Nächste Woche wird es wieder heiß in Deutschland. Bei uns in Bochum sind gleich an mehreren Tagen mehr als 30 Grad vorhergesagt. Da wird also ganz sicher wieder die Midea PortaSplit zum Einsatz kommen, um das Schlafzimmer unter dem Dach mit Balkonkraftwerk-Energie auf angenehme 21 bis 22 Grad zu kühlen.
Den Erfolg der PortaSplit hat auch Tado mitbekommen und jetzt eine Kooperation angekündigt, die gleich zwei Funktionen mit der Klimaanlage kombiniert. Eine ist dabei aus meiner Sicht eher weniger relevant, die andere ein guter Weg. Ganz perfekt ist die Integration meiner Meinung nach aber noch nicht.
Midea PortaSplit funktioniert mit der Klimaanlagen-Steuerung von Tado
Die Midea PortaSplit wird künftig mit der smarten Klimaanlagen-Steuerung von Tado funktionieren. Dieses kleine Tado-Gadget sendet per Infrarot-Signal Steuerungsbefehle zur PortaSplit. So werden auch spannende Extras ermöglicht, wie etwa eine Fenster-offen-Erkennung oder Geofencing, wobei dafür wiederum ein Tado-Abonnement erforderlich ist.
Zudem ist die Klimaanlagen-Steuerung nur mit dem V3+-System von Tado kompatibel und kann nicht gleichzeitig mit den neuen Tado X Thermostaten in einem Zuhause genutzt werden. Hier hat Tado bereits ein Multi-Home-Upgrade angekündigt, das dieses Manko beheben wird.
Ich hätte mir prinzipiell gewünscht, dass die Kooperation zwischen Midea und Tado noch einen Schritt weiter gegangen wäre. Ich habe in fast jedem Raum ein Wandthermostat für die Fußbodenheizung, das im Sommer natürlich fast nutzlos ist. Trotzdem verfügt es über ein Thermometer und Buttons zur Steuerung. Es wäre doch wirklich praktisch, wenn das Wandthermostat mit der PortaSplit kommunizieren könnte, damit die Temperatur im Raum auf den eingestellten Wert gesenkt wird.
Steuerung Anhang dynamischer Stromtarife
Über die Tado-App und die Tado Klimaanlagen-Steuerung wird man auch dynamische Stromtarife nutzen können, um die Energiekosten zu senken. „Über den intelligenten Zeitplan aktivieren Kunden die Klimaanlagen nur während Zeitfenstern mit niedrigen oder sogar negativen Preisen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Tado.
Ob das wirklich sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die PortaSplit am besten den ganzen Tag über läuft und nicht nur punktuell. So vermeidet man, dass sich Wände und Möbel aufheizen und die höheren Temperaturen dann später wieder abgeben. Ist die Zieltemperatur erreicht, ist der Stromverbrauch ohnehin ziemlich überschaubar.
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„So vermeidet man, dass sich Wände und Möbel aufheizen und die höheren Temperaturen dann später wieder abgeben. Ist die Zieltemperatur erreicht, ist der Stromverbrauch ohnehin ziemlich überschaubar.“
Genau so ist es, die Portasplit ist als mobiles Splitgerät so effizient und deshalb auch so beliebt, dass es durchaus bei Hitzephasen Sinn macht, sie laufen zu lassen. Der Stromverbrauch ist dann in solchen Zeiten geringer als immer wieder neu gegen die sich anstauende Hitze zu Arbeiten. Deshalb: Klingt gut, ist es aber nicht wirklich.
Es geht halt bei dieser Anbindung vordergründig darum, die Leute in ein Abo zu bringen.
Stimmt. Tado sucht immer neue, nicht kundenorientierte, Möglichkeiten Geldeinnahmequellen zu finden. Schaut man sich die App an, wird es immer schlimmer. Ich werde nach Defekt meiner Tado-Basis zu einem anderen Anbieter wechseln. Ohne Abo-Zwang.