Apple Arcade: Ausblick auf die ersten exklusiven Spiele

Für nur 4,99 Euro im Monat

Wenn mich vor ein paar Monaten jemand gefragt hätte, wie teuer Apple Arcade wird, dann wäre meine Antwort wohl 9,99 Euro gewesen. Mit dem kleinen Zusatz „hoffentlich“, denn eigentlich hatte ich doch mit einem etwas höheren Preis gerechnet. Was nach den letzten Gerüchten schon zu vermuten war, hat Apple gestern Abend auf der Keynote bestätigt: Das Spiele-Abo kostet doch nur 4,99 Euro.

Und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Für die 99-Cent-Generation mögen 4,99 Euro immer noch viel Geld sein, aber was bekommt man denn sonst dafür? Eine Schachtel Zigaretten, ein Kinobesuch oder ein Tagesticket im Nahverkehr sind teurer. Und dass man auf anderen Plattformen mehr für ein Spiel bezahlen muss, dürfte sich auch schon herumgesprochen haben.

Wen das nicht überzeugt, der kann sich ab dem 19. September ein eigenes Bild machen. Dann startet Apple Arcade zusammen mit iOS 13 auf dem iPhone und bietet eine 30-tägige kostenlose Testphase. Am 30. September folgt Apple Arcade dann mit den entsprechenden Updates auf iPadOS, tvOS 13 sowie macOS Catalina.

Schon kurz nach dem Start soll Apple Arcade mehr als 100 Titel bieten. Einige der neuen Titel gibt es jetzt schon in einem kleinen Überblick:

  • Ballistic Baseball von Gameloft, ein Arcade Baseball Game voller Action, das sich um den intensiven Wettstreit zwischen Werfer und Schlagmann in Kopf-an-Kopf Live-Matches für mehrere Spieler dreht.
  • ChuChu Rocket! Universe explodiert, da Sega die beliebten ChuChus in ein Universum seltsamer und wunderbarer Planeten mit über 100 fantastischen Puzzles bringt.

  • In Exit the Gungeon von Devolver müssen die Spieler aus einem einstürzenden Höllenverlies ausbrechen und sehen sich dabei mit immer gefährlicheren Hindernissen und Gegnern konfrontiert.
  • Overland von Finji, ein postapokalyptisches Roadtrip Adventure, bei dem die Spieler gegen gefährliche Kreaturen kämpfen, gestrandete Reisende retten und sich Vorräte beschaffen, um zu überleben.

  • PAC-MAN PARTY ROYALE von Bandai Namco, ein neues Arcade Erlebnis mit einem Vier-Spieler-Battlemodus, bei dem der letzte PAC-MAN gewinnt.
  • In Projection: First Light von Blowfish folgen die Spieler den Abenteuern von Greta, einem Mädchen, das in einer mythologischen Schattenpuppenwelt lebt, auf ihrer Reise zur Selbsterkenntnis – mit der Hilfe von legendären Helden aus alten Kulturen.

  • In Rayman Mini von Ubisoft wurde Rayman auf die Größe einer Ameise verkleinert! Die Spieler nutzen Insekten, Pilze und Pflanzen, um so schnell wie möglich durch die Welt zu laufen, oder versuchen immer wieder, den perfekten Score zu erreichen.
  • In Shantae and the Seven Sirens von WayForward erkunden die Spieler eine riesige versunkene Stadt und kämpfen gegen die Seven Sirens im bisher spannendsten Abenteuer von Half-Genie.

  • Skate City von Snowman lässt den Street Skating Spirit mit Multi-Touch Bedienung lebendig werden – mit den Straßen der Stadt als ultimativer Spielwiese für Skater.
  • In Sneaky Sasquatch von RAC7 leben die Spieler das Leben eines Sasquatch und tun das, was ein Sasquatch normalerweise im Alltag so macht, wie verkleidet herumschleichen, Kühlboxen und Picknickkörbe plündern, Golf spielen und mehr.
  • Steven Universe: Unleash the Light, ein originales Cartoon Network Spiel, gemeinsam geschrieben mit Rebecca Sugar, bei dem die Spieler sich ihre Lieblingsfigur aussuchen, entscheiden, welche Gems sie haben, tolle neue Fähigkeiten freischalten und alternative Outfits wählen – im ultimativen mobilen Rollenspiel.
  • Super Impossible Road von Rogue Games, ein futuristisches High-Speed Racing Game, bei dem die Spieler Haarnadelkurven auf Strecken meistern, die sich kurvenreich vor schönen galaktischen Kulissen dahinschlängeln.

