Kindle Paperwhite: Sofort lieferbar, günstiger und im Vergleichs-Test

Der neue eBook-Reader Kindle Paperwhite ist mittlerweile ab Lager lieferbar und für Prime-Kunden deutlich günstiger. Aber was hat sich im Vergleich zur Vorversion eigentlich getan?

Kindle PaperwhiteDieses Duell gegen Apple hat Amazon auf jeden Fall gewonnen. Weniger als eine Woche nach dem offiziellen Verkaufsstart des neuen Kindle Paperwhite kann man den eBook-Reader sofort ab Lager bestellen. Wer heute zuschlägt erhält das Gerät bereits am kommenden Dienstag – Zustände, von denen man beim neuen iPhone 5s nur träumen kann. Eine Alternative zum Smartphone von Apple ist der Kindle Paperwhite aber noch lange nicht – wenn es um das Lesen von Büchern geht, hat er aber klar die Nase vorn.


Bevor wir uns um die Details kümmern, wollen wir noch kurz auf den Preis eingehen. Normalerweise kostet der Kindle Paperwhite 129 Euro – es geht allerdings schon jetzt günstiger. Mit dem Gutscheincode KINDLE99 bekommt man das neue Gerät für nur 99 Euro (Amazon-Link) inklusive Versand. Einzige Vorraussetzung: Man muss ein zahlender Prime-Kunde sein und darf sich nicht mehr in der Probezeit befinden.

Doch was hat sich im Vergleich zum Vorgänger eigentlich getan? Beim neuen Paperwhite hat sich am Formfaktor nichts geändert, dafür hat Amazon unter der Haube ordentlich geschraubt. “Ein neues Display mit schärferen Kontrasten, die nächste Generation unserer integrierten Beleuchtung, ein leistungsstarker neuer Prozessor und die neueste Touchscreen-Technologie”, heißt es. Aber auch die neue Software, die auf dem Kindle Paperwhite installiert ist, kann sich sehen lassen: Unter anderem gibt es eine neue PageFlip-Funktion, mit der man mehrere Seiten auf einen Schlag überspringen kann und auch wieder zurück kommt.

Mittlerweile gibt es im Netz auch die ersten Testberichte, auf die wir natürlich sehr gespannt waren. Was dort geschrieben wurde, war eigentlich zu erwarten: „Wer einen Kindle Paperwhite besitzt, muss sich das neue Modell nicht kaufen – die Erweiterungen machen ein ohnehin gutes Gerät noch ein wenig besser“, so der Spiegel. In Apples Worten ausgedrückt: Es handelt sich um den Paperwhite S. Bei Amazon selbst gibt es von den Kunden 4 von 5 möglichen Sternen. Kritik gibt es für Verarbeitungsmängel an einigen Geräten, bei diesen dürfte sich Amazon aber mehr als kulant zeigen, wobei ein Rückversand sowieso kein Problem wäre.

Letztlich sollte euch der Kindle Paperwhite aber überzeugen können. Viele appgefahren-Leser dürften ihren neuen eBook-Reader mittlerweile selbst in den Händen halten – hier sind wir natürlich auf eure Eindrücke in den Kommentaren gespannt.

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Kommentare 32 Antworten

  1. Kann man eigentlich die Prime-Probemitgliedschaft vorzeitig zu einer zahlenden Mitgliedschaft machen, oder muss man die 4 Wochen absitzen? Wenn ja, wie geht das? Ich habe nichts gefunden.

    1. Gute Frage. Ich würde mal bei der Amazon-Hotline anrufen, ich denke mal, dass sind die einzige, die da helfen können.

      Eine Idee hätte ich aber: Kann man die Probe-Mitgliedschaft nicht schon jetzt stornieren und Prime danach erneut buchen?

      1. Hallo Fabian und Fred630,

        hatte ich auch gedacht und versucht, die Probemitgliedschaft vorzeitig auf die Bezahl-Mitgliedschaft umzuwandeln, aber leider geht das nicht. 🙁

        Zuerst per Chat angefragt und sie meinten, sie würden das umstellten. Nachdem ich 24 Std. geduldig wartete, musste ich leider feststellen, dass sie meine Probemitgliedschaft nur stornierten.
        Daraufhin zum Telefon gegriffen und noch mal nachgefragt.
        Laut Amazon-Hotline, sollte man erst die Probemitgliedschaft testen,
        eine vorzeitige Umwandlung sei nicht möglich, sorry. :0
        Die Aktion würde noch bis ende November gehen und es wären genug Geräte vorhanden.
        Tja, jetzt heißt es : gedulden und hoffen, dass man ein vergünstigtes Gerät abbekommt. Also: Daumen drücken 😉
        Netten Gruß und einen schönen Sonntag

  2. Ich habe ihn seit Mittwoch und bin begeistert. Als iPad Nutzer ist das Invertieren zum Löschen der Seiten erst etwas gewöhnungsbedürftig. Das Display ist aber auf jeden Fall hervorragend. Gerade beim nächtlichen Lesenöffnet sich eine neue Dimension der Augenentspannung. Die Abbildungsschärfe ist mit gedruckten Büchern vergleichbar (sofern man beim Lesen nicht in das Gerät hineinkriecht) und nochmal deutlich besser als beim iPad mini, Die Handlichkeit ist ME unschlagbar. Ein echtes „ImmerdabeiGerät“…

        1. Wie ist das eigentlich mit dem uploader, wenn das Copyright für Amazon nicht klar ist? Angenommen irgendwelche Skripte oder Bedienungsanleitungen die ich nutzen darf, die aber nicht frei verfügbar sind. Könnte sich amazon da mockieren?

