Apple Car: KIA soll Autos produzieren & Porsche Cayenne-Manager abgeworben

KIA-Aktie auf Höhenflug

Das Apple Car-Projekt von Apple nimmt offenbar weiter Formen an. Schon in den letzten Wochen wurde deutlich, dass das zeitweise in Vergessenheit geratene Projekt wieder buchstäblich Fahrt aufgenommen hat. Das wurde unter anderem an der Tatsache deutlich, dass Apple mehrere hochrangige Manager von anderen Konzernen abgeworben und auch eigenes Personal zum Apple Car-Team transferiert hat.

Wie jetzt das Magazin Business Insider berichtet, soll Apple nun auch einen weiteren Automobil-Experten für das eigene Entwicklungsteam von Porsche abgeworben haben. Dr. Manfred Harrer war bislang bei Porsche als Leiter in der Fahrwerk-Entwicklung tätig und gilt als einer der „besten Ingenieure“ des gesamten Volkswagen-Konzerns. Der 48-Jährige war unter anderem an der Entwicklung des Porsche Taycan beteiligt. Bei Porsche soll der Fahrwerk-Experte mehr als 600.000 Euro im Jahr verdient haben – man kann davon ausgehen, dass Apple das Gehalt nochmals aufgestockt haben und ihn „zum Einkommensmillionär“ machen wird, wie es der Artikel formuliert.


Mit dieser Personalentscheidung setzt man zudem „ein deutliches Signal, dass Apple selbst einen fahrbaren Untersatz für das iCar entwickelt“, so Business Insider. Vor einigen Wochen erst machte eine Information von Hyundai die Runde, nach der der Automobilhersteller in Gesprächen mit Apple stünde und als Produzent des Apple Cars in Frage komme. „Mittlerweile befürchten die Südkoreaner aber, lediglich zum Dienstleister des Tech-Giganten degradiert zu werden“, berichtet Business Insider.

Neuen Berichten aus Südkorea zufolge steht nun auch der Automobilkonzern KIA im Fokus. Apple habe geplant, 3,6 Milliarden US-Dollar in das Unternehmen zu investieren, um damit eine Produktion des Apple Cars in den US-Werken von KIA voranzutreiben. Der Kooperationsvertrag der beiden Konzerne soll bereits im Februar unterschrieben werden, die ersten Apple Cars sollen dann im Jahr 2024 vom Band rollen und auf den Markt kommen. Durch die Kooperation soll ein Produktionsvolumen von 100.000 Fahrzeugen pro Jahr erreicht werden. Apple und KIA wollten sich auf Anfrage von Bloomberg nicht zu diesem Thema äußern – KIAs Aktie schoss aber angesichts dieser Nachricht schon ordentlich in die Höhe.

Fotos: Apple/Porsche.

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