Kiwi: Neue Mac-App für Gmail-Nutzer per Kickstarter finanziert

Ihr nutzt Gmail? Dann lohnt sich ein Blick auf den neuen Mac-Client Kiwi.

kiwi for gmail

Gmail ist der beste Freemail-Anbieter im Internet. Wer das volle Potential von Gmail nutzen will, muss zwangsläufig per Webbrowser auf das eigene Postfach zugreifen. Ich selbst habe ebenfalls einen Gmail-Account, komme mit der Einbindung in Apples Mail-App aber vollkommen aus.

Kiwi (Mac Store-Link) hat sich per Kickstarter finanziert und kann jetzt auch offiziell aus dem Mac App Store geladen werden. In der 9,99 Euro teuren Vollversion könnt ihr euch mit bis zu sechs Accounts einloggen und diese verwalten. Die eigenständige Applikation lädt dabei die Webansicht und bietet somit alle dort zugänglichen Funktionen.

Des Weiteren wird der Zugriff auf Google Drive, Chat und Hangouts ermöglichst, auch gibt es in der Menüzeile ein Icon, da alle neu eingehende Nachrichten, aufgefächert nach Postfächern, anzeigt. Optional könnt ihr auch die „Nicht stören“-Funktion aktivieren und werdet keine Benachrichtigungen bei neuen Mails erhalten. Das Dock-Icon zeigt natürlich auch eingehende Mails im roten Badge-Icon an.

Kiwi bietet Gesten, Shortcuts & Multi-Account-Verwaltung

kiwi for gmail 1

Neue Nachrichten können schnell und einfach versendet werden, auch mit großen Anhängen, die per Google Drive verfügbar gemacht werden. Mit Shortcuts können Schnellaktionen ausgeführt, auch können alle Mails nach Stichworten oder Textpassagen durchsucht werden. Zudem lässt sich Kiwi mit Gesten steuern, die das Handhaben der Mails nochmals vereinfacht.

Kiwi for Gmail macht einen guten und aufgeräumten Eindruck und bietet praktische Zusatzfunktionen an. Die kostenlose Lite-Version kann mit beschränktem Zugriff ausprobiert werden, die Premium-Version schlägt mit 9,99 Euro zu Buche. Für aktive Gmail-Nutzer ist Kiwi eine Erleichterung, da man den Umweg über den Browser nicht mehr gehen muss.

Kiwi for Mac im Video

Kommentare 3 Antworten

  1. 10 Euro für im wesentlichen einen einfachen Wrapper um die Gmail-Website und 1-3 Zusatzfunktionen, die sich mit Chrome-Erweiterungen o. ä. auch nutzen lassen? Das ist aber schon eine große Luftnummer…

    1. Haben wohl 3.444 Unterstützer anders gehen und das Projekt mit 42.202 $ finanziert. Genrell hast du nicht unrecht, im Endeffekt muss jedoch jeder selbst entscheiden, ob er für diesen Mehrwert das Geld bezahlen möchte.

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