  3. Warum kann man nicht statt des Wortes „Keynote“ nicht das Wort „Ankündigung“verwenden? Wieso müssen ständig fremdsprachige Begriffe Begriffe verwendet werden wenn es in unserer Sprache entsprechende Begriffe gibt?

    1. Weil die meisten weder wissen was „keynote“ und andere derartige Begriffe bedeuten und weil diese Leute demzufolge auch nicht wissen, wie sie sich auf deutsch ausdrücken sollen.
      Außerdem ist die Mehrheit völlig unkritisch und vernagelt. Sonst würden sie Amazon meiden. Und Apple übrigens auch. Ich muss aber gestehen, dass ich da auch keine Ausnahme bin.

  4. Scheint mir ein wenig unkritisch, dieser Artikel. In allem Medien wird vor dem Kindle eher abgeraten, da er zu stark mit Amazon vernetzt ist. Man hat praktisch keine Alternative beim Bücherkauf und Amazon & friends wissen immer genau welche Seite Du gerade liest. Für diese Info sollten die das Teil eigentlich umsonst abgeben. Ein Datenschutz-GAU ist dieses Teil. Wie (un-)abhängig seid Ihr eigentlich von Amazon?

    1. Eine Seite die es nur auf Grund des iPhone gibt soll sich kritisch über ein Gerät äußern, mit dem man nur in einen Shop einkaufen kann? Das wäre ein bisschen viel Doppelmoral, oder?
      Zumal man dank Calibre auch sehr einfach Bücher aus anderen Shops auf das Kindle bekommt.

      1. Wieso? Mit dem iPhone/iPad kann man doch praktisch überall einkaufen (auch bei Amazon), auch ohne externe Software und (zumindest offiziell) ohne Datenkontrolle seitens des Herstellers. Calibre ist auch nicht unbedingt ein komfortables Tool.

        1. Bücher kann man mit dem iPhone natürlich überall kaufen, Apps aber nur aus dem App Store. Und auch da wird Apple viel über dich wissen, genau wie Google viel über dich weiß, wenn du was im Play Store kaufst. Und für Amazon gilt natürlich das gleiche. Ich denke mal, dass sich die Global-Player da alle nicht viel geben.

          Zum Kindle selbst kann ich nur sagen, dass ich seit Jahren überzeugt von der Technik bin. Und wenn ich das bin, teile ich das gerne auf meinem Blog mit 😉

        2. Calibre ist kein komfortables Tool? Nix für ungut, aber ich wünschte apple wurde seine Software (Optik mal außen vor) auf das Niveau dieser Freeware heben…

          1. Kann meinem Vorredner nur zustimmen habe das Gerät seit ein paar Tagen und bin echt begeistert und Calibre ist echt mehr als komfortable 😉

    2. Echt Quark. Der Kindle ist technisch der absolute Bringer (hier Vergleiche mit Sony reader, Tolino, Altem Kindle und iPad vorhanden) – klar Amazon. Ok.
      Aber mit Calibre gehen ePub problemlos (Datei anklicken, an Kindle senden, fertig). – kannst also auch ohne MOBI auskommen

      1. Kann man denn die Amazon Schnüffelei irgendwie abschalten ohne das das Kindle komplett offline sein muss? Eher nicht, oder? Ist euch das echt so egal?

  5. Ich würde nicht davon sprechen, dass Amazon hier irgend ein Duell gegen Apple gewonnen hat, immerhin ist die Nachfrage nach einem High End-Smartphone deutlich höher als die nach einem Ebook-Reader.

  6. Wie brauchbar lässt sich mit dem Paperwhite II im Web surfen? (Ich hab noch den Kindle mit Druckknöpfen. Und abgesehen davon, dass Texteingabe damit ziemlich zäh geht, ist der Browser nur als „Beta“-Funktion installiert.)

    1. Habe eben eine Hilfeseite bei A. dazu gefunden: Der „Beta-Browser“ kann zoomen und bietet Wischgesten und einen Reader-Modus („Artikel-Modus“) an. Außerdem geht JavaScript, SSL und der Download von Kindle-kompatiblen Dateien.

      Als Backup nicht schlecht, falls das iDevice mal nicht verfügbar ist! Aber wie gut klappt das in der Praxis?

  7. Ich hab mich für den normalen Kindle 4 entschieden. Lesen mit Hintergrundbeleuchtung ermüdet die Augen schneller – wer also mehrere Stunden am Stück lesen möchte, ist mit dem klassischen Kindle wesentlich besser bedient.
    Und ohne Calibre läuft nix.

    1. Wer im Dunkeln (z.B m Flugzeug/im Bett etc) mit einer Hintergrundbeleuchtung a la Kindle lesen möchte und schnell ermüdet ist … entweder müde oder war schon vorher Augenkrank.
      Und wer meint, ein Kindle läuft nur mit Calibre … sollte mal ne andere Hardware ausprobieren: ist (ursprünglich – auch-) von Gutenberg. Und heißt: BUCH

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