Apple TV+: Bloomberg berichtet von 9,99 USD Abopreis und Start im November

Release des Streamingdienstes mit fünf großen Serien

Nachdem sich zunächst die Financial Times zu Wort gemeldet hat, legte das Magazin Bloomberg mit einem eigenen Bericht nach und klärte die eigenen Leser mit einigen Details zu Apples neuem Videostreaming-Dienst Apple TV+ auf. Wie Bloomberg berichtet, soll Apple im November dieses Jahres damit an den Start gehen und von den Kunden einen monatlichen Abopreis in Höhe von 9,99 USD veranschlagen. 

Apple selbst hat sich zu diesen Informationen noch nicht zu Wort gemeldet, weder mit einer Bestätigung, noch mit einem Dementi. Bloomberg ist damit das erste Magazin, das die monatlichen Abonnement-Kosten ins Spiel bringt. Zum Vergleich: Disney+ wurde kürzlich mit einem Abopreis von 6,99 USD deklariert, Hulu, Netflix, Amazon Prime und Co. positionieren sich mit verschiedenen Preisoptionen ungefähr auf dem gleichen Level wie Apple. 

Im Bloomberg-Artikel kommt auch eine mögliche kostenlose Testphase zur Sprache, allerdings ohne größere Details. Aktuell offeriert Apple Music, der Musikstreaming-Service von Apple, eine dreimonatige kostenlose Testphase, der Gaming-Dienst Apple Arcade wird allerdings voraussichtlich nur einen Monat kostenlos anbieten. Apple Arcade soll ebenfalls bald mit monatlichen Kosten von 4,99 USD an den Start gehen. 

Bundle-Paket mit mehreren Apple-Diensten?

Bei der Veröffentlichung von Apple TV+ werden laut Bloomberg gleich einige größere Serien und Shows zur Verfügung gestellt werden. „Zu den ersten Shows von Apple gehören ‚The Morning Show‘, Steven Spielbergs ‚Amazing Stories‘, ‚See‘ mit Jason Momoa, ‚Truth Be Told‘ mit Octavia Spencer und eine Dokumentarserie über extravagante Häuser namens ‚Home‘“, so Bloomberg.

Ebenfalls zur Debatte steht ein Bundle, mit dem sich gleich mehrere Apple-Dienste zu einem vergünstigten Abopreis erwerben lassen, beispielsweise Apple Music, Apple TV+, iCloud-Speicher und Apple Arcade. „Das Unternehmen könnte eine Umsatzverlangsamung verhindern, indem es Benutzer dazu überredet, die neuen Dienste zu abonnieren“, berichtet Bloomberg. „Apple könnte möglicherweise auch die Einnahmen steigern, indem Dienste an das iPhone-Upgrade-Programm gebunden werden, mit dem Kunden über monatliche Zahlungspläne jährlich auf neue Modelle aktualisieren können.“ Ob es soweit kommen wird und mit welchen Preisen wir in Deutschland rechnen müssen, werden wir wohl frühestens während der September-Keynote von Apple erfahren, wenn auch neue iPhones vorgestellt werden.

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