Apple Pay: 43 Prozent der Nutzer haben es aktiviert

Neue Studie liefert beeindruckende Zahlen

Seit Anfang Dezember lässt sich Apple Pay endlich auch in Deutschland nutzen – und damit dürften wir einen Teil dazu beigetragen haben, dass sich die aktuellen von LoupVentures errechneten Daten so entwickelt haben. Von weltweit 900 Millionen aktivierten iPhones soll auf 43 Prozent bereits Apple Pay eingerichtet worden sein.

Definitiv keine schlechte Entwicklung, denn laut Angaben von LoupVentures soll es im Dezember 2017 noch 20 Prozent und um September 2018 36 Prozent gewesen sein.

Interessant ist auch die Verteilung: Nur zwölf Prozent der aktiven Apple Pay Nutzer stammt aus den USA, immerhin eines der ersten Länder, in denen Apple Pay 2014 gestartet ist. International ist Apple Pay also ein noch viel größeres Ding, was laut Gedanken von LoupVentures unter anderem auf die Akzeptanz von Apple Pay im öffentlichen Nahverkehr in Ländern wie China, Japan, Großbritannien oder Russland zurückzuführen ist.

Mittlerweile ist Apple Pay in 29 Ländern verfügbar, erst in dieser Woche ist der Service in Tschechien und Saudi-Arabien gestartet – sicherlich nicht die größten Märkte, aber wieder ein paar Prozent auf der Landkarte.

Kommentare 39 Antworten

        1. @KaM: Das passt ins Bild. Man schafft sich etwas an, aber nicht weil man die Vor- und Nachteile abgewogen und mit seinem eigenen Nutzungsprofil abgeglichen hat, oder meinetwegen weil man ehrlich zugibt „habenwollen war größer als Vernunft“ (passiert mir auch regelmäßig), sondern weil „man darauf angesprochen wird“. Dieses mehr Schein als Sein geht mir völlig ab. Wenn ich etwas gut finde, interessiert es mich in der Regel herzlich wenig, wie andere das finden.

  1. Für Deutschland trifft das denke ich bei weitem nicht zu, da wird es vielleicht ähnlich wie in den USA sein, oder gar geringer.

    Zumindest schließe ich das aus meinem Bekanntenkreis.
    Habe es selbst auch noch nicht aktiviert, da meine Bank es noch nicht nutzt.

    1. Denke genau so.
      Und solange ich mit meine Amazon Kreditkarte von jedem Umsatz noch 0,5% gutgeschrieben bekomme, werde ich bestimmt kein Konto neu eröffnen.
      Und die Kreditkarte wird fast überall akzeptiert, wo kontaktlos bezahlt werden kann.

      1. Ich verstehe das nicht. Apple Pay hin oder her, aber eine Amazon Kreditkarte? Die 0,5% sind der Preis mit dem du deine Daten verkaufst. Nicht nur was du kaufst, sondern auch wann und wo du was kaufst. Damit lassen sich sehr übersichtliche Profile erstellen. Würde es sich um irgendeine Bank handeln, könnte man noch behaupten, die Daten interessieren niemanden, aber bei Amazon wird das definitiv bis ins kleinste Detail ausgewertet – und das für gerade mal 0,5% deiner Ausgaben. Das sind vielleicht 5€ im Monat.

        Verstehe mich nicht falsch. Das ist natürlich komplett dein Bier und meine Verwunderung klingt viel vorwurfsvoller, als es eigentlich gemeint ist. Ich bin bloß wirklich geschockt, wie wichtig diese 5€ und wie unwichtig die Privatsphäre zu sein scheint

      1. Ja ich weiß, nutze es in DE auch wo es geht. Hier habe ich bisher nur ein mal bar bezahlt, aber auch nur, da ich noch australische Dollar hatte ??

      2. Fast überall in DE ist aber auch ne witzige Aussage. Gerade da wo die Apple Watch Ihre Bequemlichkeitsvorteile ausspielen könnte, geht es eben nicht. Mal schnell den Coffee to go, das Eis auf die Hand, Schwimmbadeintritt, etc.

        1. Ja. Das ist schade in DE. Aber wenn vom 3€ Döner schonmal 50 cent Transaktionskosten wegfallen, verstehe ich alle, die es nicht anbieten.
          Und teilweise wollen es einige auch nicht, weil man so jeden Döner oder was auch immer man anbietet, über die MWST laufen lassen muss.

          1. Das hängt doch vom Terminalanbieter ab. Es sprießen doch immer neue Anbieter aus dem Boden. Die großen verlangen in der Tat ziemlich viel, vor allem der Sockelbetrag ist da für kleine Beträge unbrauchbar. Aber, wenn ich der Werbung glauben darf, dann verlangt SumUp bei KK drei Prozent. Das sind 6ct und keine 50ct!
            In so vielen anderen Ländern geht das auch. Bin oft in Bulgarien. Da gibt es kein Apple Pay (geht auch dort nicht) trotzdem zahlt jeder fast alles mit KK (kontaktlos). USA ganz zu schweigen. Skandinavien auch. Selbst im Urlaub in Italien geht das für ne Kugel Eis.
            Ich kann das Terminargument nicht mehr hören. Und bezüglich Trinkgeld gibt es auch Lösungen. Zahle ich in USA ein Kaffee, bekomme ich die Option 10% draufzuhauen.
            Und bzgl. MWSt. naja, da hab ich kein Verständnis. Steuerhinterziehung kann ja kein ernsthaftes Argument sein, auch wenn es das wohl oft so ist.

