Anki Overdrive startet heute in Deutschland: Carrera war gestern?

Vor einigen Jahren auf einer Keynote präsentiert, gibt es Anki Overdrive nun in einer neuen Generation auch offiziell in Deutschland.

Anki Overdrive Art

Eine Frage an die männlichen appgefahren-Leser über 20: Wer von euch hatte früher eigentlich keine Carrera-Bahn im Zimmer oder Keller? Immer wieder hat man überlegt, wie man die verschiedenen Streckenteile zu neuen Bahnen zusammensetzen kann, nur um dann wieder das nächste Auto zu zerlegen. Alleine der Geruch des damals noch mechanischen Steuergeräts – ein Traum. Heute starten wir in die neue Generation: Anki Overdrive ist ab sofort in Deutschland erhältlich.


Anki Overdrive kann tatsächlich als so etwas wie eine neumodische Carrera Bahn bezeichnet werden. Immerhin steuert man die kleinen Fahrzeuge mit dem iPhone oder iPad und kann auf der Strecke Power-Ups einsammeln, die man gegen seine Gegner verwendet. Und selbst wenn mal kein Freund in der Nähe ist: Anki Overdrive kann optional sogar gegen Computer-Gegner gespielt werden.

Eine weitere Neuerung des Spiels ist das modulare Streckensystem, mit dessen magnetischen Teilen sich in besonders lange und spektakuläre Rennstrecken konstruieren lassen. In einer Vielzahl von Spielmodi können angehende Rennfahrer gegeneinander antreten oder sich der Herausforderung durch die KI-Commander im Anki-Overdrive-Turnier stellen. Durch Ingame-Upgrades können Geschwindigkeit, Waffen und Verteidigung der Supercars ausgebaut werden. Zudem verspricht der Hersteller, dass nach und nach neue Spielmodi per Software-Update nachgeliefert werden, ohne dass zusätzliche Kosten fällig würden.

Anki Overdrive

Anki Overdrive startet ab knapp 180 Euro

Leider haben wir Anki Overdrive bisher nur kurz auf der IFA in Berlin ausprobieren können, unser eigenes Spiel für einen ausführlichen erwarten wir leider nicht vor Ende des Monats. Das ist schade, denn in unserem Büro wäre auf dem Boden noch ausreichend Platz, eine richtig coole Rennstrecke zu bauen.

Bei Anki Overdrive gibt es wohl nur ein großes Problem: Der Preis. Das Anki-Overdrive-Starter Kit kostet stolze 179,99 Euro und beinhaltet zwei Supercars sowie zehn modulare FlexTrack-Streckenteile, mit denen acht verschiedene Rennstrecken konstruiert werden können. Weitere Streckenerweiterungen ermöglichen es Spielern längere Bahnen zu bauen, mit unzähligen Variationen, Kreuzungen, Beschleunigungsstreifen und Sprüngen. Die Erweiterungen kosten zwischen 12,99 Euro und 34,99 Euro pro Set. Schon fast ein wenig unverschämt teuer sind die einzelnen Autos mit einem Preis von 59,99 Euro. Falls euer Geldbeutel gut gefüllt ist, könnt ihr übrigens gleich zum Mega Bundle für schlappe 619,99 Euro greifen. Anki, ihr habt ja unsere Adresse…

(YouTube-Link)

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Kommentare 14 Antworten

  1. Denke man muss die Bahn testen ob das wirklich MarioKart für Große ist oder doch wieder nur so ein Hightech Firlefanz der nach 2-3 mal zocken in der Ecke Staub fängt

  2. Und was ist mit: Strecke vor jedem Rennen neu einlernen oder Problemen beim verwenden von Erweiterungen?

    Das Starter-Set mit zwei Autos kostet 180,- EUR dann noch zwei Autos für je 60,- EUR
    und ein paar völlig überteuerte Zubehörteile und man ist bei über 300,- EUR. Aber ok, wenn’s Spaß macht.

    Ich persönlich würde noch 3 – 5 Patches abwarten. Software-Schlamperei ist heute leider die Regel und nur noch ganz selten die Ausnahme.

  3. Heute zum ersten Mal gespielt. Macht wirklich Spaß und ist sehr schnell auf- bzw. abgebaut. Die KI ist wirklich gut und man kann sogar Solo-Spiele wagen, wenn kein passender Freund/in in der Nähe ist. Akkus sind schnell geladen. Hab das Kit bei Kaufhof gekauft. Mit 15% Rabatt zzgl. Paybackpunkten keine 150€ bezahlt.

  4. Hi,

    Ich finde die Anki Overdrive schon ziemlich genial.
    Das einzig negative ist, dass nicht alle Smartphone kompatibel sind. Hier sollten die Hersteller noch nachbessern, da viele potentielle Kunden ausgeschlossen werden.
    Aber das Spiel funktioniert einwandfrei und macht eine Menge Spaß.

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