz/Sicherheit mit Abstand der beste Messenger überhaupt.

    Schade das 99% aller Mitmenschen zu geizig sind sich diese App welche Entwicklungstechnisch auf sehr hohem Niveau liegt nicht parallel zu WhatsApp auf Ihren Smartphone‘s installieren Sodas die erreichbare Community schnell wächst und irgendwann können wir WhatsApp dann endlich abschießen!

    • Schoda sagt:

      Mal an eine Frage an dich bzw in die Runde:

      Nutze bisher Signal, da ich aber nicht ganz zufrieden bin, bzw meine Android Kontakte Push Probleme haben, überlege ich zu wechseln.

      Wie sieht es eurer Meinung mit den beiden Apps im Vergleich aus? Lese überall nicht Open Source ist ein ko Kriterium? Ich denke eher, dass sie europäischen Server von Vorteil wären

  2. M_A_K_K_O sagt:

    @MEL

    Threema benötigt Minimum iOS 9.0❓

    Also ich habe unter anderem noch ein altes iPhone 4 mit iOS 7.1.2 auf dem aktuell immer noch eine ältere Version von Threema ihren Dienst verrichtet und zwar einwandfrei!

  3. Teddy2001 sagt:

    Ich kann dir nur beipflichten 👍

  4. Hurgl sagt:

    Das predige ich ja schon seit Jahren, aber kann man auch genauso gut mit nem Baum reden. 😖 Viele Leute sind leider zu faul für den Erstaufwand.

    • kaixx sagt:

      Ich habe alle meinen wichtigen Kontakte zu Threema überreden können. Zur Not hätte ich ihnen auch die App geschenkt.

      Dadurch muss ich nur noch ganz selten zu WhatsApp greifen. Persönlich wäre es mir aber auch lieber, ganz auf WhatsApp verzichten zu können.

      Leider gibt es noch einige, die meinen, dass Telegram die bessere Alternative zu WhatsApp wäre.

      • M_A_K_K_O sagt:

        Ich mache es ganz genauso wie Du aber es gibt leider immer noch sehr viele Mitmenschen die einem doch tatsächlich eiskalt (oder eher aus Dummheit) erzählen
        „Na und das ist mir doch egal was die da mit meinen persönlichen Daten treiben“ Hauptsache es ist kostenlos und man kann jeden erreichen🙈🙈🙈

    • M_A_K_K_O sagt:

      Tja da stimm ich Dir vollstens zu und immer dieses gejammere von wegen „Nö Threema will ich nicht, das hat ja keiner meiner Kontakte“ 🙈 nur weil die Leute nicht verstehen das Threema nicht so wie WhatsApp konzipiert wurde und man sich halt nicht zwingend mit seiner Rufnummer dort registrieren bzw. anmelden muss sondern einem das freigestellt bleibt ob man das möchte oder nicht und man kann dann natürlich die Kontakte welche Threema ohne Registrierung der E-Mail Adresse und ohne Registrierung der Rufnummer nutzen nicht einfach so automatisch in der Threema Kontaktliste finden ist doch logisch. Was ich auch immer wieder beobachte ist das anscheinend heutzutage keiner mehr in der Lage ist sich mal 5 Minuten lang eine Deutsche Anleitung durchzulesen denn 90% der Leite welche Threema hatten und dann auf ein neues Smartphone wechseln immer mit einer komplett neuen ID daher kommen nur weil mmdienbicht wissen das man ein Threema ID Backup erstellen kann welches auf dem neuen Gerät wiederhergestellt werden kann so das man theoretisch ein Leben lang ein und dieselbe ID behält und das geht wirklich sowas von einfach!

  5. CurryDoom sagt:

    Solange Webseiten wie diese den Mist von WA bewerben, solange wird sich an das Nutzerverhalten auch nix ändern. Ist ähnlich wie bei der Tagesschau: In einem Beitrag hieß “ … Facebook hat mal wieder dies und das getan … böses Facebook … . Mehr Sie auf unserer Facebook-Seite.“
    Für Blogger gilt heute das Gleiche wie für News- und Magazin-Seiten: Nicht der Inhalt zählt, sondern die Klicks die generiert werden. Schade auch.

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