DevilDark – The Fallen Kingdom: Neues Rollenspiel im Test

Der berühmt-berüchtigte Spiele-Donnerstag hat ja mal wieder so einiges an neuem Futter bereit gestellt, das es nun erst einmal abzuarbeiten gilt.

Mit DevilDark: The Fallen Kingdom (App Store-Link) hat es nun ein nicht uninteressantes 3D-Rollenspiel in den deutschen App Store geschafft. Als Universal-App für kleine 79 Cent erhältlich, benötigt der Titel genau 100 MB an Speicherplatz auf eurem iDevice.


Wir haben DevilDark: The Fallen Kingdom einem kleinen Test unterzogen, und dafür das Spiel auf einem iPad 2 installiert. Laut Entwickler von Triniti Interactive lässt sich der Titel auch auf einem iPhone 3GS, sowie dem iPad 3 spielen. Bei diesen beiden Modellvarianten treten zur Zeit jedoch noch kleinere grafische Schwierigkeiten auf, die die Developer mit einem baldigen Update beseitigen wollen.

In DevilDark dreht sich alles um einen einsamen Helden, der zu verschiedenen Missionen ausschwärmt, um hinterhältige Gegner und Monster zu besiegen. Ausgangspunkt ist ein kleines Dorf, in dem die Spielfigur mit Aufgaben der Dorfbewohner ausgestattet wird, und dann in die einzelnen Battles zieht. Denn: Durch die Taten eines alten Königs wurde das Land mit einer Plage von Monstern belegt, die man nun als Gamer zu besiegen hat.

In diesem zentralen Dorf holt man sich nicht nur seine zu bestehenden Missionen ab, sondern kann in den dort ansässigen Läden auch Dinge kaufen und verkaufen, so etwa Rüstungen, Waffen, Zaubertränke und weitere Gegenstände. Zieht man in eine Mission, öffnet sich eine Landkarte, auf der auch das Ziel der jeweiligen Aufgabe detailliert dargestellt wird. So fordert beispielsweise der Zaubertränke-Händler einige Kisten Ware ein, die im monsterverseuchten Wald verloren gegangen sind. Während dieser Mission kämpft man nicht nur gegen wildgewordene Wildschweine, sondern auch überdimensionierte und beißwütige Schaben und giftgrüne Goblins.

Mit jeder erfolgreich absolvierten Mission erlangt man einen höheren Status, und verdient nebenbei etwas Geld, mit dem sich im Dorf dann besser ausgerüstet werden kann. Die Steuerung der namenlosen Spielfigur erfolgt dabei mit Hilfe eines digitalen Joysticks am linken unteren Bildrand, sowie einigen Aktionsbuttons am rechten Rand des Screens. Die Grafik ist zumindest auf meinem iPad 2 sehr flüssig und detailreich animiert, aber wirkt gleichzeitig auch düster und bedrohlich.

Fans von Rollenspielen, Fantasy-Abenteuern und Boss-Battles werden mit DevilDark: The Fallen Kingdom ganz sicher auf ihre Kosten kommen. Als kleine Kritikpunkte fallen auf: Zuweilen ist die Steuerung etwas hakelig und reagiert nicht ganz so schnell und präzise, wie man es möchte. Auch die Kommentare der Dorfbewohner – übrigens nur in englischer Sprache – können nicht auf die Schnelle weggedrückt werden, so dass einige Sekunden verstreichen, bis es weiter geht.

Insgesamt überzeugt DevilDark: The Fallen Kingdom jedoch mit einer wirklich gelungenen Atmosphäre, vielen Möglichkeiten zur Aufrüstung und nicht zuletzt mit einem unschlagbaren Preis. Für 79 Cent eine solch umfangreiche Universal-App anzubieten, grenzt fast schon an einen Verkauf unter Wert. Somit kann man dieses Spiel auf jeden Fall als Super-Schnäppchen bezeichnen.

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Kommentare 22 Antworten

  1. Liebe Mel,
    danke für die ausführliche Spielbeschreibung.Als einzigen Kritikpunkt möchte ich anbringen,daß du nicht auf die App-In Kaufmöglichkeiten ind somit für mich über ein sofortiges K.O-Kriterium berichtet hast.Diese Spiele sind für mich tabu .Vielleicht bin ich da nicht der Einzige.Ansonsten klasse Beschreibung.Vielen Dank.

      1. Ja, gibt es. Aber diese sind nicht notwendig, um das Spiel angemessen spielen zu können. Daher hatte ich die In-Apps im Artikel nicht explizit erwähnt.

  2. Das gute an Rollenspielen ist die spannender Geschichte, die frei erkundbare Welt und epische Kämpfe. Ist dies auch hier der Fall oder ist das hier billiges Rollenspielklischee?

    1. Es gibt sowohl eine Hintergrundgeschichte (wird am Anfang auch erzählt), viele Kämpfe gegen fiese Gegner, und frei bewegen kann man sich auch. Also in meinen Augen kein „billiges Rollenspiel-Klischee“.

      1. Danke für die Antwort 😉 War ja nur eine einfache Frage. Nur geht es bei Spielen eben oft um eine fesselnde Hintergrundgeschichte. Jetzt Schau ich mal in die App rein 😉

  3. Ich warte auf Baldurs Gate für iOS…und wenn es soweit ist, bin ich für Monate verloren.

    Darf gerne einen Zehner kosten, wäre es mir dreimal wert.

    1. Ja mit Baldurs Gate würde der Appstire endlich eine gehörige Portion Rollenspiel bekommen ( Die Spielzeit von Baldurs Gate 2 betrug schon allein für die Hauptquests über 100 Stunden Spielspaß (!). Ich hoffe, das Spiel wird einen guten Platz im AppStore zwischen all den unnötigen Spielen erreichen. Es darf da schon bis 6€ kosten oder/und 1,5 GB groß sein. Ich würde es sofort kaufen! Falls der Entwickler/Publisher von Baldurs Gate mitliest: Baldurs Gate wäre einen Ware Goldgrube im AppStore und würde Millionen von Downloads weltweit bekommen!

          1. @Lasse:
            Ich glaube, du hast „The Bards Tale“ gemeint, AppStoresuche nach „Baldurs Gate“ ergab nämlich keine Treffer!

  4. Von Triniti Interactive gibt es ganz viele neue, super Spiele! Die meisten sind sogar kostenlos, obwohl sie genauso viel (vielleicht sogar mehr) Spielspaß bieten wie gekaufte Spiele. Einziger Nachteil ist die Werbung am unteren Bildschirmrand. An Appgefahren: Ihr könnt ja vielleicht mal mehr über Triniti Interactive berichten…

  5. Ich finde das spiel an sich gut
    Es ist nur sehr schwer
    Ich wutde nicht sagen das in app käufe nicht notwendig sind , da das schwert das man hat nicht reicht.
    Nicht nur die milliarden monster sind schwer zu beseitigen!
    Es ist auch sehr schwer alle kisten oder gegenstände zu finden!
    Das regt dann schon auf, wenn man bei jeder mission den letzten gegestand nicht findet!

    Ich habe aufgegeben und hab die lust verloren

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