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Apple-Führungskräfte: Das waren unsere größten Flops

Interview auf YouTube

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Die Apple-Führungskräfte John Ternus und Greg Joswiak

Die Apple-Führungskräfte John Ternus und Greg Joswiak haben in einem Interview mit Tom’s Guide Einblicke in die größten Flops von Apple gegeben und mehr über die Entstehungsgeschichte des neuen MacBook Neo gegeben. Wie Ternus, Apples Senior Vice President of Hardware Engineering, verriet, habe man beim MacBook Neo den Ansatz verfolgt, einen günstigen Preis für das Gerät bei gleichzeitig hoher Qualität zu erreichen.

Das sei, so Ternus, ein anderer Ansatz als jener der Konkurrenz. Er sagt:


„Die Produkte in diesem Segment, mit denen (das Neo) konkurriert, bestehen aus Plastik. Man kann sie buchstäblich verbiegen. Sie sind so billig. Denn was haben sie getan? Sie haben einfach versucht, hier ein paar Cent, dort ein paar Cent, noch ein paar Cent einzusparen. Alles, um das Produkt billiger zu machen. Das unterscheidet sich sehr davon, einen niedrigeren Preis bei gleichzeitig hohem Wert zu bieten – und genau das ist der Ansatz, den wir verfolgen.“

So habe man für das MacBook Neo sowohl die Technologien genutzt, die man selbst entwickelt habe, als auch auf die Erfahrungen und das Know-How zurückgegriffen, dass Apple im Laufe der Jahre aufgebaut habe, sagt Ternus.

Apples größer Flop: Das erste MacBook Air?

Gefragt nach Apples größten Flops, entschied sich Greg Joswiak für das erste MacBook Air. Man sei nicht perfekt, sagt Joswiak. Das Gerät sei zwar kultig gewesen, verkauft hätte es sich laut Joswiak jedoch nicht besonders gut. John Ternus sieht eher den ersten Launch von Apple Karten als größten Flop an. Der sei ziemlich holprig gewesen. Inzwischen, so Ternus, sei Karten aber ein absolut großartiges Produkt.

Was meint ihr? Welcher Dienst oder welches Produkt war Apples größter Flop? Das gesamte Gespräch zwischen Tom’s Guide und John Ternus und Greg Joswiak könnt ihr euch übrigens in diesem Video ansehen:

Foto: Tom’s Guide / Youtube.

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Marlene
Ich bin seit 2022 Teil des Teams und beobachte mit weiterhin steigendem Interesse die Entwicklungen innerhalb der Tech-Branche. Besonders interessieren mich die Bereiche KI, Regulation und Social Media. Natürlich probiere ich aber auch mit Freude neue Apps und Zubehör aus und schreibe gerne über technischen Innovationen, die das Leben einfacher machen.

Kommentare 10 Antworten

  1. Kurzbefehl
    Gute Idee Umsetzung unterirdisch mies
    Kaum integration und Möglichkeiten und wenn dann miss man quasi das studiert haben

    1. Genau das dachte ich auch!
      Größter Flop: 2015er MacBook mit dieser Butterfly–Tastatur. Das erste Air war mein erster Mac und ich fand es klasse. Haber damals sehr bedauert, es mit dem o. g. ersetzt zu haben.

  2. Viele Dinge waren in der 1.0-Version logischer Weise irgendwie ein Flop, wenn man es mit späteren Entwicklungen vergleicht. Die meisten 1.0 hatten ja Nachfolger. Bestes Beispiel: Mac-OSX 1.0. Es kommt also immer darauf an, wie man die Frage hier beantwortet.

    Auch Siri war solch ein Versuch, denn immerhin war Apple damals bei der Einführung der erste mit solch einer Umsetzung. Nur holte die Konkurrenz aufgrund enomer Datenbanken, auf die man zurückgriff, schnell auf und überholte. Ebenso die KI-Sache. Die Personensuche in „Fotos“ gibt es schon ewig. Ist auch KI, nur nicht vergleichbar, was man heute darunter verstehen will.

    Flops sind bei mir eher die Art und Weise, dass Apple plötzlich Geräte oder Apps einfach so verschwinden lässt. Server, AirPort Timecapsule und anderes sind dafür Beleg. Und natürlich, dass es nun nur noch Online-Events gibt. Nichts ist für die Fans life.

  3. Die größten Flops von Apple waren und sind all die Dinge, die mit Erscheinen so großartig angefangen und dann nur noch vernachlässigt wurden. Siri ist nur eines dieser absurden Beispiele.

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