VanMoof V: Neues eBike-Modell ist das bisher schnellste des Herstellers

Bis zu 50 km/h sind möglich

Der niederländische eBike-Hersteller VanMoof hat ein neues Modell vorgestellt: Das VanMoof V. Letzteres kommt auf eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h und ist damit das schnellste eBike, das das Unternehmen bisher vorgestellt hat. Andere eBikes von VanMoof gehen konform mit den Gesetzen der EU und den USA, wo maximale Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h bzw. 20 mph erlaubt sind.

„Das VanMoof V wurde entwickelt, um die Freude und Einfachheit des Fahrradfahrens zu erhalten und gleichzeitig die Vorteile von mehr Leistung und Geschwindigkeit zu bieten. Mit Zweiradantrieb, Vorder- und Hinterradaufhängung, dickeren Reifen und einem neuen, ikonischen Rahmendesign ist das VanMoof V für ruhigeres Fahren und längere Strecken optimiert. Die beiden Motoren des Fahrrads sorgen für eine stärkere Beschleunigung, während die intelligente Motorsteuerung die Traktion für Sicherheit und Leistung verbessert. Das VanMoof V wird mit der neuesten VanMoof-Technologie ausgestattet sein, darunter der beliebte Turbo Boost, Kick Lock für schlüsselloses Schließen, einer automatischen Gangschaltung und Diebstahlsicherung.“

So berichtet VanMoof auf der eigenen Website über die Neuerscheinung. Mit der Veröffentlichung des Hyperbikes will das Unternehmen gleichzeitig auch eine Herausforderung für Gesetzgeber und Städteplaner sein, um ein Umdenken in Bezug auf Regulierungen und Verkehrskonzepte anzuregen: Viele Autos und (E-)Roller könnten durch ein solches Modell ersetzt werden.


„Das VanMoof V kann die Hierarchie auf den Straßen verändern. Mit mehr Radfahrern auf den Straßen als je zuvor, kommt das VanMoof V an einem Wendepunkt in der Geschichte unserer Städte. Nachdem die Pandemie in ganz Europa und den USA einen viel beachteten Fahrradboom ausgelöst hat, wurden bereits Millionen in die Fahrradinfrastruktur investiert. Um jedoch die Mentalität, bei der das Auto im Vordergrund steht, wirklich umzukehren, müssen die Städte ihre Politik modernisieren, um ihre Städte für eine nachhaltigere Zukunft zu öffnen. […] Während der Entwicklung des VanMoof V beabsichtigt VanMoof, mit den Stadtverwaltungen zusammenzuarbeiten, um Lösungen von Geofencing bis hin zu überarbeiteten Geschwindigkeitsvorschriften zu finden.“

Aktuell befindet sich das VanMoof V noch in der Entwicklungsphase und kann ab sofort auf Einladung reserviert werden. Die ersten Auslieferungen werden für Ende 2022 erwartet. VanMoof stellt seinen „Rider-first“-Ansatz in den Vordergrund und gibt seiner eigenen Fahrer-Community die Chance, das VanMoof V zuerst zu reservieren. Für ein breiteres Publikum sollen Reservierungscodes in regelmäßigen Abständen über eine Warteliste auf auf der VanMoof-Website veröffentlicht werden. Reservierungen für die Neuerscheinung sind für 20 €/$20/£20 möglich, der Kaufpreis des VanMoof V soll bei 3.498 Euro liegen.

Fotos: VanMoof.

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Kommentare 9 Antworten

  1. Schickes Rad. Aber auch wenn es noch so viel Spaß macht: nur die Beschleunigung mit Muskelkraft ist „ehrliche“ Beschleunigung 😉

    OT: Wenn demnächst mal wieder berichtet wird, welche ach so tollen Fortschritte automatische Übersetzer wie Google Translate oder DeepL gemacht haben, muss ich gar nicht in die Trickkiste mit Redewendungen greifen. Offenbar fallen die Maschinen auch im Jahre 2021 auf eigentlich[tm] einfach erkennbare Anglizismen rein (und keinem Marketing-Menschen ist es aufgefallen):
    „und einem neuen, ikonischen Rahmendesign“. Soso, ikonisch also. Aus der Original-Pressemeldung „iconic design“, was man auf Deutsch mit „kultverdächtig“ oder „legendär“ übersetzen würde.

      1. @bahlsen: Kann durchaus sein. Denn nur weil mir das noch nicht untergekommen ist, heißt es nicht, dass es nicht tatsächlich so ist. Die Nichtexistenz von etwas lässt sich ja bekanntlich kaum nachweisen 😉

        Was Van Moof jedoch angeht, ist es dennoch Marketing-Blabla und damit ein Anglizismus-Bullshit. Denn das Rahmendesign ist weder kultverdächtig, noch legendär, prägend, prototypisch oder archetypisch. Es ist ein stinknormales Diamantrahmen-Design. Und nein, nur weil die Sattelstrebe nicht direkt in den Knoten aus Sattelrohr und Oberrohr läuft, ändert das nichts daran. Das hatte GT Bicycles schon vor 30 Jahren 😉

    1. Da bin ich bei zeroG: Ich fahre auch E-Bike, aber meist in der niedrigsten Unterstützungsstufe, da ich eigentlich Rad fahren will. Warum ich dann auf einem E-Bike sitze führt hier zu weit.

    2. @sk: Meine zugegebenermaßen verkürzte Aussage impliziert, dass der Fitness-/Trainingsfaktor eine Rolle spielt.
      Wenn es wirklich nur darum geht, von A nach B zu kommen, gilt das natürlich nicht.

  2. In meinem Freundeskreis gibt es einige Vanmoof S3 Fahrer. Die hatten inzwischen alle bis auf einen Probleme mit dem Rad. Software, Schaltung, Akku, Licht. Irgendein Scheiß war immer. Ärgerlich, die Räder müssen immer eingeschickt werden und sind für Wochen weg. Keine Ersatzteile und kein Radladen vor Ort der das Bike reparieren kann/will. So geil ich die Räder auch finde aber den Stress will ich mir nicht geben. Dann lieber ein E-Bike vom Händler im Umfeld, wo ich auch einen vor Ort Service bekomme.

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