  • The Bradwell Conspiracy von Bossa, ein wunderschön stilisierter Verschwörungsadventure-Thriller mit einer humorvollen Note.
  • In The Enchanted World von Noodlecake helfen die Spieler einer jungen Fee, eine magische Welt zusammenzufügen, die von dunklen Mächten auseinandergerissen wird.
  • Various Daylife von Square Enix, ein neues Rollenspiel von den Machern von Bravely Default und Octopath Traveler. Im Jahr 211 der Kaiserzeit erkunden die Spieler einen neu entdeckten Kontinent, während sie das Leben im der Stadt Erebia voll auskosten.

Die Besonderheit: Alle Titel verzichten auf Werbung und In-App-Käufe, es handelt sich also um ein reines Premium-Spiele-Abo. Und man darf nur hoffen, dass die Spiele den hohen Erwartungen auch gerecht werden.

Kommentare 15 Antworten

    1. Man könnte auch vermuten, dass dahinter ein Lockangebot steckt.
      Erst verhältnismäßig günstig daherkommen, dann eine Preiserhöhung auf 9,99€ durchführen.

      Könnte ja auch denkbar sein.
      Aber mal abwarten 🤓

      1. Bei „nur“ 54 Spielen finde ich 4,99€ aber schon die Grenze.
        Wenn der Content steigt könnte ich mir aber durchaus vorstellen das auch der Monatspreis steigt.

    1. Laut Keynote gestern sind die 4,99 Euro mit Familienfreigabe. Also einmal zahlen für die gesamte Rasselbande 😅 Genauso auch bei TV+. Und einen Monat kannst du dies gratis testen ☺️

    1. Alter, wieviel willst denn zocken.
      „Schon kurz nach dem Start soll Apple Arcade mehr als 100 Titel bieten“

      Dan kann man auch ruhig danach noch mal 5€ investieren!

  1. Na gut. Der Preis ist fair, da kann man auch mal die Kritik zur Seite schieben.
    Nachteil des Abos ist halt noch immer die Tatsache, dass wenn das Abo beendet wird, dass ich dann keinen Zugriff mehr auf das Spiel habe.
    Ich klebe lieber länger an einem Spiel (auch schon der Zeit wegen) und nicht an 100 Spielen parallel. Und wenn ich dann für 3 oder mehr Monate Freude am Spiel habe, dann zahl ich mich dumm und dämlich. Noch Heute spiele ich hin und wieder Spiele CardCrawl oder die Room Serie, auch mal nach langer Pause. Wenn jetzt viele Spiele-Entwickler da hinrennen und die Produkte nur dort anbieten, dann ist das einfach ein Nachteil. Im Gegensatz zu Netflix und Co. schaue ich generell eine Serie nur einmal und gut ist. Wenn ich dann das Abo beende, dann habe ich zumindest das gewünschte „vollständig“ gesichtet. Dann trauere ich auch nicht dem Abo hinterher. Ich kann mich mit Abos bei Spielen leider nicht so anfreunden.
    STR

  2. 5*12 = 60€. Selbst in besten Zeiten habe ich das seltenst im AppStore für Spiele ausgegeben … dann zock ich lieber auf der Playsie oder am PC. Apple kommt mit Arcade einfach knapp 6 Jahre zu spät. Spätestens 2014 hätte es Arcade bringen müssen – dann hätten PS4 und Xbox zumindest neben Switch & Nintendo einen Konkurrenten gehabt – das hier ist zu spät und viel zu wenig, und damit meine ich nicht die Anzahl der Spiel3, die ist unerheblich.

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