iOS 13 & iPadOS 13: So funktioniert der neue Download-Manager

Ab Herbst verfügbar

Auf iPhone und iPad wird mit iOS 13 beziehungsweise iPadOS 13 ein neuer Download-Manager in Safari Einzug halten. Während man bisher diverse Dateien zwar anzeigen konnte, musste man diese immer in Drittanbieter-Apps öffnen. Der neue Download-Manager liefert eine Desktop-Erfahrung.

Mit dem neuen Download-Manager kann man nun ganz bequem ZIP-Dateien, PDF-Dokumente und alle weiteren Dateitypen herunterladen und speichern. Safari fragt vor dem Download noch einmal nach, ob man die entsprechende Datei wirklich laden will, danach startet der Download. Über das neue Icon in der Menüleiste kann der Download-Manager aufgerufen werden.

Hier findet ihr nicht nur alle Downloads, sondern könnt auch den Fortschritt des aktuellen Downloads einsehen. Praktisch: Die Downloads werden auch im Hintergrund ausgeführt. Sollte man also eine große Datei laden, muss man nicht warten, bis der Download abgeschlossen ist, sondern kann in anderen Apps weiter arbeiten.

Die geladenen Dateien und Dokumente werden in einem neuen Downloads-Ordner im iCloud Drive abgelegt. Über den Download-Manager in Safari könnt ihr die geladenen Dateien anzeigen oder über das Lupen-Icon direkt ins iCloud Drive springen. Auf dem iPad kann man mit Drag-and-Drop die geladenen Dateien schnell via Multitasking in anderen Apps nutzen.

Mit iOS 13 und iPadOS 13 wird es auf iPhone und iPad endlich einen echten Download-Manager geben, wie wir ihn vom Desktop kennen.

Kommentare 11 Antworten

    1. Wahrscheinlich nicht. Safari iOS 13 ist bestimmt nicht so wie oben mitgeteilt wird „wie wir ihn vom Desktop kennen“. Es ist eine falsche Behauptung solange es nicht getestet wurde.

      Unter Android ist es wie auf dem Desktop.
      Wenn man dort z. B den Standard-Browser nimmt und eine Datei mit 1 GB lädt. Kann man eine andere App öffnen und es lädt im Hintergrund solange weiter bis fertig geladen ist. Wie auf dem Desktop.

      1. Sogar bisl mehr als „nur Desktop“.
        Android hat eigene Download-Dienste, die Downloads systemweit verwalten. Beim Desktop-Browser (zumindest bei Windows) kümmert sich gewöhnlicherweise nur der Browser um den Download (weicht bei IE und Edge n bisl ab aber die nutzt doch eh keiner).

  1. Cool! Das finde ich echt toll. 👍🏽

    Alles was wir nur noch brauchen, ist mehr kostenlosen Speicherplatz für unsere iCloud. 🤷🏻‍♂️

  2. „endlich ein echter Download-Manager geben, wie wir ihn vom Desktop kennen“?!?

    Also ich kenne keinen Desktop-Mac bei dem je auch nur ein einziger Download in der Cloud statt auf dem lokalen Drive gelandet wäre…!

  3. Besser spät als nie, iCabMobile hat das schon ewig, und läd im Hintergrund runter, für mich schon seit Jahren der bessere Browser, mit massig Konfigurationsmöglichkeiten.

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