Highscore-Spiel Infinite Power: Echte Preise können süchtig machen

Spiele müssen nicht immer kompliziert sein, um Spaß zu machen. Genau das beweist das neue Infinite Power.

Infinite PowerAm vergangenen Donnerstag haben wir euch Infinite Power (App Store-Link) bereits als unsere App des Tages vorgestellt. Nachdem Freddy und ich in den letzten Tagen mehrere Stunden mit dem Spiel für iPhone und iPad verbracht haben, war das Urteil schnell gefällt: Ein Artikel muss her. Auch wenn wir uns damit vielleicht ins eigene Knie schießen, aber dazu später mehr. Nur so viel sei verraten: Es gibt echte Preise zu gewinnen, unter anderem ein iPhone 6.

Infinite Power erinnert auf den ersten Blick an die bekannten Tap-Tap-Spiele, bei denen von oben Buttons ins Bild fallen, die man rechtzeitig drücken muss. Genau so ist es auch, allerdings dreht es sich in Infinite Power nicht um Musik, sondern um Werkzeuge von Bosch. Schließlich wurde die Universal-App von der Robert Bosch GmbH im App Store veröffentlicht und wird kostenlos angeboten – so geht Werbung heute.

Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Werkstücke zu fertigen. Dazu muss man lediglich im richtigen Moment auf die Buttons tippen, über sie wischen oder sie gedrückt halten. Was anfangs noch recht einfach ist, wird im Laufe der Zeit immer schneller und damit schwerer. Fehler lassen sich irgendwann nicht mehr vermeiden: So wird die Warteschlange der zu bauenden Werkstücke, unter anderem sind das ein Motor und ein Roboter, immer größer und irgendwann kommt es zum Unfall – Game Over!

Nichts für schwache Nerven

Wenn man sich über mehrere Runden lang gut bewährt und immer brav viele Werkstücke fertigt, steigt man in der Karriereleiter von Infinite Power und erhöht so den Multiplikator. Durch das Bauen von Werkstücken und Erfüllen von Missionen sammelt man zudem Punkte, mit denen man kleine Upgrades freischalten kann. So kann man sich kleine Vorteile verschaffen und das Spiel etwas erleichtern. Klasse: Infinite Power wird nicht unfair, denn mit In-App-Käufen kann man sich keinen Vorteil verschaffen.

Das ist auch überaus wichtig, denn in Infinite Power gibt es bis März 2015 insgesamt drei Preise zu gewinnen. Aktuell steht ein iPhone 6 auf dem Präsentierteller – man muss lediglich am 15. Dezember an der Spitze der Bestenliste stehen. PS: Das ist gar nicht so einfach.

Ich finde Infinite Power wirklich klasse, auch wenn die Menüs und das Drumherum grafisch vielleicht nicht so aufwändig sind, wie man es von anderen Spielen kennt. Aber das ist gar nicht so wichtig, denn man ist durchweg damit beschäftigt, seine Finger zu sortieren. Lediglich eine Sache finde ich etwas schade: Wenn man ein Werkstück fertigstellt, versperrt die Anzeige der gesammelten Münzen für kurze Zeit die Sicht. Im Zweifel sind das wichtige Sekundenbruchteile, in denen man die folgenden Buttons nicht rechtzeitig erkennt. Meiner Meinung nach hat das Spiel definitiv eine bessere Wertung verdient als die aktuellen zwei Sterne – von vielen Nutzern wird die schwierige Touch-Steuerung bemängelt. Dass man es durchaus bewältigen kann, zeige ich euch im folgenden Video.

Im Video: Eine Runde Infinite Power

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