          2. Außerdem darf ich nicht immer nur den Einzelfall sehen. Es muss auf den Gesamtumsatz gelegt werden. Es kann ja auch dazu führen, dass man mehr Kunden bekommt, weniger Bargeld vorhalten und bearbeiten muss etc.

  2. Ich als Vermögensberater hab die Möglichkeit ein kostenloses Konto bei der Deutschen Bank für meine Kunden zu erstellen. Durch die virtuelle Kreditkarte zahlt man keine Gebühr und die Einrichtung ist in einer Minute erledigt.
    Vielleicht kennt Ihr im Bekanntenkreis jemanden, der einen Vermögensberater nutzt. Einfach mal fragen. Wir arbeiten auf Empfehlung.

    1. Deinen Berufsstand braucht niemand, vor allem wenn dein Gehalt von meinem Vermögen oder meiner Rendite abgehen. Und wer die Deutsche Bank Produkte nutzt, nutzt Technik und Finanzwissen aus dem letzten Jahrhundert….

      1. Warum so persönlich? Schlechte Erfahrungen gesammelt?
        Ja, ich verdiene Geld, wenn meine Kunden für Sie vorteilhafte Entscheidungen treffen. Genauso wie Check24 oder alle Unternehmen in der Finanzbranche auch. An Deinem Sonntagsbrötchen verdient dein Bäcker auch was.
        Der Unterschied liegt daran, ob man seinen Kunden helfen möchte oder nicht. Ich investiere sehr viel Zeit, um meine Kunden jedes Jahr finanziell besser aufzustellen.
        Ich bitte Dich daher Deine Erfahrungen nicht auf andere Menschen zu projizieren, die eine gute Arbeit leisten.

        Um wieder zum Thema zu kommen, im Vergleich der größten Banken auf dem Markt, ist das ZinsKonto Plus meiner Meinung nach eines der fortschrittlichsten Konten auf dem Markt.

          1. @schlupp: Deinen Berufsstand braucht man ebenfalls nicht. Um mal pauschal auf deinem Niveau zu bleiben.
            Überhaupt, wer braucht schon Spezialisten? Ärzte, Anwälte, alles überflüssig, kann man alles selbst machen.

          2. Es ist egal was du machst. Ich habe einfach mal deine „Logik“ fortgeführt, nach der du einen ganzen Berufsstand verunglimpfst.

          3. Äääähhhh… mal gut, dass es hier üüüüüberhaupt nicht um versteckte Werbung geht. Die Deutsche Bank hat (wohl) neue Kunden bitter nötig? Vermögensberater ist echt ne Empfehlung… eine für SIE vorteilhafte entscheidung ?? – so nötig wie n Loch im Kopp… Im Übrigen haben Sie mit Ihrem „Outing“ doch gerade in den Wald gerufen – und nu sind Sie überrascht, das Echo zu hören? ?

          4. Wenn das so rüber kam, tut mir das Leid, wenn sich jemanden auf den Schlips getreten fühlt.
            Es soll keine Werbung für die Bank sein, einfach meine persönliche Empfehlung. Ich arbeite auch nicht für die Bank.
            Für mich hat das aber gezeigt, dass einige noch nach altem Muster leben.

        1. Was macht den die Deutsche Bank so Fortschrittlich und Besonders zur ComDirect zum Beispiel? Hatte ja auch nach einem neuen Konto gesucht und DB war nix anderes wie Sparkasse, teilweise sogar teurer. Vor allem bzgl. KK und Ausland, schlechteres Netz etc.

      2. Was also dem letzten Jahrtausend entspricht. ?
        Meine Prophezeiung für 2019: Die Deutsche Bank ist ein Übernahmekandidat aus dem Ausland. Entweder Fusion mit der CoBa oder Rettung durch den Staat als Anteilseigner, wenn man das verhindern will.

        1. Die Deutsche Bank wird uns lange noch erhalten bleiben. Wenn man sich ein wenig mit der Finanzstärke der deutschen Banken beschäftigt, werden einige Banken vorher pleite gehen, bevor was mit der Deutschen Bank passiert. Ich gehe aber nicht davon aus, dass wir ein großes Bankensterben erleben. Jedoch wird das Bankensystem sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Filialen werden geschlossen und weniger Bankmitarbeiter wird es geben (wie schon in den letzten Jahren). Der klassische Kundenberater in der Bank wird aussterben.
          Ich würde mich auch nicht bei einer Deutschen Bank beraten lassen. Das liegt aber nicht an den Menschen sondern an dem Bankensystem allgemein.

          1. Die Deutsche Bank bleibt nur erhalten, weil ihr Lobbyismus sie bei der Politik als systemkritisch darstellt… ?‍♂️

    2. Deutsche Bank? Halte ich für die schlimmsten Verbrecher. Im Leben würde ich denen kein Geld geben. Vermögensberater können aber schon Sinn machen.

      1. Viel Geld würde ich grundsätzlich nicht bei einer Bank lassen. Das ist übrigens das Problem vieler Deutschen. Nur für den aktuellen Zahlungsverkehr und gewisse Rücklagen ist die Bank das Mittel der Wahl. Darüber hinaus gibt es sinnvollere Möglichkeiten.

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